YouTube SEO – Deine Videos auf dem Weg zu mehr Sichtbarkeit!

YouTube ist ähnlich wie Google und Co. mittlerweile fest als Suchmaschine etabliert. Aus diesem Grund kannst Du auch auf dieser Plattform Suchmaschinenoptimierung vornehmen. Der YouTube-Algorithmus enthält dabei bestimmte Faktoren, welche die Sichtbarkeit der einzelnen Videos beeinflussen. Wie genau diese aussehen und wie Du sie beeinflussen kannst, erfährst Du im folgenden Artikel zum Thema YouTube SEO.

First things first: SEO gehört doch zu Google, oder?
Wie funktioniert die Suche bei YouTube?
Was ist SEO auf YouTube?
Wieso sollte SEO auf YouTube betrieben werden?
Welche Rankingfaktoren sind auf YouTube wichtig?
Videoqualität steht vor Quantität!
Last but not least: Gezielte Vermarktung Deiner Videoinhalte
Fazit – Sichtbar und auffindbar dank YouTube SEO

First things first: SEO gehört doch zu Google, oder?

Auch, wenn viele Menschen Suchmaschinenoptimierung direkt mit Google in Verbindung bringen, gibt es weitere Plattformen, die optimiert werden können, um dort mehr Sichtbarkeit zu erlangen. Hierzu gehört neben weiteren großen Suchmaschinen wie Bing ebenfalls YouTube, welches als eine Art Video-Suchmaschine dient. Dadurch ist die Plattform geradezu prädestiniert, auf Suchanfragen, Nutzerbedürfnisse etc. optimiert zu werden. Mithilfe von YouTube SEO kannst Du dies tun!

Wie funktioniert die Suche bei YouTube?

Ähnlich wie bei Google steht auch hinter dem Algorithmus von YouTube ein Rankingsystem, welches dafür sorgt, dass Du genau das Video ausgespielt bekommst, das zu Deiner Suchanfrage passt. Dabei sind laut YouTube vor allem drei Faktoren entscheidend:

  1. Relevanz
  2. Interaktionen
  3. Qualität

Um die jeweiligen Bereiche besser beurteilen zu können, gibt es für jeden davon verschiedene Signale, die in die Bewertung einfließen. Diese Signale sind die einzelnen YouTube-Rankingfaktoren, mit deren Hilfe Du die Performance Deiner Videos optimieren kannst. Einzelne Signale der jeweiligen Bereiche können zum Beispiel folgende sein:

Dargestellt sind die drei großen Faktoren, die den YouTube Algorithmus beeinflussen:
1. Relevanz (rot dargestellt)
2. Interaktion (grün dargestellt) 
3. Qualität (orange dargestellt)

Für jeden der einzelnen Faktoren werden verschiedene Unterfaktoren aufgeführt, die Einfluss nehmen.
Auswahl der Einflussfaktoren auf Deine Video-Positionierung bei YouTube

Natürlich sind diese Rankingfaktoren nicht die einzigen Einflussfaktoren, die bestimmen, welches Video zu welcher Suchanfrage ausgespielt wird. Auch persönliche Suchverläufe werden dabei berücksichtigt, sodass ein und dieselbe Suchanfrage zu unterschiedlichen Ergebnissen führen kann.

Beispiel:

YouTube selbst gibt das passende Beispiel mit der Suchanfrage „Cricket“. Eine Suchanfrage nach diesem Keyword kann zum einen mit der Intention gestellt worden sein, Videos über die Sportart „Cricket“ zu erhalten. Ebenso kann sie aber darauf abzielen, Videos über das Tier „Cricket“, also eine Grille, zu erhalten.

Hier werden zwei unterschiedliche Suchergebnisse für das Schlagwort "Cricket" auf YouTube dargestellt. Dieses kann je nach persönlichen Präferenzen des Suchenden variieren, weshalb hier einmal Suchergebisse für das Tier und einmal für die Sportart ausgespielt werden.
Beispiel zur Suchanfrage nach „Cricket“ mit unterschiedlichen Suchergebnissen
Quelle: YouTube

Dieses Problem gibt es vor allem im Sportbereich, häufiger aber auch bei anderen Begriffen mit verschiedenen Bedeutungen. Insbesondere bei Sportmannschaften, die nach einem Tier benannt sind, wie beispielsweise die Eishockeymannschaft Eisbären Berlin, kann eine Suche nach „Eisbären“ je nach Präferenz des Nutzers ähnlich unterschiedlich ausfallen, wie im oben aufgeführten Beispiel.

Was ist SEO auf YouTube?

SEO auf YouTube ist ähnlich wie bei Google, Bing und anderen Suchmaschinen, von Dir optimier- und beeinflussbar. Anders als bei Google, beziehen sich diese Rankingfaktoren allerdings auf die Videos und die Plattform. Mit gezielter Optimierung in den Bereichen Relevanz, Qualität und Interaktion schaffst Du es deshalb, dass Deine Videos bei der Suche weiter oben erscheinen und besser gefunden werden. SEO auf YouTube ist vom Grundprinzip somit nicht anders als bei anderen Suchmaschinen.

Wieso sollte SEO auf YouTube betrieben werden?

2019 hatte YouTube beinahe zwei Milliarden monatlich aktive Nutzer. Dadurch wird es nach Google die zweitgrößte Suchmaschine der Welt. Die Zahlen zeigen, dass sich ca. die Hälfte aller Internetnutzer (im Jahr 2020 knapp 4 Milliarden Nutzer) auf YouTube tummeln. Doch es gibt nicht nur hohe Nutzerzahlen. Jede Minute werden außerdem ungefähr 500 Stunden Videomaterial auf die Plattform geladen. Täglich kommen so mehr als eine Milliarde Stunden YouTube-Videos zustande. Umso wichtiger ist es, aus dieser Masse herauszustechen! Dies gelingt Dir über gezielte Optimierungen Deiner Videos und Deines Auftritts entsprechend der relevanten YouTube-Rankingfaktoren.

Welche Rankingfaktoren sind auf YouTube wichtig?

Wie oben bereits erwähnt, sind vor allem die drei Bereiche Relevanz, Interaktion und Qualität für eine gute Positionierung auf YouTube wichtig. Natürlich beinhalten die einzelnen Kategorien jeweils Aspekte, in die sie untergliedert werden. Im Folgenden zeigen wir Dir, um welche Faktoren es sich hierbei handelt und geben Dir Tipps, wie Du Deinen YouTube-Auftritt und Deine Videos dahingehend optimieren kannst.

Relevanz

Keywords

Ebenso wie bei der Suchmaschinenoptimierung für Google und Co. sind Keywords die Basis vieler Maßnahmen. Mit ihnen schaffst Du den richtigen Konsens für Deine Inhalte. Eine Keyword-Recherche ist deshalb für Videoinhalte ebenso essenziell wie für Web-Texte. Die Keywords Deiner Recherche kannst Du an verschiedenen Stellen einbauen. Dazu zählen unter anderem:

Tipp: Keywords verwenden!

Achte darauf, dass Du Keywords nur in einem natürlichen Fluss einbaust. Sie sollten niemals spamy wirken und den Nutzer „erschlagen“.

Ein Negativbeispiel für Keyword Stuffing wäre: „Hier erfährst Du alles zum Thema Suchmaschinenoptimierung. Mit unserem Video zeigen wir Dir dabei nicht nur, wie Suchmaschinenoptimierung funktioniert, sondern ebenfalls mit welchen Maßnahmen Du Suchmaschinenoptimierung umsetzen kannst. Klicke hier, um exklusive Tipps und Praxiseinblicke zu Suchmaschinenoptimierung zu erhalten“.

Titel

Der Titel des Videos gibt den Nutzern bereits einen kleinen Einblick in das, was sie erwartet. Er sollte unbedingt das Hauptkeyword Deines vermittelten Inhaltes enthalten. Die Wahl des richtigen Schlüsselbegriffs erhöht dabei die Klickrate. Wichtig ist dabei, dass Du nicht zu sehr ausartest. Du hast maximal 100 Zeichen (Stand August 2021) zur Verfügung, um mit Deinem Titel auf den Punkt zu kommen. Innerhalb dieser Grenze sollten alle relevanten Begriffe genannt werden, um auch dem Algorithmus zu vermitteln, worum es im Video geht.

Tipp: Titel optimieren!

Ziehe auch hier erneut Deine Keyword-Recherche zu Rat. So kannst Du, ähnlich wie bei Web-Texten, einen groben roten Faden in Deinen Content bringen und Du weißt außerdem, welche Themen und Begriffe für Nutzer interessant sind. Stelle Dein Fokuskeyword am besten an den Anfang Deines Titels, so erregst damit Du die meiste Aufmerksamkeit.

Beschreibung

In der Beschreibung hast Du die Möglichkeit, den Nutzern weitere Einblicke in das zu geben, was sie im Video erwartet. Auch hier ist es deshalb natürlich ratsam, wichtige Begriffe und Keywords einzubauen. Für Deine Beschreibung stehen Dir 5.000 Zeichen zur Verfügung (Stand August 2021). Nutze diese also so gut es geht aus. Aber Achtung: Ist der Text zu lang, liest ihn niemand. Die optimale Textlänge beläuft sich deshalb auf ca. 100 bis 250 Wörter. Auch hierbei handelt es sich nur um einen groben Richtwert, der nicht auf Biegen und Brechen gefüllt werden muss.

Tipp: Beschreibung optimieren!

Um Deinem Beschreibungstext keine spamy Wirkung anzuhaften, solltest Du Dich zwar an Keywords orientieren, dennoch aber auf einen natürlichen Textfluss achten. Versuche daher, ihn nicht unnötig mit Schlüsselbegriffen vollzustopfen und aufzublähen.

Untertitel

Untertitel ermöglichen nicht nur den Nutzern, Dein Video auch ohne Audio-Unterstützung zu verstehen, sondern sie helfen ebenfalls dem YouTube-Algorithmus dabei, Deine Inhalte besser auswerten zu können.

Tipp: Untertitel einsetzen!

YouTube synchronisiert Untertitel mittlerweile automatisch. Hierfür musst Du in den Videodetails angeben, auf welcher Sprache Dein Video ist. Dies funktioniert dort in den erweiterten Einstellungen. Im nachfolgenden Kurzvideo siehst Du, wie Du dies einstellen kannst.

Hier kannst Du Untertitel zu Deinem Video hinzufügen

Videoinhalte

Um zu erkennen, wie relevant ein Video wirklich für eine Suchanfrage ist, untersucht YouTube mittlerweile auch die Videoinhalte. Für die Plattform ist das kein Problem, da sie Gesprochenes ganz einfach in Textform umwandeln kann. Dies kennst Du möglicherweise durch die oben erwähnte Funktion „Untertitel für Videos einfügen“.

Tipp: Videoinhalte deutlich vermitteln!

Artikuliere Dich deutlich und nutze auch im Redefluss Keywords, sodass YouTube Deine Inhalte thematisch besser einordnen kann. Zusätzlich erleichtert es die Umsetzung von automatisierten Untertiteln. Bleibe allerdings natürlich! Dein Video soll sich nicht nach Keyword Stuffing oder Auswendiglernen anhören.

Tags

Du kannst Deinen Videos sogenannte Tags zuordnen. Diese helfen beispielsweise Nutzern, die sich vertippt haben, dabei, trotzdem das passende Video mit relevanten Inhalten zu finden. Du kannst die Tags beim Bearbeiten Deines Videos einfügen. Hierfür stehen Dir 500 Zeichen zur Verfügung. Sie tragen außerdem dazu dabei, dass Deine Videos als Empfehlung bei themenverwandtem Content Deines Kanals ausgespielt werden. So erhöhst Du die Verweildauer der Besucher.

Das Bild zeigt einen Screenshot der Videoeinstellungen. In den dortigen Videodetails ist die Einstellung "Tags" zu finden (rot gekennzeichnet). Hier können Schlagworte hinterlegt werden, die die Suche nach dem Video vereinfachen.
Tags findest Du, wenn Du bei der Bearbeitung Deiner Videodetails „Mehr Anzeigen“ ausklappst, Quelle: YouTube
Tipp: Tags verwenden!

Nutze alle relevanten Keywords, die zu Deinen Videoinhalten passen, um den richtigen Kontext zu schaffen. Das sorgt dafür, dass Dein Video auch wirklich mit allen passenden Suchbegriffen gematched werden kann. Achtung aber bei einer unverhältnismäßig hohen Anzahl von Tags: Diese wertet YouTube als Spam, was eine gegenteilige, negative Wirkung zur Folge hat. Beachte außerdem, dass Dein Hauptkeyword als erster Tag ganz vorne steht.

Dateiname

Der Dateiname Deines Videos ist zwar für den Nutzer nicht sichtbar, er wird allerdings vom YouTube-Algorithmus ausgelesen. Für YouTube SEO ist er somit relevant, da Du dem Algorithmus damit ebenfalls vermitteln kannst, worum es in Deinem Video geht.

Tipp: Aussagekräftiger Dateiname!

Verwende auch im Dateinamen Dein Fokuskeyword, um Deine Videoinhalte in den richtigen Kontext zu bringen.

Interaktionen

Wiedergabezeit (Watch Time)

Für YouTube ist es wichtig zu erkennen, wie lange ein Video vom Nutzer auch wirklich angesehen wurde. Daraus kann die Plattform Rückschlüsse ziehen, ob die Inhalte für die entsprechende Suchanfrage auch wirklich relevant und interessant waren. Eine simple Faustregel ist hierbei: Je länger ein Nutzer zuschaut, desto interessanter ist das Video. Wird das Video jedoch nach kürzester Zeit abgebrochen, lässt das darauf schließen, dass es irrelevant war.

Merke: ∑ Watch Time Deines Videos = Alle Klicks multipliziert mit den absoluten, geschauten Sekunden Deines Videos.Merke: ∑ Watch Time Deines Videos = Alle Klicks multipliziert mit den absoluten, geschauten Sekunden Deines Videos.

Du kannst diese Zahl für alle Deine Videos, aber auch für Deinen kompletten Kanal im Videomanager von YouTube ansehen.

Tipp: Wiedergabezeit erhöhen!

Sorge dafür, dass Deine Videos auch wirklich nur den Menschen ausgespielt werden, für welche die Inhalte relevant sind. Das schaffst Du, indem Du bereits im Vorfeld Deine Zielgruppe definierst und Videotitel, die Beschreibung sowie Deine Inhalte entsprechend maßschneiderst. Hier zeigen wir Dir, wie Du eine Zielgruppenanalyse durchführst.

Videolänge

Je kürzer Dein Video, desto kürzer die Wiedergabezeit. Diese ist jedoch ein wichtiger Rankingfaktor für YouTube. Versuche deshalb, Deine Videos länger zu halten – jedoch niemals unnötig aufzublähen! Dein Content soll den Zuschauern echten Mehrwert liefern. Das schaffst Du nur mit sinnvollen Videos in der passenden Länge, welche immer von den Inhalten abhängt, die Du vermitteln möchtest.

Beispiel:

Möchtest Du auf Deinem Kanal ein Tutorial zur Keyword-Analyse zeigen, benötigst Du tendenziell mehr Zeit, als bei der Veröffentlichung eines Videos, in dem Du zeigst, wie man Wasser zum Kochen bringt. Ein Nutzer wird sich nicht die Zeit nehmen, Dir 10 Minuten bei dem Versuch zuzusehen, Wasser zu kochen. Für ein Video, das ihm komplexere Inhalte vermittelt, jedoch schon.

Tipp: Richtige Videolänge wählen!

Als grobe Faustregel gilt: 6 bis 8 Minuten sind eine optimale Videolänge. Natürlich sind manche Themen in dieser Zeit noch nicht abgehandelt. Du kannst entweder Serien-Videos daraus machen, die Du wiederum in Playlists zusammen ordnest, oder ein längeres Video hochladen. Denn: Sind die Inhalte spannend und liefern sie dem Nutzer echten Mehrwert, ist dieser auch bereit, sich längere Videos anzusehen. Werden Deine Videos jedoch übermäßig lang, solltest Du mit Sprungmarken arbeiten. Diese ermöglichen den Nutzern, durch einen Klick an die Stelle des Videos zu gelangen, die sie besonders interessiert.

Thumbnail (Vorschaubild)

Die Click-Through-Rate ist ein wichtiger Bewertungsfaktor für YouTube. Diese kannst Du selbst positiv beeinflussen, indem Du das Thumbnail Deines Videos optimierst. Dabei gibt es gleich mehrere Tipps, die Du beachten solltest:

Videoaufrufe und Views

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, wie viele Menschen Deine Videos bereits angeschaut haben. Durch die Anzahl der Aufrufe können Nutzer besser einschätzen, ob ein Video interessant ist. Auch an YouTube senden sie ein Signal, das zeigt, ob die Zuschauer Dein Video relevant finden.

Das Bild zeigt das Thumbnail des Musikvideos zu Bob Marleys Song "Everything's Gonna Be Alright". Dort sind neben dem Titel des Videos auch der Name des Kanals, das Erstellungsdatum und die Videoaufrufe (rot gekennzeichnet) sichtbar.
Videoaufrufe werden den Nutzern bereits vor dem Anklicken unter dem Thumbnail angezeigt (rot gekennzeichnet)
Tipp: Videoaufrufe steigern!

Versuche die Reichweite Deines Videos zu steigern, indem Du es gezielt auf Social Media Plattformen bewirbst, es dort in Gruppen teilst oder sogar Werbung darauf schaltest. So sehen mehr Personen Dein Video und die Chance auf Likes, Shares und Kommentare, welche das Video ebenfalls weiterverbreiten, erhöht sich.

Likes, Shares, Kommentare

Interaktionen in Form von Likes, Shares oder Kommentaren senden klare, positive Signale an den YouTube-Algorithmus. Das Video bietet den Zuschauern offensichtlich Mehrwert, was wiederum die Interaktionen damit hervorruft. Vor allem Likes und Shares sprechen ganz eindeutig dafür, dass die Inhalte bei den Nutzern gut angekommen sind. Kommentare können auf eher kontroverse Inhalte hindeuten, da diese zur Diskussion anregen. Vergiss dabei aber niemals, auf Kommentare zu antworten, um Deine Community nicht zu verärgern.

Tipp: Zu Likes, Shares und Kommentaren anregen!

Du kennst es bestimmt von großen YouTubern: Aussagen, wie „Lasst gerne einen Like da!“ oder „Schreibt mir eure Meinung gerne in die Kommentare!“ sind hier nichts Ungewöhnliches. Auch Du kannst Deine Zuschauer gerne direkt dazu auffordern, mit Deinem Video zu interagieren. Das erhöht die Chance, dass dies auch wirklich passiert. Mithilfe eines Call to Action sorgst Du aktiv dafür, dass sich Deine Interaktionen steigern.

Abonnenten

Die Zahl Deiner Kanal-Abonnenten ist wichtig, weil Du so bereits eine Basis an Personen hast, die Du immer erreichst, wenn Du ein Video produziert und hochgeladen hast. So kannst Du bereits direkt nach dem Upload die Interaktionen steigern, was wiederum positive Signale an YouTube sendet. Ein weiterer Pluspunkt: Personen, die Deinen Kanal abonniert haben, haben Interesse an Deinen Videos. Die Chance, dass ihnen deshalb auch Deine neuen Videos gefallen, ist sehr hoch.

Tipp: Abonnenten erhöhen!

Um Zuschauer Deiner Videos dazu zu animieren, Deinen Kanal zu abonnieren, reicht es teilweise schon, sie einfach während Deines Videos darauf hinzuweisen, dass sie Dir gerne für weitere Videos folgen können. Auch ein Kanal-Trailer, den Du oben auf Deiner YouTube-Seite platzierst, kann ein guter Anreiz für ein Abonnement sein.

Qualität

Verlässlichkeit der Informationen

Der Wahrheitsgehalt hinter Deinen Aussagen sollte niemals anzweifelbar sein. Hierfür kannst Du sie mit Zahlen und Fakten untermauern. Verlässlichkeit der Informationen zeichnet qualitativ hochwertigen Content aus – egal, ob im Video- oder Textformat.

Tipp: Verlässlichkeit der Informationen gewährleisten!

Recherchiere im Voraus gründlich. Nutze gerne auch Deine Beschreibungsbox, um auf externe Quellen zu verweisen, die Deine Aussagen stützen.

(Themen-)Kompetenz

Wenn Dein Kanal sich auf einen Themenbereich fokussiert und spezialisiert, wirst Du auch als Experte auf diesem Gebiet wahrgenommen. Das wiederum steigert das Vertrauen der Zuschauer in Deine Videos und sorgt dafür, dass sie auch zukünftig bei Fragen zu dieser Thematik auf Dich und Dein Wissen zurückgreifen werden.

Tipp: Kompetenz zeigen!

Themenstrecken mit Tutorials und Guides kommen bei komplexen Themen besonders gut an. Das Beste: Du kannst die Videos untereinander verlinken und als gesammelte Playlist zur Verfügung stellen, um Zuschauern weitere Videos von Dir anzubieten. So bleiben diese auch länger auf Deinem Kanal und erhöhen die Watch Time.

Kontext

Die Sichtbarkeit Deines Videos kann außerdem davon profitieren, dass Du die Inhalte in den richtigen Kontext setzt. Durch oben genannte Aspekte wie Titel, Untertitel, Beschreibung, Tags und Dateiname kannst Du dem YouTube-Algorithmus helfen, die Zusammenhänge besser zu verstehen. Das wiederum trägt dazu dabei, dass Dein Video für passende Suchanfragen gefunden und ausgespielt wird.

Tipp: Den richtigen Kontext geben!

Durch die Verwendung des Keyword-Sets aus Deiner Recherche hast Du bereits etwas, an dem Du Dich orientieren kannst. Nutze diese Schlüsselbegriffe also, um einen roten Faden in Deine Videodetails zu bringen.

Feedback

Nur mit Feedback kannst Du wachsen. Gerade bei Tutorials ist es außerdem wichtig, durch Deine Community zu erfahren, ob Du ihnen mit Deinen Videos helfen konntest. Baue deshalb immer Feedback ein und arbeite daran, wenn Du welches erhältst.

Tipp: Feedback einbinden!

Du bekommst bisher nicht wirklich Feedback auf Deine Videos? Dann nutze auch hier Call to Actions und fordere Deine Zuschauer aktiv dazu auf, Dir eine Reaktion dazulassen. Besteht diese „nur“ aus einem Like, ist mit Deinen Videos alles in Ordnung und Du kannst problemlos so weitermachen. Vergesse aber nicht, Kommentare zu beantworten, solltest Du welche erhalten!

Videoqualität steht vor Quantität!

Auch, wenn die Produktionsqualität Deines Videos kein direkter Rankingfaktor ist, fließt sie indirekt mit ein. Das liegt daran, dass Nutzer ein Video in schlechter Aufnahmequalität weniger gerne anschauen werden, was wiederum negative Signale an den YouTube-Algorithmus sendet. Achte deshalb darauf, dass Du das richtige Equipment hast, mit dem Du Dein Video entsprechend professionell drehen kannst. Zur Basisausstattung gehören:

Vor allem als Video-Neuling solltest du adäquate Qualität liefern, statt Masse. Achte aber dennoch auf einen regelmäßige Upload-Turnus.

Last but not least: Gezielte Vermarktung Deiner Videoinhalte

Natürlich kannst Du auch außerhalb der YouTube-Plattform etwas dafür tun, damit Dein Video prominenter wird. Sogenanntes Offpage Video SEO (vergleichbar mit OffPage-Optimierungen im Suchmaschinenbereich) hilft Dir dabei. In erster Linie geht es darum, Dein Video zu vernetzen. Hierfür gibt es zwei gezielte Maßnahmen:

Fazit – Sichtbar und auffindbar dank YouTube SEO

Gute Inhalte können bei der Vielzahl an Videos auf YouTube ohne eine gute Vermarktung oftmals nicht aufgefunden werden. Gezielte Optimierungen durch YouTube SEO helfen Dir dabei, Deine Videos besser zu platzieren und so mehr Aufmerksamkeit der YouTube-Nutzer zu erlangen. Mithilfe der oben genannten Tipps bist Du auf einem guten Weg, sichtbare und auffindbare Videos für die Plattform zu erstellen.

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