Von Google Analytics hast Du bestimmt schon gehört. Doch weißt Du auch tatsächlich, wozu dieses Tool überhaupt verwendet wird und welchen Nutzen Du davon hast? Klick Dich rein, um mehr darüber zu lesen. ... WeiterlesenGoogle Analytics
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Was ist Linkbuilding und wozu brauchst Du es?
Back to Basics – Was ist überhaupt ein Link?
Backlink-Typen
Wichtigste Charakteristika eines Linkprofils
Von Ankertext über Platzierungen bis Quantität – Do’s und Don’ts des Linkbuildings
Die wichtigsten Google-Updates im Linkbuilding
Strategien des Linkbuildings – Konkrete Maßnahmen und Techniken des Linkaufbaus
Linkbuilding-Tools, die Dein Leben erleichtern
Kostenlose Tools
Kostenpflichtige Tools

Linkbuilding (dt. Linkaufbau) ist eine Maßnahme der Suchmaschinenoptimierung (SEO), genauer aus dem Bereich OffPage-Optimierung. Man unterscheidet im SEO nach OnPage- und OffPage-Optimierungen, wobei sich Ersteres mit inhaltlich-strukturellen und technischen Verbesserungen auf der Website beschäftigt. Zur OffPage-Optimierung zählen alle Maßnahmen außerhalb der eigenen Seite. Vor allem geht es dabei auch heute noch um das Einsammeln von Backlinks. Hierbei handelt es sich um Links, die von der Webseite eines Dritten auf die eigene verweisen. Google wertet solche Verlinkungen als Empfehlungen für die verlinkte Zielseite. Das kann sich dann langfristig auch auf das Ranking in den Google Suchergebnissen auswirken und macht Deine Seite im Netz auffindbar(er). In der Vergangenheit wurde jedoch häufig versucht Google zu täuschen. Dies geschah beispielsweise durch die spamartige Platzierung von Links durch die Webmaster. Daraufhin wurden die Richtlinien strenger, weshalb der Einfluss eines Links nicht zwangsweise positiv sein muss. Es gibt trotzdem auch heute noch verschiedene Linkbuilding-Strategien und Link-Typen, die das Ranking verbessern. Auf der anderen Seite stehen allerdings die Methoden, die von Google im schlimmsten Fall negativ bewertet oder sogar abgestraft werden. Im modernen und Google-konformen Linkmarketing ist es also wichtig, dass Du auf die Qualität und eine seriöse Herkunft der Backlinks achtest.
Jeder kennt ihn, jeder hat ihn schon dutzende Male angeklickt. Markenzeichen: Blau und unterstrichen – der Link.
Hyperlinks – oder kurz Links – sind Querverweise zwischen zwei Webseiten. Sie ermöglichen so einen Sprung von einer Webseite zu einer anderen. Die elementaren Bestandteile eines Links sind:
Die Anatomie eines Links im HTML-Code sieht dabei folgendermaßen aus:

Links dienen jedoch nicht nur der Verknüpfung zweier Webseiten, sondern können auch auf Filme, Bilder, Animationen oder Dateien verweisen. Außerdem können sie sogar einen Download anstoßen oder andere Aktionen starten. Eine Verlinkung hat in erster Linie das Ziel, die Usability zu erhöhen, da dem Nutzer sehr leicht der Zugang zu relevanten Zusatzinformationen oder weiteren Inhalten gewährt wird.
Grundlegend unterscheidet man:
Während im Zuge der OnPage-Optimierung interne Verlinkungen wichtig sind, sind für das Linkbuilding nur externe Links relevant. Hier entstandene Verlinkungen werden auch Backlinks oder Inbound-Links genannt. Im HTML-Code wird, um die Beziehung der Verlinkung genauer zu definieren, ein rel-Attribut hinter der Referenz im Anchor- bzw. <a>-Tag eingefügt. Das sieht dann so aus:

rel-Attribut | Bezug |
|---|---|
Alternate | Alternatives Dokument (gleicher Inhalt, andere Dokumentenversion) |
Appendix | Anhang |
Author | Autor |
Bookmarks | Orientierungspunkt |
Chapters | Kapitel |
Content | Inhaltsverzeichnis |
Copyright | Copyright-Angabe |
Glossary | Glossar/Lexikon |
Help | Hilfekontext |
License | Stichwortverzeichnis |
Next | Nächste Datei/Seite |
NoOpener | Kommt in Verbindung mit target=“_blank“
→ verbietet neuem Tab den Zugriff auf Inhalte der vorherigen Seite |
Prev | Vorherige Datei/Seite |
Search | Suchfunktion |
Section | Abschnitt |
Start | Startseite |
Subsection | Unterabschnitt |
Sponsored | Inhalte/Links, die durch finanzielle Gegenleistungen entstehen |
UGC | Nutzergenerierte Inhalte |
Der am meisten verwendete Wert ist jedoch NoFollow. Dieses Attribut sendet Google das Zeichen, dass dem Link nicht „gefolgt“ bzw. der Link nicht beachtet werden soll. Das direkte Pendant, der DoFollow-, oder kurz Follow-Tag, ist deshalb nicht notwendigerweise anzugeben, da der Bot Links immer crawlt, wenn er keine andere Anweisung erhält.
Zusätzlich zu Follow und NoFollow gibt es noch weitere bedeutende Link-Typen:
Spam-Links | Social-Links | Video- & Bild-Links |
|---|---|---|
Links auf Seiten mit Keyword-Stuffing bzw.
„MoneyMaker“-Seiten, vielen Links aus zweifelhaften Quellen, unnatürlichen Linkprofilen, etc. | Werden in den sozialen Medien platziert. | In Videos eingearbeitete oder hinter Bildern hinterlegte Links. |
Verschiedene Link-Typen sind für ein natürliches Linkprofil wichtig (außer Spamlinks natürlich). Für das Google-Ranking sind jedoch hauptsächlich Follow-Links ausschlaggebend.
Die Ursprungsquelle hat einen entscheidenden Einfluss auf den Wert und die Qualität des Backlinks. Denn nicht jeder Follow-Link verbessert automatisch das Ranking.
Prüfe deshalb zuerst die Seite, auf der der Link platziert werden soll. Stelle Dir dafür folgende Fragen:
Merke Dir: Es zählt „Qualität über Quantität!“
Außerdem solltest Du Dir sowohl die Domain- als auch die Linkpopularität ansehen. Die Domainpopularität zeigt Dir dabei wie viele Seiten auf die Website verlinken, auf der Du Deinen Link platzieren möchtest. Hierbei gilt: Je mehr Domains bereits dort hin verweisen, desto höher ist deren Domainpopularität. Diese gibt Dir wiederum Aufschluss darüber, wie angesehen die Seite im Netz ist. Ein weiteres wichtiges Stichwort in diesem Zusammenhang ist die Domain Autorität (auch Domain Authority genannt). Diese sagt im Prinzip das Gleiche aus wie die Domainpopularität, wird nur häufig anders benannt. Über die Linkpopularität kannst Du dann wiederum Rückschlüsse auf die Qualität der Backlinks ziehen.
Redet man von einem Linkprofil, fällt zwangsweise das Wort „natürlich“. Doch was bedeutet „natürliches Linkprofil“?
Als Linkprofil bezeichnet man alle Backlinks, die eine Website vorweisen kann. Diese kann man anhand verschiedener Kennzahlen analysieren und bekommt so einen Überblick über die Qualität der Gesamtheit der Verlinkungen.
Um das Linkprofil gut beurteilen zu können, ist eine Backlinkanalyse notwendig. Auf folgende Kennzahlen solltest Du dabei achten:
Ein natürliches Linkprofil weist immer sowohl Follow- als auch NoFollow-Links auf, da so ein sauberer Linkaufbau widergespiegelt wird. Dabei wird von kleinen, aber auch von großen Websites verlinkt. Neben dem Verhältnis aus Follow- und NoFollow-Links muss es außerdem aus einer Vielzahl verschiedener Link-Typen bestehen.
Gerade Verlinkungen aus folgenden Bereichen werden oft mit rel=“nofollow“ gekennzeichnet und haben dadurch wenig Einfluss auf das Google-Ranking der eigenen Seite:
Mitbewerbervergleiche helfen Dir den idealen Anteil der Follow- und NoFollow-Verteilung zu ermitteln. Sofern Du bei dieser Analyse ein Defizit auf Deiner Seite findest, solltest Du entsprechende Backlinks aufbauen. Du kannst hierfür verschiedene Tools verwenden, die Du im Abschnitt „Linkbuilding-Tools, die Dein Leben erleichtern“ findest. Durch entsprechende Maßnahmen entsteht auf diese Weise ein natürliches Linkprofil. Dieses wird vom Google-Algorithmus als positives Signal aufgefasst, was wiederum das Suchmaschinen-Ranking verbessert.
Ein natürliches Linkprofil ist eben eine bunte Mischung.
Ein regelmäßiger Link-Audit ist wichtig, um ein natürliches Linkprofil zu wahren. Denn nur durch kontinuierliche Überwachung kannst Du vermeiden, dass Links, die nicht explizit von Dir angestoßen wurden, dem Ranking Deiner Website schaden. Content verbreitet sich im Internet oft automatisch, was wiederum zu organischen Verlinkungen führt. Außerdem können Wettbewerber gezielt negative Verlinkungen aufbauen, die auf Deine Seite verweisen. Solltest Du etwas in der Hinsicht bemerken, ist es ratsam den Webmaster persönlich zu kontaktieren und ihn zu bitten, die Verlinkung zu entfernen. Funktioniert dies nicht, gibt es ein spezielles Tool von Google: Das Disavow-File. Hiermit kannst Du in der Google Search Console Links abwerten lassen. Daraufhin wird dieser nicht mehr gewertet und kann Deinem Ranking nicht mehr schaden.
Die Arbeit mit dem Disavow-File ist allerdings etwas kompliziert. Gehe deshalb am besten auf einen Profi zu, der Dir helfen kann.
Kriterium | Natürliches Linkprofil | Unnatürliches Linkprofil |
|---|---|---|
Link-Typen | Artikel-Marketing, Originale Inhalte, Forum-Posts, Blog-Kommentare, Social Signals | Verweise und Kataloge von minderwertiger
Qualität, Blog-Roll-Verlinkungen |
Qualität der linkgebenden Webseiten | Hohe Domain-Authority, Vertrauenswürdigkeit, Qualitativ hochwertiger Inhalt (auch bei den
Bildern), Aktueller & einzigartiger Content | Inhalte, die nur auf SEO ausgelegt & nicht
nutzerorientiert sind, Veraltete Webseiten |
Ankertexte | Mix aus: Longtail-Keywords, Synonymen, Phrasen mit Keywords, Markennamen, Reines Keyword, URLs | Keyword-Stuffing, Zu häufige Verwendung von Moneykeywords, Zu häufige Verwendung von aufmerksamkeitserhaschenden Keywords |
Relevanter Inhalt | Themenrelevanz | Verlinkungen aus nicht direkt themenver-
wandten Bereichen |
Linkwachstum | Kontinuierlich, besonders dann wachsend, wenn neuer
Content oder Bekanntmachungen erscheinen | Auffallend große Sprünge innerhalb kürzester Zeit, Wachstum unpassend zu Content-Veröffentlichungen |
Quellenmix | Viele verschiedene Quellen | Wenige/beschränkte Anzahl an Quellen |
Linkherkunft | Seriöser, zur Domain passender Ursprung der Links | Links mit fragwürdiger Herkunft |
Es gibt einige Grundsätze, die im Linkbuilding definitiv zu beachten sind. Ebenso sind einige Punkte zu vermeiden.

Google aktualisiert seinen Algorithmus kontinuierlich durch Updates und Data Refreshs. Doch nicht immer treffen sie jeden Bereich der Suchmaschinenoptimierung. Im Folgenden siehst Du die wichtigsten Updates, die Einfluss auf das Linkbuilding genommen haben.
Bei diesem Update handelt es sich um einen Filter, der Einfluss auf den kompletten Google-Index hat. Er hat das Ziel qualitativ schlechte Websites aufzuspüren und deren Sichtbarkeit abzuwerten. Es wird also ein Fokus auf hochwertigen und einzigartigen Content gelegt, der dem Nutzer einen Mehrwert bietet. Spannend ist hierbei, dass das Update die komplette Website oder ganze Kategoriebereiche dieser betrifft, während vorläufige Updates immer nur einzelne Seiten trafen.
In den SERPs werden nach dem Panda deshalb gute, nutzerorientierte Websites weiter oben ausgespielt. Die Qualität dieser Seiten wird dabei unter anderem durch Folgendes bestimmt:
Zusätzlich zum Panda-Update hat Google seinen Algorithmus mit dem Penguin-Update verfeinert. Auch hier handelt es sich wieder um einen Qualitätsfilter, der Fehlverhalten abstraft und deshalb die Rankings der Websites verändert.
Während das Panda-Update die Website-Inhalte überprüft, kümmert sich das Penguin-Update darum „Webspam“ ausfindig zu machen. Dies bedeutet, dass alle Techniken des Webmasters, die nur einer Rankingverbesserung, nicht aber dem Nutzer dienen, abgestraft werden. Hierzu zählt beispielsweise Keyword-Stuffing oder Cloaking – weitere Techniken dieser Art findest Du weiter unten.
Dieses Update ist für das Linkbuilding das wichtigste, da es das zum Ziel hat, vor allem unseriösen und unnatürlichen Linkaufbau abzustrafen.
Heute ist das Smartphone nicht mehr wegzudenken, doch das war nicht immer so. Im Jahr 2015 entschied sich Google auf den wachsenden Trend der mobilen Suche aufzuspringen und den Nutzern das Suchen per Smartphone zu erleichtern. Die Hauptfolge dieses Updates war, dass die Websites nach und nach eine mobile Anpassung in Form eines responsiven Designs oder einer mobilen Website vornehmen mussten, um ein gutes Ranking zu erhalten. Für den Linkaufbau war es deshalb auch wichtig, dass der Abstand zwischen einzelnen Links groß genug ist, um sie problemlos anklicken zu können. Außerdem müssen sie für den Nutzer gut sichtbar formatiert und platziert sein.
Auch mit dem Fred-Update gab es eine Änderung an Googles Kern-Algorithmus. Erneut wurden damit die Rankingkritierien optimiert, um die Qualität der Seiteninhalte weiter zu steigern. Wie es für Google üblich ist, steht der Mehrwert für den Nutzer im Zentrum. Gleich mehrere Faktoren beeinflussten deshalb das Ranking:
Das Fred-Update greift deshalb, ähnlich wie Panda und Penguin, Seiten an, die nicht auf den Nutzen und den Mehrwert der User ausgelegt sind, sondern nur darauf das Ranking innerhalb der Suchergebnisse zu verbessern.
Prinzipiell können die verschiedenen Strategien in drei Überkategorien eingeteilt werden: Black Hat-, Grey Hat- und White Hat-Linkbuilding.

Unterschieden wird dabei, wie streng Googles Qualitätsrichtlinien und allgemein geltende Gesetze beachtet und eingehalten werden. Während sich White Hats konsequent an alle Richtlinien halten, verstoßen Grey Hats möglicherweise gegen die ein oder andere Richtlinie. Die letzte Gruppe, die Black Hats, hingegen handelt frei nach ihrer eigenen Willkür und pfeifen auf alle Qualitätsrichtlinien, die Google vorschreibt.
Diese Strategien sind nicht dazu da, die User Experience zu erhöhen. Sie sollen lediglich die Website boosten und das organische Ranking innerhalb der Suchergebnisse verbessern. Mittlerweile erkennt Googles Algorithmus jedoch solche Verstöße gegen die Qualitätsfaktoren relativ gut und straft beziehungsweise wertet die Website dementsprechend ab.

All diese Maßnahmen haben nur ein Ziel: Das Ranking der eigenen Website innerhalb kürzester Zeit stark zu verbessern. Da sie allerdings gegen die Richtlinien von Google verstoßen, werden Websites, die diese Methoden praktizieren, abgestraft und verschlechtern sich somit eher als sich zu verbessern.
Grey Hat-Linkstrategien befinden sich, wie der Name erahnen lässt, in einer Grauzone. Sie sind nicht unbedingt illegal, müssen deshalb aber noch lange nicht gut für Deine Website sein. Du solltest Dir deshalb ganz genau überlegen, ob Du das Risiko eingehen möchtest und diese Methoden anwendest.

Möchtest Du auf Nummer sicher gehen und Abstrafungen vermeiden, sind White Hat-Methoden definitiv das Richtige für Dich! Damit kannst Du nichts falsch machen, da Google diese Methoden akzeptiert und Links, die hieraus entstanden sind, nicht entwertet. Auch hier gibt es genügend Strategien, die Dir den Linkaufbau erleichtern.

Es gibt verschiedene Tools, die Dir das Linkbuilding vereinfachen. Am besten der Gebrauch verschiedener Tools, da ein Tool alleine oft nicht hundertprozentig alle Links überprüfen kann. Auf dem Markt findest Du eine Vielzahl an kostenlosen und kostenpflichtigen Tools. Hier erhältst Du eine grobe Übersicht, über einen Teil der praktischsten Instrumente.

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Alles in allem siehst Du also, dass Linkbuilding eine sehr vielschichtige Maßnahme der OffPage-Optimierung ist und in der Suchmaschinenoptimierung definitiv seine Daseinsberechtigung hat. Diverse Tools und Strategien helfen Dir auf ganz unterschiedliche Weise Deine Website im Internet zu verbreiten. So hast Du die Chance Dein organisches Ranking in den Ergebnissen der Suchmaschinen stark zu beeinflussen und zu verbessern.
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