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4 Trends für die Suchmaschinenoptimierung im Jahr 2019

Die Suchmaschinenoptimierung entwickelt sich ständig weiter: Neues kommt hinzu, Altes wird verworfen. Dennoch zeichnen sich für das Jahr 2019 einige Trends und Entwicklungen ab:

Trend 1: Rich Snippets & strukturierte Daten

Die Google-Suchergebnisse werden ständig in ihrer Darstellung und vom Informationsgehalt verändert. Google erhält so eine Vielzahl an wertvollen Daten, die Rückschlüsse auf das Userverhalten geben. Ziel ist es, das Sucherlebnis der Nutzer stetig zu verbessern und immer mehr relevante Daten direkt in den SERPS darstellen zu können. Um an diese Informationen zu kommen, zieht Google sich dabei relevante Daten direkt aus dem Quellcode der Website. Diesen Prozess können Webseitenbetreiber unterstützen, indem sie wichtige Daten entsprechend im Quellcode kennzeichen, sodass Google diese leichter auslesen kann. Für die Darstellung von Rich Snippets benötigt Google also strukturierte Daten. Markups im Quelltext einer Webseite zeigen an, um welche Informationsart es sich bei Textteilen handelt. Eine Übersicht an Markups zeigt die Seite schema.org. Diese strukturierten Daten stellt Google im Rich Snippet beispielsweise als Öffnungszeiten, Eventdaten, Sternebewertung, Autor oder Anzahl der Kalorien dar. Da der Nutzer damit bereits in den Suchergebnissen viele Informationen erhält, erhöht sich die Click-Through-Rate. Weiterhin können strukturierten Daten die Informationen für den aktuellen Trend Voice Search bereitstellen.

Beispiel eines Rich Snippets für die Suche nach Apfelkuchen

Abbildung 1: Beispiel eines Rich Snippets für die Suche nach Apfelkuchen; Quelle: Google Suchergebnisse

Mit dem Structured Data Testing Tool bietet Google außerdem die Möglichkeit, die strukturierten Daten auf einer Website zu untersuchen.

Trend 2: Glaubwürdigkeit, Autorität & Vertrauen

Die Medic Updates zeigten es 2018: Google legt immer mehr Wert auf die Punkte Expertise, Authoritativeness und Trustworthiness (E-A-T). Die Suchergebnisse sollen von Anfang an nur die beste, verständlichste und umfassendste Antwort liefern. Eine Etablierung als Experte schafft Autorität. Aber woran macht Google einen Experten fest? Kriterien sind zum Beispiel:

  • Die Seite stellt kontinuierlich neue Inhalte zu spezifischen Themen zur Verfügung.
  • Die Inhalte der Website werden oft gelesen und geteilt.
  • Die Seite hat eine hohe Präsenz und viele Follower.

Diese und weitere Kriterien variieren je nach Branche und Mitbewerbern. Die Glaubwürdigkeit einer Website kann beispielsweise durch die Bereitstellung von Informationen zum Autor und zum Unternehmen gestärkt werden. Dies unterstreicht außerdem die Themenexpertise. Darüber hinaus ist vor allem in den Zeiten von Fake-News dem Nutzer wichtig zu sehen, wer der Autor eines Artikels ist. Bei einem Blick in die Suchergebnisse fällt auf: Vor allem die Websites bekannter Marken genießen ein hohes Vertrauen. Der Nutzer erkennt die Marke wieder und stuft diese als vertrauenswürdig ein.

Die Stärkung von Glaubwürdigkeit, Autorität und Vertrauen gelingt 2019 vor allem dann nicht, wenn kein Online-Reputations-Management stattfindet. Auch die Verschleierung der Identität ist nicht empfehlenswert ebensowenig wie die Verwendung von Standard-Templates.

Trend 3: Featured Snippets

Das Featured Snippet beantwortet eine Nutzeranfrage kurz und prägnant ganz oben in den Suchergebnissen, weshalb man hier auch von der Position 0 als Rankingposition spricht. Die Inhalte des Snippets zieht Google sich aus Inhaltsphrasen einer Website, die laut Google die beste Antwort auf die Userfrage geben. Die Position 0 generiert sehr viel Traffic. Da das Snippet oft eine oder mehrere W-Fragen beantwortet, ist es ideal für die Voice Search. Die Optimierung für Sprachsuche ist ebenfalls ein Content-Trend für 2019.

Beispiel eines Featured Snippets

Abbildung 2: Beispiel eines Featured Snippets; Quelle: Google Suchergebnisse

Auch kleine Seiten haben bei großem Wettbewerb die Chance in einem Featured Snippet zu ranken. Es ist wichtig, zu wissen, was die Zielgruppe mit der Suchanfrage abdecken will und was sie von der Suche erwartet. Keywords, die bereits eine sehr gute Rankingposition besitzen, haben das größte Potential für solche Featured Snippets. Hierfür ist es wie beim Rich Snippet wichtig, dass der Inhalt strukturiert und übersichtlich auf der Webseite vorzufinden ist. Aus Erfahrungswerten sind aktuell Listen und Tabellen besonders geeignet für die Strukturierung. Ferner sollten Überschriften die Fragestellung aufgreifen, auch ein Q & A-Bereich auf der Website ist in diesem Zusammenhang sinnvoll. Das Tool ahrefs zeigt an, für welche Keywords einer Website Google ein Featured Snippet ausspielt.

Trend 4: RankBrain

Google führte RankBrain bereits 2015 als ein Teilsystem des Algorithmus ein. Dabei handelt es sich nicht um ein einfaches Update, sondern um eine richtungsweisende Veränderung. Seitdem zählt RankBrain neben Content und Links zu den Top 3 Rankingfaktoren. Circa 15 % der Suchanfragen täglich wurden noch nie gestellt. Hier tritt RankBrain in Aktion. Es benutzt künstliche Intelligenz sowie Machine-Learnings um solche sowie Longtail-Suchanfragen zu beantworten. Die KI lernt selbst dazu und wird von Sekunde zu Sekunde schlauer. Nutzer verwenden bei der Suche auch Phrasen, Fragen sowie vieles mehr. Deshalb versucht RankBrain diese zu kategorisieren, zu sortieren und einem Thema zuzuordnen. Bei der Sprachsuche integriert es die Anfrage, sodass das Muster für die Suchmaschine bearbeitbar ist. Für Websitebetreiber bedeutet das, dass der Content für die Suchintention relevant sein sowie dem Nutzer einen Mehrwert bieten muss. Im Vordergrund steht der User, nicht die Suchmaschine, was auch bei der Aufbereitung des Contents wichtig ist. Eine Website sollte viele und gute Texte für semantische Begriffe enthalten. Dabei ist es wesentlich, auf Keywords sowie sinnverwandte und themenrelevante Begriffe zu optimieren. Denn: Content und Content-Marketing werden immer wichtiger für Websites.

Fazit

Diese vier Trends sind für 2019 besonders relevant. Dennoch gibt es noch weitere Themen, die in diesem Jahr zentral sind. Dazu zählen beispielsweise die Sprachsuche, Linkbuilding und Backlinks, die User Experience sowie der Mobile-Index. Wichtig ist, dass bei allen Maßnahmen der Nutzer im Vordergrund steht.

Autor:

Ann-Kathrin Grottke hat ihren Bachelor in Medienmanagement gemacht und ist Teil des eology-Marketing-Teams. Sie kümmert sich um die Verbreitung des gesammelten eology-Wissens und teilt ihr Know-how in Magazinen und Blogs.

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