Mit OnPage-Optimierung zum Erfolg

30 min
  1. Was ist OnPage-Optimierung?
  2. Weshalb ist OnPage-Optimierung wichtig?
  3. Welche Elemente sind für eine OnPage-Optimierung grundlegend?
    1. Technische Anpassungen
    2. Inhaltliche Anpassungen
    3. Strukturelle Anpassungen
  4. Welche Tools helfen bei einer OnPage-Optimierung?
    1. Tools zur allgemeinen OnPage-Optimierung
    2. Tools zur Optimierung der Ladezeiten
    3. Tools zur Content-Analyse
    4. Tools zur mobilen Optimierung

Was ist OnPage-Optimierung?

Suchmaschinenoptimierung besteht aus zwei Säulen: OnPage- und OffPage-Optimierung. Oft werden diese Bereiche auch als OnSite- und OffSite-Optimierung bezeichnet.

Die OnPage-Optimierung dreht sich um alle Anpassungen, die Du auf Deiner eigenen Website durchführen kannst, um anschließend ein besseres Ranking innerhalb der Suchmaschinen zu erreichen. Diese Maßnahmen sind deshalb auch nicht durch Dritte beeinflussbar. Die Optimierungsmethoden auf der Seite können in drei Richtungen gehen:

Teilbereiche der OnPage-Optimierung
Teilbereiche der OnPage-Optimierung
  1. Technisch:
    Quellcode-Optimierung (Meta-Elemente, alt-Attribute, Titel)
  2. Inhaltlich:
    Qualitativ hochwertiger, einzigartiger und themenrelevanter Content
  3. Strukturell:
    Formatierung der Inhalte

Neben diesen Methoden ist es außerdem wichtig, dass Du die interne Linkstruktur Deiner Seite optimierst, da das die Nutzerfreundlichkeit sowie die Crawlbarkeit und Indexierung verbessert.

Weshalb ist OnPage-Optimierung wichtig?

Es gibt verschiedene Faktoren, die auf das Ranking innerhalb der Suchergebnisse (SERPs) einen Einfluss haben. Aus diesem Grund gibt es einige Faktoren, die die Qualität der Websites und deren Inhalte sichern können.

Daraus lassen sich einige Grundprinzipien ableiten:

  • Websites müssen user-, nicht suchmaschinenoptimiert sein.
  • Nutzer dürfen nicht getäuscht werden.
  • Rankings innerhalb der Suchmaschine dürfen nicht durch Tricks beeinflusst werden.
  • Websites müssen einzigartig sein und einen Mehrwert bieten.

Aus den Grundregeln leitet Google klare Handlungsempfehlungen ab.
Daraus geht hervor, dass Du folgende Methoden dringend vermeiden solltest:

  • Automatisch generierte Inhalte
  • Häufige Teilnahme an Linktauschprogrammen
  • Seiten mit Thin Content
  • Cloaking
  • Irreführende Weiterleitungen
  • Verborgene Texte oder Links
  • Brückenseiten
  • Kopierte Inhalte
  • Affiliate-Programme ohne ausreichenden Mehrwert
  • Nicht themenrelevante Seiten mit irrelevanten Keywords
  • Phishing-Seiten oder Ähnliches
  • Missbrauch des Rich-Snippet-Markup

Google vergleicht also alle Websites nach diesen Richtlinien miteinander und wertet aus, welche der Seiten den relevantesten Inhalt für Deine Suchanfrage hat. So entsteht das Ranking. Durch gezielte Optimierungen Deiner Website schaffst Du es also, der Suchmaschine Signale zu senden und ihr so Folgendes mitzuteilen:

  1. Für welche Thematik ist Deine Seite relevant.
  2. Welche Verbindung zwischen einer einzelnen Webseite mit den anderen Seiten der Domain besteht.

Umso besser Du die Anpassungen auf Deiner Seite machst, desto höher ist Deine Position in den organischen Suchergebnissen.

Welche Elemente sind für eine OnPage-Optimierung grundlegend?

Wie oben bereits erwähnt, gibt es drei übergeordnete Bereiche, die Du durch Anpassungen beeinflussen kannst: Technisch, inhaltlich und strukturell. Google bestätigt jedoch nicht alle Einflussfaktoren offiziell, weshalb viele Aspekte durch reines Ausprobieren von SEO-Experten festgestellt wurden. Es gibt zudem die Möglichkeit, dass sich Maßnahmen überschneiden, da sie nicht immer ganz klar voneinander abgegrenzt werden können.

Technische Anpassungen

Technische Optimierungsmaßnahmen

Seitenladezeit

Jeder kennt es: Du möchtest Dir etwas auf einer Website anschauen, doch sie lädt und lädt und lädt. Klar hat man darauf keine Lust. Die Seitenladezeit ist also ein besonders wichtiger Faktor, da mit ihr die Absprungrate der Besucher steht und fällt. Es gibt verschiedene Maßnahmen, mit denen Du die Geschwindigkeit, in der Deine Seite lädt, beeinflussen kannst.

  • JavaScript optimieren: Dies tust Du, indem Du es komprimierst, unnötige Selektoren entfernst oder JS-Dateien zusammenfasst.
  • Bilddateien komprimieren: Das ist wichtig, da es andernfalls viel Zeit kostet, diese zu laden und aufzubauen.
  • .CSS-Dateien: Ist auch hier alles optimal angelegt?
  • Weiterleitungsketten: Diese verlangsamen ebenfalls ein schnelles Aufbauen der Seite – vermeide sie also.
  • Wechsel des Server-Hosts: Dadurch kann der PageSpeed auch positiv beeinflusst werden.
  • Shared-Hosts: Hier besteht die Gefahr eines „Nachbarn“, der viele Kapazitäten braucht. Dies kann Deine Seite ebenfalls verlangsamen.
  • Auf veraltete Flash-Programmierungen verzichten: Ersetze diese stattdessen durch HTML 5, dadurch erreichst Du ebenfalls einen positiven Effekt.

Mobile Anpassung

Google gewichtet seit seinem Mobile-Update im Jahr 2015 Anpassungen für mobile Endgeräte. Sorge deshalb bei Deiner Website dafür, dass sie auch in einer mobilen Version oder im responsive Design verfügbar ist. Auch hier ist es wichtig, dass die Seitenladezeit optimiert ist, da sonst die Absprungrate auf mobilen Endgeräten sogar noch höher ist als bei der Desktop-Variante. Dies liegt in erster Linie daran, dass die Datenübertragung über das Mobilfunknetz oft schlechter ist als eine Übertragung am Rechner über LAN oder WLAN. Versuche also unnötige Daten zu vermeiden und alle anderen zu optimieren, um Ladezeiten zu verkürzen.

  • eine gut lesbare Schriftgröße und -farbe.
  • Links, die leicht zu erkennen und gut klickbar sind. Dafür muss der Abstand zwischen ihnen entsprechend groß sein.
  • die Funktionsfähigkeit aller Bedienkonzepte auf der Seite.

Trackinganalyse

Um Deine Seite stetig optimieren zu können, ist es wichtig, ein gut funktionierendes Tracking einzurichten, das verschiedene Faktoren auswertet. So kannst Du beispielsweise nicht nur herausfinden, an welcher Stelle Deiner Seite die Nutzer abspringen, sondern ebenfalls erfahren, ob Du bestimmte Bereiche explizit verbessern musst. Außerdem sind A/B-Tests immer sehr hilfreich, wenn Du herausfinden möchtest, welche Methode für Deine Seite am zielführendsten ist. So kannst Du leichter festlegen, welche Anpassungen Du gerne vornehmen möchtest.

URLs

Auch bei der URL gibt es einige Stolperfallen, die Du vermeiden kannst. Sorge beispielsweise dafür, dass passende Keywords in die entsprechende URL der Landingpage eingebunden sind. Zusätzlich solltest Du Füllwörter, Sonderzeichen und Umlaute dringend vermeiden und Wörter durch Bindestriche trennen. Versuche die URL strukturell logisch aufzubauen und mit Zwischenverzeichnissen zu versehen. Es hilft, wenn Du Deine URLs alle einheitlich gestaltest und sie eine durchgängig gleiche Schreibweise haben. Verwende am besten statische URLS, da die dynamischen anfälliger dafür ist, von den Suchmaschinen als Duplikate gewertet zu werden.

Weiterleitungen

Ändert sich die URL einer Ressource, sollte die alte URL auf die neue weiterleiten. Es gibt hierfür verschiedene HTTP-Statuscodes. Für Dich sind vor allem die beiden folgenden Codes wichtig:

  • 301 – moved permanently:

Die Ressource ist auf dem Webserver nicht mehr unter URL 1 verfügbar. Die Seite ist ab jetzt unter URL 2 zu finden. URL 1 wird anschließend aus dem Index der Suchmaschinen entfernt und der gesamte Linkjuice wird an URL 2, also den neuen Zielort der Ressource, vererbt. Es darf gechached werden.

  • 302 – moved temporarily:

Hierbei handelt es sich um eine temporäre Verschiebung der Ressource. Sie ist somit zwar noch auf dem Webserver verfügbar, dies aber zeitweilig nicht unter URL 1 sondern unter URL 2. URL 1 bleibt weiterhin im Index und vererbt folglich keinen Linkjuice. Es darf allerdings nicht gechached werden.

Bei Verwendung der 301-Weiterleitung sorgst Du also dafür, dass Du das Vertrauen, das Du bereits mit der einen URL gewonnen hast, nicht verlierst. Im Klartext bedeutet das, dass bereits entstandene, externe Verlinkungen nicht einfach verschenkt werden. Interne Verlinkungen solltest Du immer auf die neue Ressource (also URL 2) anpassen. Diese Vorgehensweise empfiehlt Dir auch Google selbst.

Fehlerseiten

„404 – Page not found.“ Diese Seite kennt wohl jeder, der sich öfter im Internet herumtreibt. Die Bedeutung ist simpel: Die angeforderte Ressource ist schlicht und einfach nicht mehr vorhanden. Besonders wichtig ist dabei, dass der Statuscode 404 an den Browser und die Suchmaschinen übermittelt werden. Versuche Fehlermeldungen auch für den Nutzer so eindeutig und verständlich wie möglich zu erklären. So kann dieser immer nachvollziehen, was schief gelaufen ist. Setzte auf eine gewissen Portion Humor, um die negative User Experience in eine positives umzuwandeln, und erstelle für den Fall, dass ein Fehler auftritt, eine ansprechende Fehlerseite. Diese kannst Du ganz einfach und zielführend gestalten, indem Du:

  • eine Suchfunktion einbindest
  • durch einen Hinweistext erklärst, wieso die Fehlermeldung angezeigt wurde
  • ein Kontaktformular einbindest, über das die Nutzer ihre Suchanfrage senden können
  • verwandte Themen zur Suchanfrage anzeigst
  • die beliebtesten und wichtigsten Seiten-Beiträge auf der Fehlerseite verlinkst
  • Videos und Grafiken einbaust
  • mit dem Humor Deiner Nutzer spielst. So schaffst Du aus einem ersten negativen Eindruck etwas positives.
404-Seite von quoaka.de
404-Seite von quoka.de

Das Beste ist es natürlich, zu vermeiden, dass der Nutzer auf eine Fehlerseite gelangt – auch wenn das nicht immer so einfach ist. Es gibt verschiedene Tools, die Dir helfen können, 404-Fehler auf Deiner Website aufzuspüren und zu beheben. Das wohl bekannteste ist die Google Search Console (früher Google Webmaster-Tool). Hier findest Du unter „Abdeckung“ die Seiten und Inhalte, die Fehler aufweisen. Diese können daraufhin ausgebessert oder mit neuen Inhalten befüllt und erneut intern verlinkt werden.

Inhaltliche Anpassungen

Inhaltliche Optimierungsmaßnahmen

Keywords

Wenn es um Keywords geht, gibt es einiges, was Du beachten musst. Zum Einen solltest Du bei der Platzierung der Keyword aufpassen:

  1. Verwende  das Keyword innerhalb Deiner H1-Überschrift.
  2. Bringe die passenden Nebenkeywords in möglichst vielen Unterüberschriften ein.
  3. Binde sie im alt-Tag und den Benennungen der Bilder auf Deiner Website ein.
  4. Nenne das Keyword hin und wieder in den externen Verlinkungen (Achtung: Nicht in jeder – das wirkt zu spamy!) nennen.
  5. Verlinke bei internen Verlinkungen immer mit dem Fokuskeyword.
  6. Verwende das Keyword im title-Tag der Seite, da das in den Suchergebnissen angezeigt wird. (Dies ist auch ein offizieller Rankingfaktor von Google.)
  7. Verwende es ebenfalls in der Meta-Description, da der Nutzer diese mit dem Title als allererstes in den SERPs angezeigt bekommt. Hierbei handelt es sich auf Grund der User Signals sogar um einen sekundären Rankingfaktor.

Außerdem solltest Du eine gründliche Keyword-Analyse durchführen, um die optimalen Suchbegriffe für Deine Website ausfindig zu machen. Beachte dabei, dass Deine Webseiten nicht nur auf Hauptkeywords optimiert sind. Nebenkeywords, Synonyme und Longtail-Keywords sind mittlerweile ebenso wichtig und steigern Deine Webpräsenz. Um die Relevanz Deiner Seite für eine Suchanfrage zu erhöhen, empfiehlt sich eine semantische Analyse mit Hilfe von WDF*IDF-Tools.

Optimierte Texte

Die wichtigsten Charakteristika von guten SEO-Texten sind:

  • Einzigartigkeit
  • Aktualität
  • Mehrwert, der den Nutzerintentionen entspricht

Vor allem den letzten Punkt wertet Google besonders stark, da nur nutzerorientierter Content den Suchenden einen Mehrwert geben kann. Achte deshalb vor allem darauf, dass Deine Inhalte hochwertig sind. Der Text muss zusätzlich leicht verständlich und gut strukturiert sein. Sätze sollten daher nicht verschachtelt sein, sondern kurz, prägnant und einfach gehalten werden. Vermeide außerdem, wenn es möglich ist, Internet-Jargon, Hype-Begriffe oder Fremdwörter, wenn sie nicht Teil Deines Keyword-Sets sind. So können Deine Nutzer Inhalte leichter auffassen. Versuche abwechslungsreich und interessant zu schreiben. Im Klartext heißt das, dass Du gerne auch Synonyme, Plural oder Abwandlungen des Keywords nutzen kannst. Dies verhindert, dass Du eintönig klingst und Dich zu oft wiederholst.

Folgende Schritte helfen Dir dabei, einen optimierten Text zu erstellen:

  1. Finde die richtigen Keywords zu Deiner Thematik. Beachte dabei auch das Suchvolumen, um wirklich die relevantesten Schlüsselbegriffe, die den meisten Traffic bringen, ausfindig zu machen.

Achtung: Das Suchvolumen ist nicht alles! Ist Dein Thema eher in einer Nische angesiedelt, sind die Keywords sehr spezifisch. Achte darauf, dass sie zum Thema passen.

  • Definiere Deine Zielgruppe und stimme Deinen Content explizit mit deren Wünschen und Ansprüchen ab.
  • Lege den Zweck und das Ziel der Inhalte fest.
  • Überlege Dir, auf welcher Plattform Dein Text erscheinen soll und richte die Inhalte danach aus.
  • Bestimme eine einheitliche Ansprache, mit der Du Deine Zielgruppe anreden möchtest.

Hast Du diese Punkte beachtet, kannst Du mit der Texterstellung anfangen. Wenn Du nicht genau weißt, wie Du beginnen sollst oder welche Inhalte für Deine Nutzer wirklich interessant sind, kannst Du eine SERP-Analyse der Top-Rankings vornehmen. Dadurch siehst Du, welche Inhalte relevant sind und sowohl von Suchmaschinen als auch von Nutzern geschätzt werden. Außerdem kannst Du über W-Fragen-Tools, wie seorch und answerthepublic, ausfindig machen, welche Fragen zu einem bestimmten Thema am häufigsten gesucht werden.

Zu guter Letzt solltest Du natürlich darauf achten, dass grammatikalisch und rechtschreib-technisch alles einwandfrei ist.

Optimierte Medien

Natürlich ist es wichtig, dass nicht nur die Texte optimiert werden, sondern der gesamte Inhalt der Seite. Achte deshalb darauf, dass Deine Medien so komprimiert wurden, dass sie keinen negativen Effekt auf die Ladezeit Deiner Seite haben. Wichtig ist auch eine entsprechende Benennung der Medien. Verwende hier, wenn es passt, auch gerne Deine Schlüsselbegriffe. Außerdem solltest Du für alle verwendeten Bilder einen Alternativtext über das alt-Tag hinterlegen. Dies hilft dem Crawler, die Inhalte des Bildes besser verstehen zu können, da er die Information, worum es sich bei der Datei handelt, über den alt-Tag erhält. Zeitgleich sorgst Du für Barrierefreiheit auf Deiner Website, denn dank des alt-Tags können Inhalte beispielsweise für sehbehinderte Nutzer durch einen Screen Reader durchgelesen werden. Am besten ist es deshalb, wenn Du versuchst, das Bild so genau wie möglich zu beschreiben und auch hier wieder die Keywords der Seite aufzugreifen. Bei Videos solltest Du darauf achten, dass Du sie nach schema.org auszeichnest.

Strukturierte Inhalte

Reiner Fließtext ist für Deine Nutzer auf Dauer zu anstrengend. Online lesen Nutzer anders als offline. Vor allem folgende Faktoren unterscheiden sich stark:

  • Online wird selektiver gelesen als offline.
  • Online wird mehr gescannt als offline.
  • Online ist man leichter durch andere Elemente abgelenkt als offline.

Versuche deshalb eine gewisse Struktur in Deine Texte zu bekommen, um sie aufzulockern und für den Nutzer attraktiv zu gestalten. Dies schaffst Du, indem Du auf folgende Punkte achtest:

  1. Untergliedere den Text durch Leseeinstiegshilfen wie Unterüberschriften (H2 bis H6) und Grafiken übersichtlich.
  2. Baue Auflockerungselemente wie Aufzählungen, Stichpunkte und Tabellen ein.
  3. Fasse Inhalte zu Tabellen zusammen.
  4. Verwende Infografiken, die den Inhalt visuell erklären, und Bilder, die ihn erlebbar machen.
  5. Schaffe eine gute Lesbarkeit. 60 bis 80 Zeichen pro Zeile (wobei 65 Zeichen im Schnitt 10 Wörtern entsprechen) gelten dabei als optimal. Der Grund: Bei längeren Zeilen fällt es schwerer, den Beginn der nächsten Zeile zu finden. Außerdem muss mit zunehmender Breite der Kopf mitbewegt werden, was natürlich ermüdet. Sowohl zu kurze als auch zu lange Zeilen wirken wenig einladend. Bei kurzen Zeilen führt die fehlende Silbentrennung im Internet außerdem zu unschönen Umbrüchen und Löchern. Ein unattraktives Textbild ist die Folge.

Du musst außerdem beim Design darauf achten, dass Schriftart, -größe und -farbe gut lesbar sind. Zusätzlich kannst Du dafür sorgen, dass wichtige Inhalte Deiner Seite „above the fold“ angezeigt werden. Das bedeutet, dass Du interessanten Content in einem Bereich bereitstellst, in dem er für den Nutzer auf den ersten Blick sichtbar ist.

Achte darauf, dass Deine Seite einem logischen Aufbau folgt, den der Nutzer nachvollziehen kann.

Duplicate Content

Das wichtigste Hilfsmittel im Zusammenhang mit Duplicate Content ist der canonical-Tag. Er hilft Dir dabei, Duplikate mit der Originalseite zu verknüpfen, sodass Google erkennt, welches die Ursprungsseite ist. So werden Inhalte nicht als „doppelt“ gewertet, sondern einfach ignoriert. Dies ist für Dich vor allem in folgenden Fällen wichtig:

  • Wenn in Deinem Online-Shop das gleiche Produkt in mehreren Farben angeboten wird.
  • Bei einer eigenständigen mobilen Version Deiner Website. Hier geht dann der canonical-Tag Richtung Dektop-Version und von der Desktop-Version ein alternate-Tag in Richtung mobiler Version (mobile Annotation).
  • Wenn Inhalte der Seite auch als PDF- oder Druckversion runtergeladen werden können.
  • Bei technischem Duplicate Content, der durch Parameter-URLs entsteht.

Benutzerfreundlichkeit

Der beste Content bringt Dir wenig, wenn er nicht nutzerfreundlich gestaltet und aufgebaut ist. Fettungen im Text helfen, die Übersichtlichkeit zu wahren und das Wichtigste hervorzuheben. Achte zusätzlich beim Verwenden von Icons darauf, dass sie immer eindeutig zu verstehen sind. Verlinkst Du von einer Deiner Seiten auf eine externe, musst Du genau darauf achten, dass die Links funktionieren. Für den Fall eines Fehlers, musst Du eine entsprechende Fehlerseite vorbereiten, die den Nutzern genau erklärt, was gerade nicht funktioniert. Bei internen Verlinkungen musst Du natürlich ebenso darauf achten, dass sie funktionieren.

Strukturelle Anpassungen

Strukturelle Optimierungsmaßnahmen

Title und Description (Meta-Snippets)

Snippets sind die Kurzbeschreibung einer Website, die in den Suchergebnissseiten der Suchmaschinen ausgespielt werden. Der Inhalt der Seite und die USPs werden in einem Titel und einer Beschreibung (Description) zusammengefasst. So erfährt der Nutzer, was er erwarten kann. Ein Snippet besteht immer aus drei Grundelementen:

Snippet-Beispiel mit allen Bestandteilen
Snippet-Beispiel mit allen Bestandteilen
  1. Titel der Webseite
  2. URL
  3. Description (Kurzbeschreibung)

Title und Description werden auch Meta-Daten genannt. Hier solltest Du darauf achten, dass wirklich alle wichtigen Daten angegeben sind. Neben den Angaben für die Erweiterungen des Rich Snippets solltest Du in erster Linie den Title und die Meta-Description optimieren.

Beim Title sind folgende Merkmale besonders wichtig:

  • Achte darauf, dass Du die entsprechende maximale Länge nicht überschreitest. Diese liegt aktuell am Desktop bei maximal 569 Pixel. Ein I nimmt beispielsweise 4 Pixel ein, während ein W 18 Pixel benötigt. Je nach Buchstaben variiert deshalb die Zeichenlänge.
    Beachte: Überschreitest Du die Pixel-Länge, wird nicht dein kompletter Title angezeigt.
  • Wähle einen einzigartigen, einmaligen Titel, der ideal auf den entsprechenden Content angepasst ist.
  • Baue das Keyword so weit vorne wie möglich ein.
  • Formuliere den Titel so, dass die Nutzer dazu animiert werden, Deine Seite zu besuchen.

Auch bei der Meta-Description gibt es einiges, was Du beachten musst:

  • Überschreite auch hier die entsprechende maximale Länge nicht. Bei der Description besteht diese aus maximal 920 Pixel (Desktop). Hier werden ebenfalls alle Überschreitungen abgeschnitten.
  • Gib Deinen Content kurz als Zusammenfassung wieder. Wichtig ist, dass Du Deine USPs klar in den Vordergrund stellst.
  • Nutze hier neben Deinem Haupt- auch Nebenkeywords. Es wird von Google automatisch durch eine Fettung hervorgehoben.
  • Baue einen Call-to-Action ein, der Besucher auf Deine Seite lockt.
Übersicht Title-Tag und Meta-Description
Übersicht Title-Tag und Meta-Description

Neben diesem Standard-Snippets gibt es noch zwei Besonderheiten: Featured und Rich Snippets. Rich Snippets geben Deinem Standard-Snippet einen Mehrwert – sie erweitern bzw. bereichern es sozusagen. Das kann beispielsweise in Form von Breadcrumbs, Bewertungssternen, Abbildungen, Preisangaben, etc. passieren.

Featured Snippets

Featured Snippets werden oberhalb der organischen Suchergebnisse in einer Box hervorgehoben. Sie bestehen oft aus Definitionen oder konkreten Antworten auf eine Frage. Folgende Markups kannst Du dabei verwenden:

  • Sitelinks
  • Bewertungen
  • Erscheinungsdatum
  • Bilder
  • Videos
  • Musik
  • Produkte und Preise
  • Autorenbeschreibungen
  • Personen
  • Unternehmen und Organisationen
  • Events und Veranstaltungen
  • Rezepte
  • Restaurants
  • Lagerbestände

Um diese Informationen an die Suchmaschine zu übermitteln, musst Du sie im Quellcode nach schema.org auszeichnen. Achte hierbei auf Vollständigkeit.

Social Sharing Snippets

Auf Deiner Website kannst Du auch Social Sharing Snippets nutzen. Hierbei handelt es sich um eine in Deutschland noch nicht allzu weit verbreitete Ergänzung, die Dir die Möglichkeit bietet, Soziale Netzwerke bzw. die dortigen Profile einzubauen. Das ist vor allem sinnvoll, da Social Signals, also Likes, Shares und Kommentare in Sozialen Netzwerken oder Blogs, eine kontinuierlich wachsende Bedeutung haben. Wie mehrere Studien bestätigen, dass eine Korrelation zwischen Social Sharing Snippets und dem Ranking Deiner Seite besteht. Auch wenn das nie offiziell von Google bestätigt wurde.

Folgende Soziale Netzwerke können deshalb zum Knowledge Graph hinzugefügt werden:

  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram
  • YouTube
  • LinkedIn
  • Pinterest
  • SoundCloud
  • Tumblr

Mittlerweile findet Google die passenden Profile in erster Linie durch den Google MyBusiness-Account. Diese fügt die Suchmaschine dann zu den jeweiligen Unternehmen hinzu. Bist Du selbst der offizielle Bevollmächtigte, kannst Du auch proaktiv Änderungen vorschlagen. Dein Social Media-Profil wird dann im Knowledge Panel von Google zusammen mit weiteren Informationen ausgespielt.

Seitenarchitektur

Optimaler Aufbau der Seitenarchitektur
Optimaler Aufbau der Seitenarchitektur

Die Seitenarchitektur hat einen großen Einfluss darauf, wie die Suchmaschine Deine Seite wahrnimmt. Über sie wird die Verteilung des internen Linkjuices bestimmt. Nur mit einem gelungenen, logisch nachvollziehbaren Aufbau findet der Nutzer auch das, was er sucht. Halte Dich deshalb grob an die klassische Strukturierung von:

  1. Startseite
  2. Oberkategorie
  3. Unterkategorie
  4. Produkt/Dienstleistung

Achte dabei darauf, dass Du Deine wichtigsten Seiten mit einem Klick verfügbar machst. Alle anderen Seiten sollten in maximal vier Klicks erreichbar sein. So schaffst Du es, dass der Nutzer die Orientierung nicht verliert. Dabei hilft eine gut strukturierte Navigation. Auch das Einblenden einer Breadcrumb-Navigation auf den einzelnen Webseiten gibt Orientierung und unterstützt das Crawling der Suchmaschinen. Gib Deinen Website-Besuchern die Möglichkeit, von jedem Punkt der Seite zurück zur Starseite zu gelangen. Dies schaffst Du beispielsweise durch ein verlinktes Logo.

Interne Verlinkungen

Ähnlich wie eine gute Seitenstruktur tragen auch interne Verlinkungen dazu bei, dass die Bedienerfreundlichkeit Deiner Website gesteigert wird. Du kannst Deinen Nutzern so einen Mehrwert bieten, indem Du ihnen Zusatzinformationen von anderen Bereichen Deiner Seite lieferst. So ermöglichst Du Deinen Usern den direkten Zugriff auf Themen, die sie ebenfalls interessieren könnten, ohne, dass sie aufwendig danach suchen müssen.

Auch hier gibt es allerdings einige Tipps, an die Du Dich halten solltest:

  • Achte darauf, dass alle Verlinkungen funktionieren.
  • Benenne die Ankertexte so, dass der Nutzer direkt weiß, wohin er geführt wird. Baue den Ankertext natürlich in den restlichen Fließtext ein.
  • Verzichte auf das Öffnen der Links in einem neuen Tab durch „target=_blank“. So wird der Aufbau Deiner Seite möglichst barrierefrei.

Navigation und Menü

Eine ausgeklügelte Navigation hilft den Nutzern, sich auf Deiner Webseite zurechtzufinden. Du solltest sie deshalb logisch strukturieren.

Es gibt verschiedene Arten, wie Du Dein Navigationsmenü aufbauen kannst:

  • Primäre und sekundäre Navigation
    Hier wird Dein Hauptmenü in der primären Navigation integriert. Sobald eine dieser Kategorien berührt wird, erscheint die sekundäre Navigation mit Unterpunkten – ganz ähnlich dem Drop Down-Menü.
  • Statische Seitenleiste
    Diese Navigation wird häufig verwendet, um ein klassisches, vollständiges Menü zu ergänzen. Sie dient als Hilfe, um sich innerhalb langer Onepager orientieren zu können. Die Nutzer können so schnell und einfach von einem Unterpunkt zum nächsten springen, ohne groß scrollen zu müssen.
  • Header-Navigation
    Das Einbauen der Navigation im oberen Bereich der Website ist seit jeher der Klassiker und kommt wohl so schnell auch nicht aus der Mode. Durch die Bündelung aller Menüpunkte in diesem festen Bereich erhält der Nutzer den totalen Überblick.
  • Footer-Navigation
    Die Footer-Navigation ist das Gegenteil der Header-Navigation. Sie befindet sich deshalb im unteren Teil der Website und wird oft als Ergänzung zu einem bestehenden Menü verwendet. Sie ermöglicht Deinen Nutzern den Zugriff auf alle wichtigen Bereiche auch dann, wenn sie bis zum Ende der Seite gescrollt haben.
  • Drop Down-Menüs (und Mega-Menüs)
    Diese Menü-Art ist wohl jedem bekannt. Durch ein Mouseover oder einem Klick auf die Oberpunkte öffnen sich weitere Unterpunkte. Du kannst das Menü dabei so sehr verschachteln wie Du möchtest, hier gibt es keine Grenzen. Genau deshalb ist es in Hinsicht auf Usability auch sehr umstritten. Ein zu komplizierter Aufbau wirkt sich negativ auf die Bedienerfreundlichkeit der Navigation aus. Versuche Dich deshalb auf zwei bis drei Ebenen zu beschränken.
  • Burger-Menü
    Das Burger-Menü hat seinen Namen vom typischen, markanten Icon, das den Nutzer zur Navigation führt. Die ­­drei parallelen Linien, die horizontal übereinander liegen, führen Deine Website-Besucher direkt zur versteckten Navigation, die erst sichtbar wird, wenn der User aktiv mit dem Burger-Icon interagiert. Diese Art der Navigation eignet sich besonders für mobile Websites.

Egal für welche dieser Navigations-Möglichkeiten Du Dich entscheidest, baue auf jeden Fall zusätzlich eine Breadcrumb-Navigation auf all Deinen Seiten ein. Diese zeigt den Usern den Pfad, den sie geklickt haben, um die Seite zu erreichen. So können sie sich leicht in der Hierarchie der Domain zurechtfinden und an vorherige Stellen springen.

XML-Sitemap

Die XML-Sitemap ist quasi eine Art Inhaltsverzeichnis. Durch sie hast Du eine Auflistung, die zeigt, welche Seiten auf Deiner Website verfügbar sind. Sie dient als Signal an die Suchmaschine. Eine XML-Sitemap ist hierfür essenziell, da die Suchmaschine so leichter alle relevanten Adressen der einzelnen Seiten entdecken und crawlen kann. Über die Search Console kannst Du Deine Sitemap mitsamt aller URLs einreichen und dann auch testen. So stellst Du sicher, dass sie auch funktionieren. Viele CMS-Systeme bieten Dir auch eine Funktion, mit der die Sitemap automatisch erstellt wird. Auch Plugins für WordPress können Dir hier die Arbeit erleichtern. Folgende bieten sich dabei besonders an:

  • Plugin Yoast SEO
  • Google XML Sitemaps

Wichtig ist, dass Du keine Seiten in die Sitemap aufnimmst, die auf noindex stehen, via canonical-Tag auf eine andere URL verweisen oder über Deine robots.txt geblockt sind. Behalte also nur indexierbare URLs in Deiner Sitemap.

Welche Tools helfen bei einer OnPage-Optimierung?

Jetzt hast Du einen Überblick darüber, was alles getan werden kann. Eventuell ist Dir bei dem einen oder anderen Punkt auch schon direkt ein konkretes Problem auf Deiner Seite in den Sinn gekommen. Natürlich gibt es eine Vielzahl an Tools, die es Dir erleichtern, Fehler aufzuspüren, für die Du danach die Optimierung vornehmen kannst. Einige davon sollen Dir hier nun vorgestellt werden.

Tools zur allgemeinen OnPage-Analyse

  1. Seorch.eu SEO Spider
    Bei der SEO Spider von seorch.eu kannst Du einfach die Domain, die Du gerne analysieren lassen möchtest, in das entsprechende Feld eingeben. Anschließend crawlt das Tool die Inhalte und sendet Dir eine Auswertung per E-Mail. Technische Probleme und Fehler sowie Verbesserungsvorschläge für die Meta-Daten oder den Content werden Dir so bequem zugestellt.
  2. Dareboost.com
    Dareboost sorgt ebenfalls für eine umfangreiche Analyse der eingegebenen Domain. Schön hierbei ist die optische Aufbereitung der Auswertung, die Du ebenfalls downloaden kannst. Du erhältst durch das Reporting Optimierungspotentiale, Fehler und auch konkrete Tipps, was Du verändern solltest.
  3. SEO Workers SEO Analysis Tool
    Auch dieses Tool gibt Dir durch die Eingabe der zu analysierenden URL einen genauen Aufschluss auf Problematiken der Website. Du musst hierfür, nach Eingabe der URL, eine Sicherheitsfrage beantworten, danach startet die Untersuchung der Seite. Dabei werden verschiedene Faktoren überprüft. Unter anderem folgende:
  • HTTP-Header
  • Meta-Tags
  • Keywords
  • Interne Verlinkungen
  • Externe Verlinkungen

Bei diesem Tool wird allerdings immer nur genau die URL analysiert, die Du eingibst, nicht noch andere Seiten der Domain.

  1. Sistrix Smart
    Dieses Tool ist vor allem auf Einsteiger und Webmaster mit kleineren Projekten ausgelegt. Sistrix Smart analysiert dabei nicht nur OnPage, sondern checkt Rankings, macht eine Wettbewerber-Analyse und überprüft sowohl die Erreichbarkeit als auch die Antwortzeiten Deiner Website. Ein wöchentliches Reporting kannst Du Dir dann ganz unkompliziert per E-Mail zusenden lassen.
  2. Xovi DomainValue
    Mithilfe dieses Tools bekommst Du tiefe Einblicke in SEO-relevante Kriterien. So erhältst Du nicht nur genauere Informationen zu allgemeinen Daten Deiner Seite, sondern kannst ebenfalls eine Analyse von Sichtbarkeit, Keyword-Platzierungen und weiteren wichtigen Faktoren einsehen.
  3. Ryte Free
    Ryte ist eines der bekanntesten SEO-Tools für OnPage-Optimierung und Website-Analysen. Wird nur eine Domain mit maximal 100 URLs verwendet, kannst Du diese in der kostenfreien Version einmal pro Monat crawlen. Ryte liefert Dir danach eine Auswertung und gibt Dir Tipps zur besseren Optimierung Deiner Seite.
  4. Seobility SEO Check
    Ähnlich wie bei Ryte gibt es auch bei Seobility eine Gratis-Version, die eine Domain umfasst. Hierbei können täglich maximal 1.000 Seiten gecrawlt und bis zu 200 externe Links überprüft werden. Das Tool bietet Dir einen Überblick über die Einhaltung aller Suchmaschinen-Richtlinien und schlägt Dir vor, was Du verbessern kannst.
  5. Screaming Frog SEO Spider
    Dieses Desktop-Tool ist unter SEOs sehr bekannt und beliebt. Dies liegt vor allem daran, dass es sehr umfangreich analysiert. Sämtliche Inhalte der Seite werden untersucht und können anschließend, für eine bessere Übersichtlichkeit, gefiltert werden. Auch wenn das Tool durch seinen Umfang vorerst kompliziert wirkt, kannst Du, wenn Du Dich damit auseinandersetzt, hervorragende Ergebnisse erzielen. In der kostenlosen Version crawlt das Tool 500 URLs, kann aber kaum konfiguriert werden.
  6. Varvy SEO Tools
    Varvy vereint gleich mehrere Tools in einem und stellt Dir diese Informationen nachfolgend zur Verfügung. Es überprüft somit nicht nur, ob Deine Seite den aktuellen Google-Richtlinien entspricht, sondern außerdem die Verlinkungen, die Ladezeit Deiner Website und vieles weitere.
  7. Browseo
    Über Browseo kannst Du sehen, wie der Google-Bot Deine Website sieht – ohne Styles, ohne Medien und ohne Schnickschnack. So siehst Du die nackte Darstellung und kannst Dir ein Bild vom tatsächlichen Inhalt der Seite machen. Das Tool erkennt so beispielsweise versteckte Texte, alt-Tags von Bildern und Links der Seite.
  8. Microdata Generator
    Um eine Seite und deren Inhalt richtig auswerten zu können, benötigt Google Mikrodaten. Diese kennzeichnen bestimmte Informationen und verbessern so die Trefferquote auf spezielle Suchanfragen. Mit dem Tool werden Deine Unternehmensdaten in HTML oder JSON-LD umgewandelt. Nutze zur Überprüfung der Richtigkeit das kostenfreie Testtool für strukturierte Daten von Google.
  9. Google Analytics
    Dieses Tool hilft Dir, Deine Seiten-Besucher genau unter die Lupe zu nehmen. Es liefert Dir professionelle Webanalysen und Besucherstatistiken. So kannst Du herausfinden, woher Deine Nutzer kommen und welche Bereiche sie auf Deiner Website besuchen. Ebenfalls erhältst du detailliertere Informationen zu den Usern, die Dir dann wiederum bei Deiner OnPage-Optimierung helfen.
  10. Google Search Console
    Die Allzweck-Waffe, wenn Du mehr darüber erfahren möchtest, wie Google Deine Website wahrnimmt und woher Dein organischer Traffic kommt: Die Google Search Console (ehemals Webmaster Tools). Dieses Tool zeigt Dir, wo es Verbesserungspotential gibt und auf welche Probleme der Google-Bot stoßen könnte. Da es eine „Over-Time“-Analyse ist, erhältst Du auch rückwirkend noch alle Informationen, die Du zu einem bestimmten Zeitraum innerhalb der letzten 16 Monate haben möchtest. Von Crawling-Fehlern über Zugriffszahlen bis hin zur Übermittlung der Sitemap an Google kannst Du hier alles machen. Dieses Tool solltest Du deshalb auf jeden Fall verwenden.
  11. Bing Webmaster Tools
    Bing Webmaster Tools ist das Microsoft-Pendant zur Google Search Console. Es analysiert ebenfalls, an welchen Stellen innerhalb der Suchmaschinen Bing und Yahoo Probleme mit der Website auftreten. Durch verschiedene Bericht- und Diagnose-Tools bekommst Du außerdem konkrete Verbesserungspotentiale angezeigt.

Tools zur Optimierung der Ladezeiten

  1. Google PageSpeed Insights
    Durch die Eingabe Deiner Seiten-URL bei Google PageSpeed Insights, erhältst Du eine klare Auswertung über die Performance Deiner Seite. Gleichzeitig werden Dir auch konkrete Lösungsvorschläge geliefert, die Einfluss auf Deine Seitenladezeit haben.
Einblick in Google Page Speed Insights
Einblick in Google Page Speed Insights

Neben dem Abprüfen der regulären Desktop-Version bietet das Tool auch einen Bereich an, in dem Du die mobile Ladezeit testen kannst. Hier wird dann aber nur mobile geprüft.

  1. WebPagetest Performance Analyse
    Mit WebPagetest hast Du die Möglichkeit, die Test-Location individuell anzupassen. So kannst Du Detaileinstellungen ganz individuell nach Deinen Bedürfnissen anpassen. Anschließend werden die Ergebnisse in unterschiedliche Kategorien unterteilt, wodurch Du jeden Bereich einzeln genau betrachten kannst. Die Fehler und Potentiale, die dann Deine Ladezeit verbessern, kannst Du so Stück für Stück abarbeiten.
  2. Pingdom Tools Load Time Analyzer
    Dieses Tool bringt den Test der Seitengeschwindigkeit auf ein neues Level. Hiermit hast Du die Möglichkeit, die Website-Geschwindigkeit von mehreren Standorten der ganzen Welt mit echten Browsern und echten Verbindungsgeschwindigkeiten zu testen.
    Über Pingdom Tools kannst Du mehrere Dinge gleichzeitig analysieren, weshalb Probleme oft schnell und unkompliziert identifiziert werden. Folgendes untersucht das Tool dabei:
  • Wie lange braucht die Seite, bis sie vollständig geladen ist?
  • Wie viele Anfragen übermittelt die Seite?
  • Wie hoch ist das Übertragungsvolumen der Seite?

Wurde das analysiert, erhältst Du daraufhin eine detaillierte Auswertung zu:

  • Dem geladenen Inhalt
  • Dem Lade-Zeitpunkt
  • Der Ladezeit für jeden einzelnen Prozess
  • Dem Ort der geladenen Datei auf dem Server
  • Der Größe der geladenen Datei

Tools zur Content Analyse

  1. Yoast SEO
    Hierbei handelt es sich um das weltweit beliebteste CMS für WordPress. Du kannst es in diesem Fall als Plugin aktivieren. Das Ergebnis ist eine Erweiterung von WordPress um viele neue SEO-Funktionen. Es hilft Dir, individuelle Title und Meta-Descriptions für Deine Seiten zu definieren. Außerdem kannst Du Inhalte genau analysieren. Mithilfe des Ampelsystems zeigt Dir das Tool an, wie suchmaschinenoptimiert Deine Inhalte sind.
  2. WDF*IDF-Tool
    Dieses Tool dient der Termgewichtung. So siehst Du, welche weiteren Wörter im Zusammenhang mit Deinem Keyword von Relevanz sind. Es handelt sich also um Begriffe, die nicht direkt zum Keyword gehören, dennoch aber wichtig für den semantischen Kontext sind. Durch den Einsatz dieser Wörter wird die Relevanz Deiner Website für die Suchmaschine erhöht.
  3. JSON-LD Schema Generator
    Mit Hilfe des Schema Generators kannst Du ganz einfach Zusammenhänge auf Deiner Webseite definieren. Durch die Verwendung strukturierter Daten nach schema.org-Auszeichnung kannst Du beispielsweise genau bestimmen, welcher Teil Deiner Website zu
  • Produktname
  • Produktbeschreibung
  • Produktbewertung
  • Hersteller
  • etc.

gehört. So wird Deine Seite auch bei spezifischeren Anfragen leichter auffindbar.

  1. Textanalyse-Tool
    Mit dem Textanalyse-Tool kannst Du Deinen Content auf Lesbarkeit überprüfen. Ist ein Text zu schwierig zu lesen, wird er gerade in der Online-Welt nicht funktionieren. Fällt es deinen Lesern schwer, problemlos Inhalte aufzufassen, schadet das der Qualität deines Contents und somit auch deiner Seite. Über den Lesbarkeitsindex werden somit verschiedene Faktoren, wie Perfekt-Form, Nominalstil, Füllwörter, etc., beachtet, die Dir dann wiederum Aufschluss geben, wie verständlich der Text ist.

Tools zur mobilen Optimierung

  1. Google Test auf Optimierung für Mobilgeräte
    Mit diesem Tool kannst Du die Nutzerfreundlichkeit Deiner Webseite auf mobilen Endgeräten testen. Es liefert Dir daraufhin genaue Fehleranalysen. Google Test sucht allerdings Probleme auf jeder einzelnen Seite, nicht die der kompletten Website.
  2. Think with Google
    Auch bei diesem Tool handelt es sich um ein von Google entwickeltes Hilfsmittel. Es analysiert die Ladegeschwindigkeit sowohl der Website als auch auf Mobilgeräten. Anschließend erhältst Du einen ausführlichen Report über das, was das Tool herausgefunden hat.

Natürlich bieten nicht alle Tools ihren Service kostenfrei an. So sieht deshalb das Pricing für die einzelnen Tools aus:

KostenfreiGratis, aber limitiertKostenpflichtig
Seorch.eu SEO SpiderXOVI DomainValueDareboost
SEO Workers SEO Analysis ToolRyte FreePingdom Tools Load Time Analyzer
Sistrix SmartSeobility SEO Check
Varvy SEO ToolsScreaming Frog SEO Spider
BrowseoYoast SEO
Microdata GeneratorWDF*IDF-Tool
Google Analytics
Google Search Console
Bing Webmaster Tools
Google PageSpeed Insights
WebPagetest Performance Analyse
JSON-LD Schema Generator
Textanalyse-Tool
Google Test auf Optimierung für Mobilgeräte
Think with Google

Fazit

Diese Maßnahmen sind ein Ausschnitt aller möglichen OnPage-Anpassungen. Gerade durch die Hilfe von Profis kannst Du Deine Seite bis ins kleinste Detail verbessern. In der schnelllebigen Online-Welt ist es nicht immer einfach, eine Seite zu optimieren. Es erfordert viel Aufmerksamkeit, Geschick und Zeit, um auf Neuerungen zu reagieren. Doch all der Aufwand lohnt sich, wenn Deine Seite letztendlich für bestimmte Themen besser rankt. Außerdem sorgt eine gute OnPage-Optimierung dafür, dass Du es OffPage leichter hast. Es ist also nur logisch, dass Du zuerst die OnPage- und danach die OffPage-Optimierung durchführst. Nur durch eine gut durchgeführte OnPage-Optimierung kann auch eine OffPage-Optimierung erfolgreich sein.

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