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5 Content-Trends für 2019

Das Jahr 2018 ist fast zu Ende, 2019 steht bereits in den Startlöchern. Höchste Zeit, sich mit den Trends für das kommende Jahr zu beschäftigen. Welche neuen Herausforderungen und Entwicklungen sich abzeichnen, lesen Sie hier.

Trend #1: Die Content-Strategie gewinnt an Bedeutung

Die Qualität des Contents wird immer wichtiger. Im Jahr 2019 steht eine strategische Herangehensweise noch weiter im Fokus, denn nur damit ist ein dauerhafter Online-Erfolg möglich. Eine Content-Strategie erhöht die Effektivität Ihrer Text-Erstellung und sichert die Bindung zum Nutzer. Im Vorfeld sollten Sie wichtige Fragen klären, um sich gezielt auszurichten.
Die Strategie beinhaltet beispielsweise:

  • Ziele
  • Zielgruppen
  • Redaktionsplan
  • Monitoring

Content eignet sich als Mittel, um spezifische Ziele wie Rankings, Sichtbarkeit oder Traffic zu erreichen. Vergessen Sie nicht, Ihre Strategie zu dokumentieren und Prioritäten zu setzen. Sie ist einer der wichtigsten Indikatoren für Ihren späteren Erfolg. Eine Studie zeigt, dass 65 % der erfolgreichsten Content Marketers auf eine Content-Strategie setzen. Jedes Unternehmen sollte dabei eine individuelle Strategie festlegen, da sich die technischen Voraussetzungen, unternehmerischen Strukturen und Mitbewerber stets unterscheiden. Sollten Sie hierbei Hilfe benötigen, empfehlen wir Ihnen für einen ersten Überblick unser Whitepaper „Content-Strategie für Ihren SEO-Erfolg“.

Trend #2: Die Intention des Nutzers berücksichtigen

Optimieren Sie Ihren Content nicht für Suchmaschinen, sondern für den Nutzer! Die Zeiten des Keyword-Stuffings sind längst Geschichte. Die Suchmaschine bewertet nicht mehr auf rein syntaktischer Ebene, ebenfalls spielen semantische und pragmatische Faktoren eine Rolle, wie die Lesbarkeit des Textes. Das heißt: Ist der User zufrieden, ist es die Suchmaschine ebenfalls. Bei der Content-Erstellung sollten Sie prüfen, welche Fragen der Nutzer hat und wie sie diese beantworten. Anhand von Keywords sehen Sie, welche Intention er hat. Besteht eine Kaufintention oder ist er nur auf der Suche nach Informationen? Verstehen und erfassen Sie die Userabsichten, um diese mit Ihrem Content zu bedienen. So begegnen Sie dem Benutzer auf jeder Etappe der Costumer Journey mit wertvollen Inhalten, erfüllen seine Bedürfnisse und bieten einen echten Mehrwert.
Konkret heißt das, dass der Inhalt in die Tiefe geht sowie Wissens- und Informationslücken schließt. Gehen Sie vom Wichtigen zum Unwichtigen, sprechen Sie in den ersten 10-20 Wörtern konkrete Nutzerbedürfnisse an. Außerdem sollten Sie Texte so formulieren, dass kein zweites Lesen nötig ist. Achten Sie außerdem auf Title-Tag und Meta-Description. Diese spielen für den Nutzer und die Suchmaschine gleichermaßen eine wichtige Rolle: Beide sind Ihr Aushängeschild in den Suchergebnissen.

Trend #3: Den Content nach Themen strukturieren

Beim Content Siloing oder Clustering unterteilen Sie Ihre Website thematisch in Themen-Silos und bauen die Informationsarchitektur entsprechend auf. Dabei gibt es einen Hauptartikel (Pillar-Content) mit umfassenden Informationen, aber ohne Details. Ergänzend dazu bieten Sie mehrere Nebenartikel (Cluster-Pages) für Nischenfragen und Longtail-Keywords an. So ist der Inhalt in thematisch passende Umfelder gebündelt. Wichtig ist, dass Sie nur innerhalb eines Themenschwerpunktes verlinken.

Content Siloing

Abbildung 1: Siloing Struktur einer Mode-Website; Quelle: eology

Die Themenbereiche sowie der Content trennen sich klar voneinander ab und vermischen sich nicht. Zum einen stärkt das die verschiedenen Bereiche, zum anderen schafft das Content Clustering Autorität in bestimmten Themenkomplexen. Sie zeigen damit Relevanz für ein Fachgebiet, außerdem etablieren Sie sich als Experte. Siloing hilft überdies dem Nutzer bei der Orientierung sowie Navigation auf Ihrer Seite.

Trend #4: Die User-Experience einbeziehen

Die Nutzererfahrung ist entscheidend dafür, ob ein Angebot über die Suchmaschine Reichweite erzielen kann. Denn: Diese möchte dem Nutzer gute und relevante Informationen liefern sowie die bestmögliche Erfahrung bieten. Daher ist die User-Experience ein Erfolgsfaktor für die Content-Experience. Dabei ist es essenziell, dass Sie den Nutzer kennen: Was will er sehen? Wo liegen seine Vorlieben? Wie soll der Content dargestellt sein? Stellen Sie ihm individuelle, benutzerfreundliche und mehrwerthaltige Inhalte zur Verfügung. Mit emotionaler und zielgruppengerechter Ansprache machen Sie Ihren Content zu einem einzigartigen Erlebnis. Auch eine optische und ästhetische Darstellung der Inhalte ist ein entscheidender Faktor. Es hilft, wichtige Teile visuell hervorzuheben, beispielsweise durch Fettungen oder den Hover-Effekt. Zur User-Experience gehört die Navigation auf der Seite. Diese sollte intuitiv bedienbar und übersichtlich sein. Beachten Sie diese Punkte, denn bei schlechter Erfahrung verlieren Sie den Nutzer schnell.

Trend #5: Den Content für Voice Search optimieren

Voice Search


Abbildung 2: Sprachassistenten werden immer beliebter; Quelle: Marketa Kuchynkova/Shutterstock.com

Der Gebrauch von digitalen Assistenten wie Alexa, Siri oder Google Assistent steigt immer weiter an. Bei der Sprachsuche berücksichtigt Google fast nur Top 3-Suchergebnisse. Bei der Voice Search hat der Nutzer eine konkrete Frage, liefern Sie also konkrete Antworten. Lösen Sie dies beispielsweise über eine FAQ-Seite. Wenn Sie Ihre Seite eher nach Longtail-Keywords und Frage-Keywords mit der passenden Antwort ausrichten, kann Google schnell und zielgerichtet eine Antwort geben.

Tools, die bei der Recherche von Fragen helfen, sind:

Zufällig ist, dass langer und ausführlicher Content scheinbar als Qualitätsmerkmal gilt. Stellen Sie aber trotzdem die wichtigen Informationen nach vorne. Bei der Optimierung für Voice Search sollten sie auch auf den Sprachfluss und die Formulierung achten. Das kann gerne etwas umgangssprachlicher sein, sofern das zu Ihrem Unternehmen passt. Ein weiterer zentraler Punkt sind lokale Suchanfragen. Fragt ein Nutzer aus Köln „Wo kann ich gut italienisch essen gehen?“, wird ihm ein Italiener in Hamburg wenig weiterhelfen.

Fazit

Diese 5 Trends werden Ihnen im nächsten Jahr noch öfter begegnen. Warten Sie mit der Umsetzung allerdings nicht allzu lange. Mit etwas Struktur gelingt Ihnen die Realisierung der einzelnen Trends leichter. Dabei hilft Ihnen eine dokumentierte Content-Strategie mit Zielen und Prioritäten. Bedenken Sie dabei immer, dass Sie nicht für die Suchmaschine, sondern für den User optimieren. Bieten Sie ihm eine gute User-Experience und einen echten Mehrwert, wird auch die Suchmaschine Sie belohnen.

Welche Trends für die Suchmaschinenoptimierung 2019 relevant sind, erfahren Sie in unserem Blogartikel.

Autor:

Ann-Kathrin Grottke hat ihren Bachelor in Medienmanagement gemacht und ist Teil des eology-Marketing-Teams. Sie kümmert sich um die Verbreitung des gesammelten eology-Wissens und teilt ihr Know-how in Magazinen und Blogs.

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