Content Marketing und SEO: So wird Deine Website langfristig sichtbar

14 min

Content Marketing – Eine Definition
Was bringt Content Marketing?
Wie sieht gutes Content Marketing aus?
Content Marketing und SEO
Alle Maßnahmen auf einen Blick

Content ist König. Doch welchen Sinn haben spannende, unterhaltsame oder relevante Inhalte, wenn sie von niemandem gefunden werden? Egal, ob Du Unternehmer, Blogger oder Onlineshop-Betreiber bist: Falls Du bei Deiner Zielgruppe wirklich punkten möchtest, musst Du mit hochwertigem Content in der Online-Welt präsent sein. Hier zeigen wir Dir, wie Deine Website mit dem Dreamteam SEO und Content Marketing langfristig sichtbar wird.

Content Marketing – Eine Definition

Die heutigen Werbemaßnahmen unterscheiden sich sehr stark von den früheren. An die Stelle des Direct Response Marketings ist eine völlig neue Form getreten – nämlich die des Content Marketings. In der Vergangenheit wurden mögliche Kunden direkt angesprochen und zu einer Antwort aufgefordert (z. B. über Briefe und Kataloge). Heute hingegen liegt der Schwerpunkt beispielsweise eher auf dem Markenaufbau und der langfristigen Kundenbindung.

Mit Content Marketing werden abwechslungsreiche Inhalte für die ausgewählte Zielgruppe zugänglich gemacht. Weil die Leserschaft individuell verschieden ist, muss der Content an ihre jeweiligen Interessen und Bedürfnisse angepasst werden. Um die Aufmerksamkeit der Zielgruppe zu bekommen, gibt es verschiedene Content-Arten:

  • Text-Content (z. B. Blog)
  • Audio-Content (z. B. Podcast)
  • Visueller Content – also Bild-Content (z. B. Grafik) und Video-Content (z. B. Erklärvideo)
Mögliche Klassifizierung der Content-Arten in Text, Audio und visuellen Content
Mögliche Klassifizierung der Content-Arten

Was bringt Content Marketing?

Mit einem effizienten Website-Hosting ist Deine eigene Website schnell in Gang – da fehlen nur noch die passenden Inhalte. Guter Content unterhält, informiert und erweitert den geistigen Horizont. Somit hat er immer einen direkten Nutzen für die Leserschaft. Außerdem verfolgt Content Marketing die folgenden kommerziellen Ziele.

Markenpositionierung

Damit eine Marke wirksam ist, muss sie so positioniert sein, dass sie sich in den Köpfen der Kunden einprägt. Dazu solltest Du festlegen, was sich der Verbraucher von der jeweiligen Marke erwarten kann.

Je gezielter und nachvollziehbarer Deine Texte, Slogans, Videos oder Bilder sind, desto eher bleibt die Marke im Gedächtnis. Wenn sie sich dann noch gleichzeitig an die persönlichen Vorstellungen und Erwartungen der Kunden anpasst, steht dem Gelingen der Markenpositionierung nichts mehr im Weg.

Mehr Websitebesucher

Sobald die Website auf den ersten beiden Seiten der Suchergebnisse (SERPS) aufscheint, kann sie tatsächlich von den Internetnutzern gefunden werden. Dazu solltest Du die Inhalte auf die Suchanfragen der ausgewählten Zielgruppe optimieren. Durch häufige Suchbegriffe auf der Website wird Google im Idealfall die Seite als relevant einstufen und sie dem User vorschlagen.

Kundenbindung

Sobald Kunden etwas auf der Website gekauft haben, ist es damit nicht getan. Wichtig ist nun, dass Du zufriedene Kunden langfristig hältst. Mit hochwertigen Inhalten kannst Du für einen Mehrwert – auch nach dem Kauf – sorgen.

Zusätzliche Informationen rund um das gekaufte Produkt, wie z. B. Ideen für eine kreative Verwendung oder Anwendungsbeispiele, punkten mit Sicherheit bei den Kunden. So freuen sich Kochbegeisterte nach der Anschaffung einer Küchenmaschine über neue Rezepte. Musikalische Kundschaft hingegen ist vermutlich begeistert, wenn sie nach dem Klavierkauf nützliche Tipps zum Notenlesen bekommt.

Wie sieht gutes Content Marketing aus?

Gutes Content Marketing kannst Du auf viele Arten betreiben. Von regelmäßiger Content-Pflege über den Gebrauch von Social Media bis hin zu hochwertigen Inhalten: Das alles und noch mehr zeichnet die heutigen erfolgreichen Werbemaßnahmen aus. Im Folgenden findest Du wichtige Eigenschaften im Detail.

  • Zielgruppe: Wen möchtest Du mit Deinen Inhalten ansprechen? Erst, wenn Du Deine Zielgruppe klar definiert hast, kannst Du Dir über den Content Gedanken machen. Der Inhalt richtet sich nämlich immer an Deine ausgewählte Leserschaft.
  • Themen: Worüber möchtest Du Deine Leserschaft informieren? Womit möchtest Du begeistern oder zum Nachdenken anregen? Bei der Themenfindung lohnt es sich, die individuellen Interessen Deiner Zielgruppe zu kennen. Schließlich wirst Du mit Deinen Inhalten nur dann Anklang finden, wenn die Themen relevant für das jeweilige Publikum sind.
  • Social-Media-Kanäle: Um Deinen Content möglichst schnell zu verbreiten, kannst Du auf Social Media zurückgreifen. Doch nicht alle Inhalte sind für jeden Kanal geeignet. Wähle beispielsweise Instagram für Bildercollagen und Fotoalben, Facebook für regelmäßige, textlastige Posts und YouTube für professionelle Videos.
  • Content-Pflege: Inhalte kosten Dich so einiges an Zeit. Eine einmalige Content-Erstellung reicht nämlich nicht. Du musst ihn immer auf dem aktuellen Stand halten. Ansonsten wird er weder von den Suchmaschinen noch von deiner Zielgruppe als relevant eingestuft.

Nicht zuletzt sind es wirkungsvolle SEO-Maßnahmen, die erfolgreichen Content ausmachen. Die folgenden 6 Tipps zeigen Dir, wie Du Deinen Content suchmaschinenoptimiert gestalten kannst – nur so wird er für Deine ausgewählte Zielgruppe langfristig sichtbar!

Content Marketing und SEO

Du hast bestimmt viele Content Pieces, die nur darauf warten, gelesen, gesehen oder gehört zu werden. Damit Deine Inhalte von Deiner Zielgruppe entdeckt werden, ist das Zusammenspiel von SEO und Content Marketing unumgänglich.

Mit SEO (Suchmaschinenoptimierung) kann Dein Content so gestaltet werden, dass er in den Suchergebnissen möglichst weit oben angezeigt wird. Falls User Deinen Online-Auftritt auf der ersten Seite der Suchergebnisse finden, kann er erfolgreich werden. Content Marketing und SEO gehen also Hand in Hand: Die Erstellung hochwertiger Inhalte trifft auf die Optimierung dieser.

1. Richtige Keywords einbauen

Die Texte auf Deiner Website sind erst dann suchmaschinenoptimiert, wenn sie relevante Suchbegriffe – sogenannte Keywords – enthalten. Vor jedem SEO-Text steht daher eine ausführliche Keyword-Recherche mit bestimmten Tools. Je besser Du die Keywords in den einzelnen Überschriften und im Fließtext integrierst, desto höher ist die Chance auf eine bessere Rankingposition in den Suchergebnissen.

Keywords solltest Du nicht beliebig im Text platzieren. Google und Co. messen Deinem Beitrag nur dann Bedeutung zu, wenn Schlüsselbegriffe gezielt positioniert sind. Keywords müssen etwa möglichst in den H1- und H2-Überschriften sowie in Bild- und Videonähe vorkommen. Zudem ist es wichtig, dass Du Deinen Beitrag auf Kombinationen von Keywords – sogenannte spezielle Long-Tail-Keywords – optimierst. Schließlich geben User oftmals mehrere Begriffe gleichzeitig in Suchmaschinen ein. Auch Semantik ist hierbei ein wichtiges Schlagwort für die Suchmaschinen. Mit Hilfe semantischer Keyword-Recherchen findest Du relativ schnell relevanzssteigernde Wörter heraus. Diese sind wichtig, da der Zusammenhang von Keywords so leichter von den Suchmaschinen Algorithmen verstanden werden kann.

2. Sinnvolle URLs erstellen

Kryptische URLs, die aus Nummern und Buchstaben bestehen, hinterlassen einen schlechten Eindruck. User wissen nicht, was sie auf der jeweiligen Website erwartet. Erstelle deshalb für Deine Seite eine URL, die für sich selber spricht. Folgende Punkte sind für eine SEO-optimierte URL wichtig:

  • Konkretisierung: Unnötige Füllwörter solltest Du vermeiden – sie verkomplizieren die URL nur.
  • Auffindbarkeit ohne Sonderzeichen: Du kannst zwar z. B. Unterstrich, Bindestrich, Plus- und Komma in Deiner URL verwenden, aber von Sonderzeichen solltest Du Dich fernhalten. Sie haben nämlich häufig eine konkrete Funktion. So kann ein Leerzeichen die URL unterbrechen und die Website ist nicht mehr erreichbar.
  • Relevante Keywords: So wird Deine Website noch wahrscheinlicher von Suchmaschinen angezeigt und somit von Deiner ausgewählten Zielgruppe gefunden.
  • Leserfreundlichkeit: Deine URL sollte erklären, was die Leserschaft erwarten wird, wenn sie die Seite aufruft.
  • HTTPS-Protokoll: Früher war das sogenannte SSL-Zertifikat nur auf Seiten mit sensiblen Daten wichtig, wie etwa beim Online-Banking. Heute ist es für alle Websites notwendig. Nach Installation wird das HTTPS-Protokoll freigeschalten. Dies wird für den Nutzer durch das grüne Sicherheitsschloss in der Adressleiste neben der URL sichtbar.

3. Meta-Description ausnützen

Die Meta-Description ist eine kurze Beschreibung, die den Inhalt des HTML-Dokuments zusammenfassen soll. Mit diesem Text kannst Du User dazu motivieren, Deine Seite anzuklicken. Für eine ideale Meta-Description musst Du vor allem auf die Zeichenlänge und den Inhalt achten.

Die Länge Deiner Meta-Description sollte 150 Zeichen nicht überschreiten. Sie wird jedoch bei mobiler Optimierung schon nach 128 Zeichen abgeschnitten. Hier solltest Du also genau aufpassen. Mit Hilfe von Punkten oder Ausrufezeichen, schaffst Du es, dass Deine Beschreibung vollständig bleibt. Setze das entsprechende Satzzeichen sowohl nach 128 als auch nach 150 Zeichen ein, um sicherzugehen, dass die Description mobile und am Desktop vollständig ist. Durch die Satzzeichen erkennt der Googlebot, wo er die Meta-Description abschneiden kann.

Um Anklang zu finden, muss der Inhalt so gestaltet sein, dass er Aufmerksamkeit erregt und auf Interesse stößt. Schlussendlich soll die Beschreibung zum Anklicken motivieren und – je nach Inhalt Deiner Website – einen Kaufreiz auslösen. Dafür empfiehlt sich ein sogenannter Call to Actions – ein deutlicher Aufruf an den User, ein Produkt zu kaufen oder eine Dienstleistung in Anspruch zu nehmen.

4. Einfache Websitestruktur planen

Internet-User mögen es einfach: Je weniger sie nachdenken müssen, desto besser. Deshalb solltest Du Deine Website für die ausgewählte Zielgruppe einfach strukturieren. Websitebesucher sollten die Struktur Deiner Seite gut nachvollziehen können und gewünschte Inhalte nicht lange suchen müssen. Mit einer sinnvollen Navigation und einem Footer kann bereits vielen Problemen vorgebeugt werden.

5. Verlinkungen setzen

Sobald User auf Deiner Website landen, ist die erste Hürde geschafft! Du möchtest aber natürlich auch, dass sie möglichst lange auf Deiner Seite verweilen – dafür lohnen sich interne Verlinkungen. Außerdem sind externe Links wichtig, um über kurz oder lang wichtige Backlinks zu erzielen.

Interne und externe Verlinkungen zählen dabei zu den wichtigsten Rankingfaktoren und verschaffen Dir somit eine bessere Positionierung in den Suchmaschinenergebnissen. Durch Verlinkungen kannst Du mit einem besseren Ranking belohnt und schaffst gleichzeitig einen Mehrwert für Deine Leserschaft.

6. Content aktualisieren

Content macht nur wenig Sinn, wenn er vollkommen veraltet ist. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Du Deine Onlinebeiträge in regelmäßigen Abständen aktualisierst. So werden Deine Inhalte von Suchmaschinen automatisch als relevant eingestuft und höher in den Suchergebnissen gereiht. Es gibt viele Möglichkeiten, wie Dein Content immer auf dem neuesten Stand bleibt (z. B. integrierte Blogs und Gewinnspiele).

Alle Maßnahmen auf einen Blick

Die sechs wirkungsvollen SEO-Maßnahmen, die Dein Content Marketing zum Erfolg machen, auf einem Blick

Viel Erfolg im Content Marketing!

Um lang ersehnte Online-Erfolge feiern zu können, musst Du Dich im Netz gegenüber Deiner Konkurrenz behaupten können. Im Content Marketing sind spannende Inhalte, die das Interesse Deiner ausgewählten Zielgruppe wecken, wichtig.

Noch entscheidender ist jedoch, dass Dein Content auch wirklich wahrgenommen wird. Mit den oben beschriebenen 6 wirkungsvollen SEO-Maßnahmen kannst Du die Sichtbarkeit Deiner Website maßgeblich erhöhen. Mit Hilfe von gekonntem Seeding und Content Outreach schaffst Du es dann zusätzlich die Reichweite Deiner Inhalte zu vergrößern. Einem erfolgreichen Content Marketing steht somit nichts mehr im Weg!

eo:magazine

Kontakt

Dein Kontakt
zu uns

  +49 9381 5829000