Sitemap – So erschaffst Du die perfekte Seitenübersicht

15 min

Was ist eine Sitemap?
Wann brauchst Du eine Sitemap?
Welche Typen der Sitemap gibt es?
Wie werden Sitemaps erstellt?
Welche Vor- und Nachteile hast Du von einer Sitemap?
Fazit

Was ist eine Sitemap?

Kurz gesagt: Eine Sitemap ist eine Datei, die alle einzelnen Seiten Deiner Website auflistet. Aber Vorsicht! Eine Sitemap ist nicht mit einem Inhaltsverzeichnis zu verwechseln. Während ein Inhaltsverzeichnis einzelne Themen der Website beinhaltet, enthält eine Sitemap alle Einzeldokumente oder besser Landingpages, die auf der Seite enthalten sind. Zusätzlich listet sie neben den allgemeinen Seiten auch alle Videos, Medien und andere Dateien einer Website auf. Außerdem liefert sie Informationen über alternative Sprachversionen, Aktualität der Seite und regelmäßige Updates der einzelnen Landingpages.

Wichtig: Die Sitemap wird nicht automatisch erstellt. Du gibst dort an, welche Seiten gelistet und welche Informationen enthalten sein sollen.

Das Bild zeigt Dir den Aufbau einer Websitestruktur: Von der Homepage, also der Startseite einer Website, gelangst Du zu verschiedenen Unterseiten bzw. Kategorien. Diese beinhalten erneut weitere Landingpages. Beispiel: Von der eology Homepage gelangst Du problemlos in das eo:wiki und von dort auf die einzelnen Begriffe, die Dir erklärt werden.
Websitestruktur

Die Seitenübersicht ist deshalb wichtig, weil sie Suchmaschinen hilft, Websites intelligenter und einfacher zu crawlen. Das ist unter anderem für die Indexierung wichtig. Außerdem kann das wiederum das Ranking der Seite entsprechend positiv beeinflussen und bessere Platzierungen in den SERPs zu erhalten.

Wann brauchst Du eine Sitemap?

Du benötigst nicht immer zwingend eine Seitenübersicht. Ist die Struktur Deiner Seite sowieso schlüssig, die Inhalte sind logisch und richtig miteinander verknüpft, sollte der Googlebot Deine Website auch ohne Sitemap verstehen. Ist sie allerdings etwas komplexer aufgebaut, erhöhst Du mit der Sitemap die Chancen, dass alle Inhalte richtig indexiert und gecrawlt werden. Trifft einer der folgenden Punkte auf Deine Website zu, solltest Du laut Google eine Sitemap aufsetzen:

  • Die Website ist sehr umfangreich
  • Die Website verfügt über ein großes Archiv an Inhaltsseiten, die voneinander getrennt oder nicht gut miteinander verknüpft sind
  • Die Website ist neu und hat nur ein kleines Backlinkprofil
  • Die Website hat viele Rich Media-Inhalte (Videos, Bilder, etc.)
  • Die Website wird in Google News angezeigt

Doch natürlich gibt es auch Fälle, in denen Du sehr gut auf eine Sitemap verzichten kannst, wenn Du das möchtest.

Wann brauchst Du keine Sitemap? Hierfür gibt es vier Fälle:
1. Die Website ist relativ "klein".
2. Die Website verwendet einen einfachen Hosting-Dienst.
3. Die Website ist intern sehr gut verknüpft.
4. Die Website hat nur wenige Mediendateien.
Wann brauchst Du keine Sitemap?

Welche Typen der Sitemap gibt es?

Grob gibt es fünf Haupttypen, in die Sitemaps unterteilt werden können:

Arten der Sitemap – Es gibt 5 Arten:
1. XML-Sitemap
2. HTML-Sitemap
3. Video-Sitemap
4. News-Sitemap
5. Bild-Sitemap
Arten der Sitemap
  1. XML-Sitemap: Der Klassiker der Seitenübersichten – Hier findest Du die Auflistung aller Einzeldokumente.
  2. HTML-Sitemap: Ebenso wie die XML-Sitemap ist eine HTML-Sitemap die Blaupause der Website.
  3. Video-Sitemap: Dadurch kannst Du den Suchmaschinen Deine Videoinhalte leichter verständlich machen.
  4. News-Sitemap: Um Google zu übermitteln, welche Deiner Inhalte sich speziell für den Google News-Panel eignen, nutzt Du eine News-Sitemap. So zeigst Du, welcher Content dort ausgespielt werden soll.
  5. Bild-Sitemap: Dies ist eine Auflistung aller vorhandenen Bilder Deiner Website.

Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede haben XML- und HTML-Sitemap-Formate?

XML-SITEMAPHTML-SITEMAP
AusrichtungSuchmaschineNutzer
„Sprache“XML, Auszeichnugssprache zum CodierenHTML, Auszeichnungssprache für Browser
InhalteDatei mit allen Einzeldokumenten der Website, die indexiert werden sollenAuflistung der für den Besucher wichtigsten Seiten auf der Website
ZielBessere CrawlbarkeitErhöhung der Usability

Beide Sitemaps haben eine Gemeinsamkeit: Ihre Eignung als Hauptverzeichnis. Beide sind perfekt für umfangreiche, inhaltsbasierte Websites. Da sich beide Sitemap-Typen ansonsten jedoch stark unterscheiden, ist es häufig sinnvoll, beide zu verwenden. Das liegt vor allem an ihrer Zielausrichtung: Die XML-Sitemap hat klar Suchmaschinen im Fokus, während die HTML-Sitemap im Gegensatz auf den Benutzer ausgelegt. Um also beide Parteien zufriedenzustellen, solltest Du beide Typen hinterlegen.

Wie werden Sitemaps erstellt?

Seitenübersichten können manuell oder auch mithilfe von Plugins in einem Content-Management-System (CMS), wie Joomla oder WordPress, erstellt werden.

Auf dem Weg zur perfekten Sitemap – Die manuelle Erstellung

Schritt 1: Betrachtung der Inhalte und deren Struktur

Welchen Content hast Du auf der Seite? Wie sind diese Inhalte genau miteinander verknüpft? Gibt es Weiterleitungen? Welche Struktur hat Deine Seite? Welche Verlinkungen bestehen? All das solltest Du Dir im ersten Schritt genauer anschauen, um festzustellen, wie der Aufbau Deiner Sitemap im Detail ist. Achte dabei besonders darauf, ob die Seiten auch hierarchisch bzw. nach Wichtigkeit geordnet sind. Besonders relevante Seiten sollten in der Website-Hierarchie so weit oben wie möglich sein. Gleiche dies deshalb mit der tatsächlich vorhandenen Struktur ab.

Der schematische Aufbau der eology Website zeigt Dir, wie eine Website strukturiert werden kann. Durch die Betrachtung der Homepage, siehst Du auf welche Kategorien diese verweist und danach welche Unterkategorien es noch gibt.
Schematischer Aufbau der eology Website

Du beginnst somit auf der Startseite und schaust, wohin diese überall führt. Im Fall der eology Website wären die Kategorien „Leistungen“, „Cases“, „Das Team“ und so weiter auf der zweiten Hierarchieebene direkt nach der Startseite. Auf diese Weise betrachtest Du die fortlaufenden einzelnen Ebenen Deiner Website und kannst so eine Liste erstellen. Bedenke hierbei erneut, dass tiefer liegende Seiten schwerer zu bewerten sind. Wichtige Seiten sollten deshalb schnell erreichbar sein, um gut gecrawlt werden zu können und leicht indexierbar zu sein.

TIPP: Aus SEO- und Usability-Sicht solltest Du darauf achten, dass alle Unterseiten mit maximal drei Klicks zu erreichen sind.
Website-Hierarchie: Eine Unterseite sollte bestenfalls in 3 Klicks erreichbar sein. Somit kommst Du mit dem ersten Klick auf die Top-Level-Navigation, mit dem zweiten auf die Second-Level-Navigation und mit dem dritten bestenfalls an Dein Ziel: Die Third-Level-Navigation.
Website-Hierarchie

Schritt 2: Codierung der vorhandenen URLs

Durch Deine Analyse im ersten Schritt hast Du bestenfalls alle (wichtigen) URLs Deiner Website ausfindig gemacht und aufgelistet. Jetzt wird es Zeit, diese für die Seitenübersicht zu codieren. Hierfür musst Du alle URLs in XML- bzw. HTML-Sprache formatieren. Außerdem solltest Du folgende Informationen ebenfalls im Code hinterlegen:

  • Ort
  • Zuletzt geändert
  • Geänderte Frequenz
  • Priorität der Seite

Schritt 3: Überprüfung des Codes

Manuelles Codieren kann natürlich dazu führen, dass sich hier und da der Fehlerteufel einschleicht. Es ist jedoch zwingend notwendig, diese alle auszumerzen, damit Deine Sitemap problemlos und einwandfrei funktioniert.

Doch keine Sorge: Hierfür gibt es Tools, die Dich unterstützen! Der XML Sitemap Validator überprüft beispielsweise das Format und die Richtigkeit Deiner Sitemap und des Codes. Zusätzlich gibt es auch noch zahlreiche weitere Prüftools, die Dir hier helfen können. Diese findest Du ganz einfach über Google.

Schritt 4: Hinzufügen der Sitemap

Da die Seitenübersicht jetzt steht und alle Fehler korrigiert sind, kannst Du sie zum Stamm- bzw. Hauptverzeichnis und der robots.txt hinzufügen. Indem Du die Sitemap zum Stammordner hinzufügst, wird sie ebenfalls auf die Website geladen. Das ist jedoch kein Problem. Viele große Websites nutzen die Sitemap als Hilfestellung für ihre Besucher. So finden diese leichter das, wonach sie suchen und verlieren nicht so schnell die Orientierung. Sitemaps, die auf Websites hochgeladen sind, findest Du ganz einfach, indem Du ein „/sitemap“ an die Domain-URL hängst. Möchtest Du Dir die Sitemap in XML-Format ansehen, kannst Du das auf manchen Websites ebenfalls tun. Hierfür hängst Du ein „/sitemap.xml“ an die Website-URL.

Die Sitemap von Apple: Apple nutzt die Sitemap im HTML-Format. So ist sie für Website-Besucher perfekt aufbereitet und gibt gut lesbar eine Übersicht über alle Seiten.
Die Seitenübersicht von Apple im HTML-Format – perfekt aufbereitet für den Website-Besucher

Zusätzlich zum Stammverzeichnis solltest Du die Sitemap auch zur robots.txt hinzufügen. Hierüber kannst Du genaue Anweisungen geben, welcher URL die Crawler folgen sollen und welcher nicht. So bestimmst Du ganz konkret, was indexiert wird und was auf noindex steht.

Die XML-Sitemap von Apple findest Du hingegen in der robots.txt von apple.com. Hier sind die Seiten codiert aufgelistet und für den Menschen nicht so problemlos lesbar wie bei der HTML-Sitemap.
Die XML-Sitemap von apple.com in der robots.txt

Schritt 5: Einreichen der Sitemap bei der Suchmaschine

Das Seitenverzeichnis nur zu Deiner Seite hinzuzufügen, reicht natürlich nicht ganz. Du musst sie außerdem noch für die Suchmaschinen bereitstellen. Hierfür kannst Du sie beispielsweise für Google über die Search Console einreichen.

Sitemaps in Google Search Console einreichen und einsehen: Über den Bereich "Index" und dem dortigen Reiter "Sitemaps" (auf der Darstellung rot markiert) gelangst Du in die Sitemap Übersicht. Dort kannst Du ganz einfach eine Sitemap bei Google einreichen (blau markiert).
Sitemaps in Google Search Console einreichen und einsehen

Hierfür gehst Du in den Bereich „Index“ und dort auf den Reiter „Sitemaps“. Über „Neue Sitemap hinzufügen“ kannst Du sie dann einreichen. Rechts oben im Bildschirm findest Du die Funktion, mit der Du Deine Sitemap testen kannst. So wird sie nochmals auf Fehler untersucht. Ist alles korrekt, kannst Du sie absenden. Den Rest übernimmt dann Google.

Auf dem Weg zur perfekten Sitemap – Die Erstellung mithilfe von Plugins und Tools

Wie oben bereits erwähnt, musst Du die Seitenübersicht natürlich nicht zwangsweise manuell erstellen. Mithilfe von Plugins kannst Du sie ebenfalls sehr einfach und unkompliziert aufsetzen. Das spart Dir im Gegensatz zur manuellen Erstellung der Sitemap das aufwendige händische Codieren Deiner URLs und somit sehr viel Zeit.

Das Yoast SEO-Plugin

Nutzt Du WordPress, ist beispielsweise das Yoast SEO-Plugin sehr hilfreich. Nach der Installation kannst Du die Erstellung der Sitemap über einen einfachen Kippschalter aktivieren. Du findest dies in der Seitenleiste von WordPress unter dem Begriff „SEO“. Danach klickst Du auf „Allgemein“ und dort auf den Reiter „Funktionen“. Hier findest Du dann alle Bereiche, die Du aktivieren bzw. deaktivieren kannst.

Einblicke in das YoastSEO-Tool: Hier kannst Du über einen Kippschalter ganz einfach die Erstellung der XML-Sitemap aktivieren oder deaktivieren (in der Darstellung rot markiert).
Einblicke in das YoastSEO-Tool
Beispiel einer Sitemap des YoastSEO-Plugins: Yoast liefert Dir eine Auflistung aller Seiten Deiner Website in Form einer XML-Sitemap, sofern Du es im Tool aktiviert hast.
Beispiel einer Sitemap des YoastSEO-Plugins

Screaming Frog

Screaming Frog ist eine Desktop-Software, die sich mittlerweile bei den meisten SEO-Experten fest positioniert hat. Das liegt nicht zuletzt daran, dass sie eine große Bandbreite an unterschiedlichen SEO-Tools mitbringt – unter anderem die Erstellung von Sitemaps. Das Gute: Solange Du mit Deiner Website unter 500 Seiten liegst, erstellt Dir das Tool die Seitenübersicht kostenlos.

Slickplan

Slickplan ist eine Software, die Dir die grundlegende Planung Deiner Website erleichtert. Mit Hilfe des Sitemap Builders kannst Du Deine Website-Architektur sehr schön visuell darstellen und so besser nachvollziehen. Das Beste: Das Ganze geht super einfach! Per Drag and Drop ziehst Du die verschiedenen Seiten in eine Vorlage des Builders. Dort kannst Du diese dann nach Belieben organisieren und umstellen. Sobald Du mit dem Ergebnis fertig und zufrieden bist, kannst Du die XML-Datei exportieren. Slickplan ist jedoch ein kostenpflichtiges Tool. Über eine Testversion kannst Du herausfinden, ob sich der Kauf für Dich lohnt.

TIPP: Ein Sitemap Generator hilft Dir, schnell und unkompliziert eine Sitemap zu erstellen. Hierfür durchsucht das Tool alle Seiten von der Startseite aus und zieht nachfolgend die URLs aller HTML-Seiten. Daraufhin entwickelt es eine XML-Datei, die Du downloaden kannst. Hierbei solltest Du allerdings beachten, dass wirklich NUR die URLs gespeichert werden und nicht weitere tiefgehendere Informationen wie Änderungsdatum, etc. Die Seitenanzahl ist bei Sitemap Generator-Tools oftmals ebenfalls beschränkt. Ist Deine Website also relativ umfangreich, kann es sein, dass es hier an seine Grenzen stößt.

Welche Vor- und Nachteile hast Du von einer Sitemap?

­­­Gerade für die Suchmaschinenoptimierung spielt eine Seitenübersicht eine große Rolle, da sie der Suchmaschine hilft, Deine Seite besser zu interpretieren. Dadurch ist es möglich, dass sie treffender und zielgerichteter ausgespielt wird, wenn sie auf eine Suchanfrage eines Nutzers passt. Eine Sitemap kann somit eine positive Auswirkung auf das Ranking Deiner Website haben. So wirst Du wiederum besser gefunden und bist sichtbarer im Netz. Außerdem kannst Du Seiten gezielt von der Indexierung ausschließen. Das sind klare Vorteile!
Die Sitemap bringt Dir jedoch nicht nur für die Suchmaschine Vorteile. Zusätzlich ist sie auch für Deine Website-Besucher hilfreich. Diesen dient sie zur Orientierung, sodass sie das, was sie suchen, besser auffinden können. Das kann oft eine gute Ergänzung zur Website Navigation sein, da hier alles nochmal strukturiert und hierarchisch geordnet aufgelistet ist.

Der einzige Nachteil ist die Zeit, die Du in die Erstellung einer Seitenübersicht stecken musst. Das ist jedoch halb so wild, wenn Du einen Sitemap Generator oder ein Plugin wie Yoast zur Hilfe nimmst. Das erspart Dir den meisten Aufwand und Du profitierst somit langfristig von den Vorteilen einer Sitemap.

Fazit

Prinzipiell ist eine Seitenübersicht für ziemlich jede Website ratsam. Schließlich kann es auch Webmastern mit einer relativ „kleinen“ Seite passieren, dass sie wächst und über die Zeit immer mehr Content beinhaltet. Allerdings gibt es auch eine Alternative zur HTML-Sitemap, die in erster Linie für den User gedacht ist: Eine nutzerfreundliche Navigation! Diese kann ebenfalls eine gute Orientierungshilfe sein. So benötigt der Website-Besucher nämlich nicht erst zahlreiche Mausklicks, um das zu finden, was er sucht. Du als Seitenbetreiber sparst Dir außerdem die Zeit zusätzlich zur XML-Sitemap noch eine HTML-Version zu erstellen. Die komplette Menüführung und die Seitenstruktur sollten dennoch gut durchdacht sein. Auch Suchfelder erhöhen die Benutzerfreundlichkeit. Dennoch solltest Du eine XML-Sitemap haben, da diese wichtige Signale an Suchmaschinen sendet. Im besten Fall hast Du einfach beides auf Deiner Website, eine XML-Sitemap und eine benutzerfreundliche Navigation. Das verbessert Deinen Webauftritt deutlich.

FAQs

Wie wichtig ist eine Sitemap?

Da eine Sitemap die Gesamtdarstellung über alle Seiten Deiner Website ist, dient sie den Suchmaschinen als strukturelle Übersicht über verfügbare Landingpages und Inhalte. Das heißt eine Sitemap ist sehr wichtig, da sie den Suchmaschinen hilft, die Inhalte und Zusammenhänge besser oder überhaupt zu verstehen. Außerdem zeigt sie Google und Co. alle Seiten, die auch wirklich gecrawlt und indexiert werden sollen.

Was ist in einer Sitemap enthalten?

Eine Sitemap listet neben den allgemeinen Landingpages auch alle Videos, Medien und andere Dateien einer Website auf. Außerdem liefert sie Informationen über alternative Sprachversionen, Aktualität der Seite und regelmäßige Updates der einzelnen Landingpages.

Wie erstellst Du eine Sitemap?

Sitemaps können ganz einfach mithilfe verschiedener Tools, wie dem YoastSEO-Plugin für WordPress oder Screaming Frog, erstellt werden. Natürlich kannst Du Dir auch die Arbeit machen und die Sitemap manuell erstellen. Hierfür gehst Du in folgenden fünf Schritten vor:
1. Schritt: Betrachtung der Inhalte und deren Struktur
2. Schritt: Codierung der vorhandenen URLs
3. Schritt: Überprüfung des Codes
4. Schritt: Hinzufügen der Sitemap
5. Schritt: Einreichen der Sitemap bei der Suchmaschine

Wo findest Du die Sitemap?

Normalerweise findest Du die Sitemap im Root-Verzeichnis einer Domain. Tippst Du somit den Domain-Namen – z.B. www.eology.de – ein, musst Du lediglich /sitemap.xml anhängen. Über www.eology.de/sitemap.xml kannst Du dann beispielsweise einen Blick auf die Sitemap der eology GmbH werfen. Allerdings haben nicht alle Websites transparent und öffentlich abliegen. Manche haben sie in einem anderen Verzeichnissen, sodass Wettbewerber o.ä. sie nicht einsehen können.

Was ist der Unterschied zwischen einer XML- und einer HTML-Sitemap?

XML- und HTML-Sitemaps unterscheiden sich in erster Linie in den folgenden vier Bereichen: Ausrichtung, „Sprache“, Inhalte und Ziel. Der deutlichste Unterschied liegt in der Ausrichtung. Während XML-Sitemaps auf Suchmaschinen optimiert sind, sind HTML-Sitemaps für den Nutzer, also den Menschen, da. Sie sollen diesem verständlich wiedergeben, welche Seiten es gibt. Während die XML-Sitemap codiert ist, ist die HTML-Sitemap für den Menschen problemlos lesbar. Eine XML-Sitemap beinhaltet außerdem nur Landingpages, die die Suchmaschinen indexieren sollen, während die HTML-Sitemap eine Gesamtübersicht über alle vorhandenen Seiten der Website gibt. Aus diesem Grund ist auch das Ziel der beiden Formate unterschiedlich: HTML-Sitemaps wollen die Usability erhöhen, während XML-Sitemaps die Crawlbarkeit verbessern sollen.

Wie reichst Du eine Sitemap bei Google ein?

Möchtest Du eine Sitemap bei Google einreichen, gehst Du in der Google Search Console in den Bereich „Index“ und dort auf den Reiter „Sitemaps“. Über „Neue Sitemap hinzufügen“ kannst Du sie dann einreichen.

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