Google veröffentlicht neue Fakten zu Website Content

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Fakt 1: Die Qualität ist wichtiger als die Anzahl der Inhalte

Sicher ist es nicht schlimm, viele Inhalte innerhalb kürzester Zeit auf einer Website zu veröffentlichen, doch die Qualität sollte darunter nicht leiden. So sieht das auch Google – John Müller bestätigte dies am Wochenende in einem Tweet.

Bei seiner Aussage legte er besonderes Augenmerk auf die Relevanz und Qualität der Inhalte. Er antwortete auf die Frage eines Nutzers und bestätigte, dass es nicht zu Problemen mit dem Crawler oder dem Index kommen sollte.

Damit bestätigt Google erneut, dass Qualität vor Quantität steht. Die Inhalte müssen relevant sein und den Nutzer in den Fokus nehmen. Website Content zu veröffentlichen, nur um viele Inhalte auf der Seite zu haben, bringt relativ wenig.

Wann kommt es dazu, dass viele Seiten auf einmal veröffentlicht werden?

Es gibt unterschiedliche Fälle, in denen es passieren kann, dass ein Webmaster mehrere Seiten auf einmal hochlädt. Das kann beispielsweise in Redaktionen der Fall sein oder bei Websites, die viel Content produzieren, der zeitkritisch veröffentlicht werden sollte. Auch bei der Erstellung neuer Websites oder deren Umzug können viele Inhalte auf einen Schlag veröffentlicht werden. Solange hierbei die Qualität jedoch passt, ist das für Google kein Problem.

Fakt 2: Überschriften sind ein wichtiges Signal für die thematische Zuordnung

Die thematische Zuordnung von Inhalten ist wichtig für Google. Hierfür werden oft die Überschriften des Contents hergenommen. Interessant ist, dass es dabei egal ist, welche Art von Überschrift verwendet wird – egal ob H1, H2, H3, … Google nutzt die Informationen dieser Textausschnitte, um den Content für die darin enthaltenen Keywords zu ranken. Die Überschriften sind also wichtig, eine H1 ist allerdings nicht zwangsweise notwendig. Durch die H-Elemente der Seite versteht der Googlebot die Inhalte besser, was es leichter macht, diese thematisch zuzuordnen. Darüber wurde schon eine ganze Weile spekuliert – John Müller bestätigte dies ebenfalls in einem Tweet.

Also ist die Reihenfolge von Überschriften komplett egal?

Teils teils: Für den Googlebot trifft das zu, ja. Für den Nutzer jedoch nicht. Hier helfen Überschriften, um die Lesbarkeit und Verständlichkeit von Texten zu erhöhen. Aus diesem Grund ist folgende Hierarchie bisher etabliert und sinnvoll:

  • H1 spiegelt das Hauptthema der Seite wieder.
  • H2 dient als Überschrift einzelne Textabschnitte oder Absätze.
  • H3 ist für Unterabschnitte gedacht.

Durch diese Aufteilung erhält Dein Content Struktur.

Zusatz: Überschriften helfen auch Bilder verständlich zu machen

Das Problem, dass Google nach wie vor nicht erfassen kann, was auf einem Bild dargestellt wird, kannst Du leicht beseitigen. Durch Überschriften und den Fließtext, die sich in der Nähe von Bildern befinden, schaffst Du es nämlich, dem Googlebot zu übermitteln, was dieses ausdrückt. So versteht der Crawler, wann ein Bild für welche Suchanfrage relevant wird.

 

Lara Meyer hat ihr Bachelorstudium der Betriebswirtschaft, Schwerpunkt Betriebswirtschaft der Medien, an der FH in Würzburg abgeschlossen. Als Teil des eology-Marketing-Teams kümmert sie sich um die Verbreitung des gesammelten eology-Wissens, indem sie ihr Know-how in Magazinen, Blogs und Zeitschriften teilt.

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