Diese Trends beeinflussen das E-Commerce der Zukunft

Das Jahr neigt sich schon wieder dem Ende zu. Deshalb blicken wir schon jetzt auf die sich abzeichnenden E-Commerce Trends für das Jahr 2022.

Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen

KI ist kein unbekanntes Thema – mittlerweile kann man aber tatsächlich von „Intelligenz“ sprechen, die eine Maschine entwickeln kann. Deshalb könnte dieses Thema für Dich und Dein E-Commerce-Business im kommenden Jahr der Renner werden. Lernende, intelligente Algorithmen, die das Kaufverhalten Deiner Kunden analysieren und auf Basis dessen Kaufempfehlungen aussprechen, können Deine Verkäufe und Deinen Umsatz erhöhen. Nutzer sind zudem durch das personalisierte Einkaufserlebnis zufriedener. Natürlich analysiert dieser Algorithmus nicht nur das aktuelle Kaufverhalten. Folgende Aspekte berücksichtigt er unter anderem:

Auch wenn künstliche Intelligenz nichts Neues ist, wird das Potenzial der Technologie noch nicht ansatzweise ausgeschöpft. Deshalb für uns ein klarer Trend 2022, den Du auf dem Schirm haben solltest!

Voice Shopping via Sprachsuche

Amazon Echo, Google Nest und Apple HomePod – sie alle sorgen dafür, dass Sprachsuche und Voice Shopping immer mehr an Relevanz gewinnen. Dank ihnen ist es nicht mehr komisch Alexa, Siri und Co. Dinge zu fragen. Ebenso wird es in Zukunft auch nicht mehr seltsam sein, über eine Spracheingabe Lebensmittel, Elektronik, Haushaltswaren und ähnliches zu bestellen. Dennoch stecken hinter der Vorbereitung auf diesen Trend eine Menge Arbeit und Herausforderungen. Die größte Beeinträchtigung ist wohl, dass Du nicht mehr auf visuelle Elemente setzen kannst, um Kunden von einem Produkt zu überzeugen. Außerdem musst Du Inhalte so aufbereitet, dass sie für die Voice Search relevant sind. Überlege Dir diesen Schritt also genau und analysiere, ob sich der Zeitaufwand jetzt schon lohnt.

Chatbots

Chatbots kennst Du vermutlich mittlerweile von vielen verschiedenen Seiten. Laut einer Studie von HubSpot ist es 4 von 10 Verbrauchern egal, ob sie mit einem Menschen oder einem Bot reden, solange ihr Problem gelöst wird. So bleibt die User Experience trotzdem positiv im Gedächtnis. Chatbots werden deshalb gerne im Support eingesetzt. Im Idealfall kombinierst Du auf eine Mischung aus Mensch und Maschine. Das heißt, dass der Kunde von einem Bot begrüßt wird und erste Beratung sowie Hilfe erhält. Sobald dieser jedoch nicht mehr weiterhelfen kann, wird auf einen menschlichen Live-Chat umschaltet.

Anpassbare Produkte und Personalisierungen

Personalisierbare Produkte werden immer beliebter. Sei es ein individueller Sneaker, eine Cap ganz nach eigenen Geschmack oder ein selbst kreiertes Parfüm – Nutzer lieben das Einzigartige. Anpassbare Produkte sind deshalb der Renner auf den unterschiedlichsten Websites. Dabei muss es nicht zwangsweise das große Komplettset sein. Für Kunden sind oft schon kleine Anpassungen interessant, wie die Gravur der Initialen. Ein weiterer Pluspunkt: Aus den individuellen Produkten kannst Du Rückschlüsse ziehen, was Deine Kunden begeistert und dementsprechend zukünftige Produkte anpassen.

Augmented Reality

Viele Personen sind nach wie vor Verfechter des stationären Handels. Der Grund: Sie können Produkte nur mit viel Aufwand und Zeit anprobieren. Das liegt häufig an langen Lieferwegen, Retouren oder daran, dass die Größe nicht gepasst hat und der ganze Bestellprozess nochmal von vorne beginnen muss. Dass da dem ein oder anderen die Lust vergeht, ist kein Wunder.

Ändern könntest Du das Ganze aber, indem Du zukünftig auf den E-Commerce-Trend „Augmented Reality“ setzt. Diese „erweiterte Realität“ ermöglicht Deinen Kunden einen besseren Einblick in Produkte, da sie virtuell in deren Leben integriert werden. Hervorragend eignet sich diese Technologie beispielsweise für Möbel, Deko, Kleidung, aber auch Kosmetika. Hier erregen Filter à la Snapchat bereits jetzt großes Aufsehen. Diese kannst Du aber auch wunderbar in Deine Website integrieren! Ein weiterer Pluspunkt: Durch die genauere Vorstellung, die Du Deinen Kunden damit gibst, verringerst Du Deine Retourenrate.

Headless E-Commerce

Headless E-Commerce bezieht sich auf die Architektur der Website. Das Hauptmerkmal davon ist, dass Backend und Frontend technisch voneinander getrennt sind. So funktioniert alles unabhängig voneinander. Dennoch ist es natürlich notwendig, dass alle Parteien miteinander kommunizieren. Dies funktioniert über perfomante Schnittstellen, sogenannte APIs.

Headless E-Commerce ermöglicht somit, dass Du mehr Kontrolle über Deine Inhalte hast, da die E-Commerce-Plattform von Deinem Frontend abgekapselt ist. So bekommst Du quasi „das Beste beider Welten“: Du kannst Deine Website personalisieren und komplett nach Deinen eigenen Wünschen bzw. Deiner Corporate Identity gestalten, aber dennoch problemlos die E-Commerce-Plattformarchitektur anwenden. Alles in allem sorgt das für eine reibungslose Customer Journey, zufriedene Nutzer und eine perfekte Kombination aus Design und Technologie.

Nachhaltigkeit und grüner Konsum

Verbrauchern wird immer mehr bewusst, wie wichtig Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind. Grüner Konsum ist deshalb einer der wohl spannendsten Trends des kommenden Jahres. Es kommt dabei zu einer regelrechten Trendwende bei den Einkaufsgewohnheiten der Nutzer.

Nice to know:

Rund 50 % der Millenial-Eltern geben an, dass sie gerne Produkte kaufen, die auf Nachhaltigkeit setzen und die Umweltziele unterstützen.

Kennzeichnungen nachhaltiger Produkte, klimaneutraler Versand, Spenden an Wohltätigkeitsorganisationen und vieles mehr können Dich auf diesen Trend vorbereiten. Sorge dafür, dass Dein Unternehmen als nachhaltig wahrgenommen wird und Käufer erkennen, dass grüner Konsum bei Dir möglich ist.

Einkaufen über Social Media aka Social Commerce

Seien es Facebook Shops, die Integration von Shopify bei TikTok, E-Commerce Erweiterungen bei Snapchat oder die Möglichkeit einen eigenen Online-Shop auf Deinem Instagram-Profil einzurichten – Social Commerce wächst und wächst. Das wiederum macht die Sozialen Medien zu Vertriebskanälen, die Du keineswegs unterschätzen solltest.

Dabei sind vor allem die Macharten der einzelnen Shopping-Kanäle spannend: Facebook, Instagram und Co. sorgen nämlich dafür, dass Nutzer die Plattform gar nicht verlassen müssen. Auch weitere Maßnahmen, die die sozialen Netzwerke dafür ins Leben rufen, sind sowohl innovativ als auch interessant. Instagram veröffentlichte beispielsweise seinen eigenen Checkout, über den Nutzer unkompliziert direkt auf der Plattform bezahlen können. Solche simplen Bestellprozesse sorgen dafür, dass die Käufe im Social Commerce stetig wachsen.

Mobile Shopping wächst weiter

Das sogenannte M-Commerce, also mobile E-Commerce, wächst bereits seit Jahren. Dennoch bleibt es ein stabiler E-Commerce-Trend, der uns auch im kommenden Jahr erwartet. Einige der Fakten sprechen dabei für sich:

Das Bild zeigt eine Grafik, die sechs Fakten rund um M-Commerce, also mobiles E-Commerce, darstellt. Diese Fakten sind:
1. Zuwachs um 15% von 2020 auf 2021
2. In Europa kaufen 55 % der Nutzer mobil ein
3. 71% aller Einkäufe im E-Commerce erfolgen in Deutschland über ein Mobile Device
4. Vier von fünf Personen in den USA kaufen online, davon 50% mobil
5. Kleidung und Schuhe sind die beliebtesten M-Commerce-Produkte
6. Das Land mit den meisten mobilen Online-Käufern ist Indonesien
Sechs Fakten rund um mobile E-Commerce

Weiteres Wachstum im Bereich M-Commerce heißt dabei natürlich auch, dass Du Deinen Onlineshop, Deine Newsletter, Deine Zahlungsoptionen und vieles mehr mobilfreundlich gestalten solltest. Sind alle relevanten Bereiche und das Einkaufserlebnis auf mobile Endgeräte angepasst, bist Du bestens auf diesen Trend vorbereitet.

Micro-Influencer Kampagnen

Dass Influencer mittlerweile ein Fulltime-Job sein kann, ist nichts mehr Neues. Doch Micro-Influencer machen ihnen ein wenig den Rang streitig. Dabei handelt es sich um Personen, die weniger als 10.000 Follower auf einer sozialen Plattform haben. Ähnlich wie die „großen“ Kollegen bewerben diese Produkte, die Unternehmen ihnen zu Promotion-Zwecken bereitstellen. Anders als bei namhaften Influencern liegt jedoch ihre Engagement-Rate oft wesentlich höher, da sie durch die Nähe zu ihren Followern mehr Vertrauenswürdigkeit ausstrahlen. Solltest Du also noch nicht mit Micro-Influencern zusammenarbeiten, sollte das auf Deiner To-do-Liste für das Jahr 2022 nicht fehlen.

Visual Commerce

Bilder sind mittlerweile fest etabliert in Onlineshops, Google Shopping und Co. Ohne visuelle Unterstützung bekommst Du im Internet Deine Ware nicht an den Mann bzw. an die Frau. Doch statt schlichter Produktfotos zielt dieser Trend auf interaktive Inhalte oder ansprechende Videos ab. Diese „neue Generation der Produktfotos“ kann dabei beispielsweise aus 360-Grad-Bildern bestehen, die Deine Top-Seller von allen Seiten zeigen. Ebenfalls hilfreich: Eine visuelle Suche, die Du auf Deiner Seite integrierst. Diese hilft Nutzern dabei, Gegenstände auf Fotos oder Screenshots zu erkennen. So ermöglichst Du (potenziellen) Kunden genau das zu finden, was sie suchen.

Bessere Bestellabwicklung dank Instant Payment

Last but not least ist es wichtig Deinen potenziellen Kunden eine unkomplizierte und schnelle Bestellabwicklung zu bieten, um Warenkorb-Abbrecher zu vermeiden. Dies gelingt Dir beispielsweise durch Instant Payment-Methoden. Diese haben oftmals bereits alle wichtigen Daten des Käufers hinterlegt, weshalb dieser lediglich bezahlen muss, um den Bestellvorgang abzuschließen. Auch, wenn Du nicht auf Instant Payment-Methoden setzen möchtest: Halte Deine Bestellabwicklung so einfach wie möglich.

Kontakt

Melde Dich
bei uns

  +49 9381 5829000