Diese kleinen, aber mächtigen Verknüpfungen ermöglichen es Dir, direkt zu den gesuchten Informationen zu springen und bieten eine neue Dimension der Benutzerfreundlichkeit und Effizienz im Online-Erlebnis. Erfahre hier mehr zu (internen) Sprungmarken. ... WeiterlesenInterne Sprungmarke
Keywords
Was versteckt sich hinter dem Begriff „Keyword“ und wozu brauchst Du es?
Keywords sind das Fundament jeder erfolgreichen Suchmaschinenoptimierung. Sie verbinden das, wonach Nutzer suchen, mit den Inhalten, die Unternehmen bereitstellen. Wer Keywords nur als einzelne Begriffe betrachtet, verschenkt Potenzial. Erst durch eine strategische Auswahl, saubere Einbindung und kontinuierliche Optimierung entfalten sie ihre volle Wirkung für Sichtbarkeit, Reichweite und qualifizierten Traffic. Hierbei unterscheidet man zwischen
- Short-Tail-Keywords bestehen in der Regel aus einem oder zwei Wörtern und sind sehr allgemein gehalten. Beispiele sind Begriffe wie „SEO“, „Versicherung“ oder „Buchhaltung“. Diese Keywords weisen meist ein hohes Suchvolumen auf, sind jedoch stark umkämpft. Zudem ist die Suchintention häufig unscharf, da nicht eindeutig erkennbar ist, welches konkrete Ziel Nutzer mit der Suchanfrage verfolgen. Short-Tail-Keywords eignen sich vor allem zur thematischen Einordnung von Inhalten oder für sehr etablierte Websites mit hoher Autorität
- Mid-Tail-Keywords bilden die mittlere Stufe zwischen allgemeinen und sehr spezifischen Suchanfragen. Sie bestehen meist aus zwei bis drei Wörtern, zum Beispiel „SEO Agentur“, „Kfz Versicherung Vergleich“ oder „Buchhaltungssoftware Unternehmen“. Das Suchvolumen ist geringer als bei Short-Tail-Keywords, der Wettbewerb jedoch deutlich moderater. Gleichzeitig ist die Suchintention bereits klarer erkennbar. Mid-Tail-Keywords eignen sich besonders gut für Kategorieseiten, Leistungsseiten oder zentrale Landingpages.
- Long-Tail-Keywords bestehen aus mehreren Wörtern und sind sehr spezifisch. Suchanfragen wie „SEO Agentur für Onlineshops“, „Kfz Versicherung für Fahranfänger“ oder „Buchhaltungssoftware für kleine Unternehmen“ lassen eine klare Suchabsicht erkennen. Das Suchvolumen ist vergleichsweise niedrig, dafür ist die Konkurrenz meist überschaubar. Long-Tail-Keywords führen häufig zu besonders qualifiziertem Traffic und weisen oft eine höhere Conversion-Wahrscheinlichkeit auf. Sie sind ideal für Ratgeberartikel, Blogbeiträge oder stark fokussierte Unterseiten.
Vorteil: Du kannst gezieltere Antworten auf die Suchanfrage des Nutzers geben.
In der Praxis ergänzen sich alle drei Keyword-Typen. Short-Tail-Keywords sorgen für thematische Breite, Mid-Tail-Keywords für eine ausgewogene Kombination aus Reichweite und Relevanz, während Long-Tail-Keywords gezielt konkrete Nutzerbedürfnisse adressieren. Eine nachhaltige Keyword-Strategie berücksichtigt alle drei Ebenen und setzt sie abhängig von Zielseite, Wettbewerb und Suchintention gezielt ein.
Welche Arten von Schlüsselwörtern gibt es?
Für den Nutzer stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung über Suchmaschinen an die Antwort, bzw. das Ziel seiner Suchintention zu kommen. Im Gegenzug hast Du dadurch die Möglichkeit, den Nutzer über Deine Seite zum Ziel zu führen.
Welche Rolle spielt die Suchintention?
Die Suchintention beschreibt die Absicht, die Nutzer mit einer Suchanfrage verfolgen. Für die Auswahl geeigneter Keywords ist sie ebenso relevant wie das Suchvolumen, da Suchmaschinen Inhalte danach bewerten, ob sie die Erwartung der Nutzer und Deiner Zielgruppe erfüllen.
Grundsätzlich lassen sich vier Arten von Suchintention unterscheiden:
- Informationale Suchintention: Nutzer suchen nach Informationen oder Erklärungen zu einem Thema, etwa „Was sind Keywords“ oder „Keyword Recherche“. Geeignet sind erklärende Inhalte und Ratgeber.
- Kommerzielle Suchintention
- Hier steht der Vergleich von Produkten oder Dienstleistungen im Vordergrund, beispielsweise bei Suchanfragen wie „Keyword Tools Vergleich“. Vergleichs- und Übersichtsseiten sind dafür geeignet.
- Transaktionale Suchintention
- Nutzer möchten eine konkrete Handlung ausführen, etwa etwas kaufen oder buchen. Typische Suchanfragen sind „SEO Tool kaufen“ oder „Keyword Software testen“. Passende Inhalte sind Produkt- oder Angebotsseiten.
- Navigationale Suchintention
- Bei dieser Suchintention wird gezielt nach einer bestimmten Website oder Marke gesucht, zum Beispiel „Google Search Console“ oder „eology“.

Für eine erfolgreiche Keyword-Strategie ist es wichtig, Keywords der passenden Suchintention zuzuordnen. Nur wenn Inhalt und Suchabsicht übereinstimmen, können Seiten langfristig gute Platzierungen in den Suchergebnissen erzielen.
Deine Keyword-Recherche Schritt für Schritt
Die Keyword-Recherche beschreibt den systematischen Prozess zur Identifikation und Bewertung relevanter Suchbegriffe für ein bestimmtes Thema oder eine Website.
1. Themenfestlegung
Zunächst wird das thematische Umfeld definiert, für das Keywords recherchiert werden sollen. Dabei sollte klar sein, welcher Inhaltstyp geplant ist, z. B. Informationsseite, Ratgeber oder Leistungsseite.
2. Sammlung von Ausgangsbegriffen
Als Grundlage dienen sogenannte Seed-Keywords. Dabei handelt es sich um zentrale Begriffe, die das Thema beschreiben und aus dem eigenen Angebot, bestehenden Inhalten oder typischen Nutzerfragen abgeleitet werden.
3. Erweiterung der Keyword-Liste
Die Ausgangsbegriffe werden um weitere Keyword-Ideen ergänzt, etwa durch Suchvorschläge von Suchmaschinen, verwandte Suchanfragen oder den Einsatz von Keyword-Tools. Ziel ist eine möglichst vollständige Abdeckung relevanter Suchanfragen.
4. Zuordnung der Suchintention
Die gesammelten Keywords werden der jeweiligen Suchintention zugeordnet. Dadurch lässt sich bestimmen, welche Art von Inhalt für ein Keyword geeignet ist und welche Keywords sich für eine gemeinsame Seite eignen.
5. Bewertung der Keywords
Anschließend erfolgt die Bewertung anhand zentraler Kennzahlen wie Suchvolumen, Wettbewerb und thematischer Relevanz. Keywords mit hoher Relevanz haben dabei häufig Vorrang vor Begriffen mit hohem Suchvolumen.
6. Strukturierung und Priorisierung
Inhaltlich verwandte Keywords werden zu Gruppen zusammengefasst. Pro Gruppe wird ein zentrales Hauptkeyword definiert, ergänzt durch weitere thematisch passende Begriffe. Diese Struktur dient als Grundlage für die Content-Planung.
7. Zuordnung zu Seiten
Abschließend werden die priorisierten Keywords bestehenden oder geplanten Seiten zugewiesen. So wird sichergestellt, dass jede Seite ein klar definiertes Thema abdeckt und Überschneidungen vermieden werden.
8. Monitoring und Aktualisierung
Nach Veröffentlichung sollten Rankings und Performance regelmäßig überprüft werden. Keyword-Trends, Wettbewerb und Suchverhalten ändern sich, daher ist eine Aktualisierung der Keyword-Sets sinnvoll, insbesondere bei wichtigen Seiten.
Um die richtigen Schlüsselbegriffe für Deine Zielgruppe zu finden, solltest Du ein kleines Brainstorming machen, in welchem Du Suchbegriffe sammelst, die Deine Zielgruppe verwendet. Dokumentiere Deine Liste mit Ideen an Schlagwörtern am besten in einer Excel-Liste. Dies hilft Dir später Deine Keyword-Recherche zu strukturieren und kann von Dir beliebig erweitert und gefiltert werden.

Hilfreiche Tools für Deine Recherche
Für Deine Recherche zu den richtigen Schlüsselwörtern stehen Dir eine unzählige Menge an unterschiedlichsten Tools zur Verfügung. Wir zeigen Dir hier unsere Auswahl an Tools, wie Du schnell und einfach an Deine Keywords kommst.
- Google Suggest
Dieses Tool zeigt Dir vorgeschlagene Suchbegriffe an, sobald Du z.B. den ersten Buchstaben Deines Keywords in die Suchleiste eingibst. So gewinnst Du einen Überblick, welche Schlüsselwörter in Verbindung mit Deinen Keywords gesucht werden. In den Suchergebnissen werden Dir außerdem „Ähnliche Suchanfragen“ angezeigt, welchen Du weitere relevante Keywords entnehmen kannst.

- Google Keyword-Planner
Der Google Keyword-Planner gehört zu den bekanntesten Tools von Google Ads. Er gibt als einziges Tool verlässliche Daten zum Suchvolumen bei Google aus. Hier kannst Du anhand Deiner Keyword-Liste auswerten, wie hoch das Suchvolumen zu Deinem Suchbegriff ist und anhand des Ergebnisses das Nutzerinteresse. So kannst Du gezielt nach Schlüsselwörtern suchen und prüfen, ob diese interessant genug sind.
Außerdem schlägt der Google Keyword-Planner Dir direkt weitere mögliche Suchbegriffe vor, welche Du in Deinen Content integrieren kannst.

- Keyword-Tools.org
Dies ist eine schnelle und einfache Alternative zum Google Keyword-Planner. Unter dem Reiter „Recherche“ kannst Du Deinen Suchbegriff eingeben und erhältst eine kleine Analyse zu Deinem Schlagwort. Dir werden bei diesem Tool ebenfalls Suchvolumen und CPC angezeigt, sowie die Stärke des Wettbewerbs bei Google Ads. Der Nachteil: Die Anzahl der Suchen ist bei diesem Tool pro Tag begrenzt.

- AnswerThePublic
Dieses Tool eignet sich besonders für das Finden Deiner Longtail-Keywords. Mit diesem Analyse-Tool bekommst Du auf einen Blick Fragen der Nutzer in Zusammenhang mit Deinem Suchbegriff. So kannst Du einfach die weiteren, passenden Schlüsselbegriffen in den Content Deiner Seite einarbeiten. Die Anzahl der Suchen pro Tag ist bei diesem Tool ebenfalls begrenzt.

Was ist der Unterschied zwischen SEO Schlüsselwörtern und Suchbegriffen?
Ein Suchbegriff ist das, was Du in das Suchfeld einer Suchmaschine eingibst. Ein Keyword, auch Schlüsselwort genannt, ist wiederum das, wonach das Netz im Endeffekt durchsucht wird. Keywords werden immer korrekt geschrieben, während ein Suchbegriff auch mal falsch vom Nutzer eingegeben werden können. Somit kann es für ein und dasselbe Schlüsselwort oftmals mehrere Suchbegriffe geben.
Verwende Dein Keyword in Variationen
Beim Verfassen Deiner Texte solltest Du Dich nicht ausschließlich auf ein Schlüsselbegriff festlegen. Es ist zwar sinnvoll, ein Hauptkeyword zur definieren, achte jedoch in Deinen Texten darauf, Synonyme und Wortkombinationen dieses Keywords zu verwenden und Deinen Content nicht starr auf ein Schlüsselwort zu begrenzen.

Jule Langheim studierte Medienmanagement an der Technischen Hochschule Würzburg. Bei eology ist sie im Marketingteam verantwortlich für die Contenterstellung und die Vermarktung der Agentur über die Social-Media-Kanäle.