Das sind die wichtigsten Trends im Paid Advertising!

03.01.2023 07 min

Die Trends der Jahre im Überblick!

2023
2022

Diese Trends erwarten Dich im Paid Advertising im Jahr 2023!

Wir leben in einer Welt, in der sich Technologie und Trends schnell ändern. Was in der einen Saison angesagt ist, kann in der nächsten schon wieder aus der Mode sein. Was sind also die wichtigsten Paid Advertising Trends, auf die Vermarkter im Jahr 2023 achten sollten? Diese sieben wichtigsten Trends konnten wir für Dich zusammentragen. Bist Du bereits darauf vorbereitet? Wir zeigen Dir, was Du in diesem Jahr auf jeden Fall auf dem Schirm haben solltest!

#1 Programmatic Advertising
#2 Personalisierte Werbung
#3 Mobile Advertising
#4 Video Advertising
#5 Nutzung von KI und Machine Learning
#6 Privatsphäre und Datenschutz
#7 Integration von Social Media

1. Programmatic Advertising

Einer der größten Trends in der bezahlten Werbung ist der Aufstieg der programmatischen Werbung. Programmatic Ad Buying ist ein automatisierter Prozess, bei dem Algorithmen eingesetzt werden, um digitale Werbung auf der Grundlage von Nutzerdaten zu kaufen. Dies ermöglicht es Vermarktern, bestimmte Zielgruppen effektiver und effizienter als je zuvor anzusprechen. Da der programmatische Anzeigenkauf immer beliebter wird, ist es wahrscheinlich, dass im Jahr 2023 mehr Unternehmen in diese Technologie investieren werden.

2. Personalisierte Werbung

Werbung, die auf individuelle Nutzerdaten und Verhaltensmuster zugeschnitten ist. Diese kann auf verschiedenen Plattformen eingesetzt werden, einschließlich Social Media, Suchmaschinen und Websites. Es gibt auch verschiedene Arten von personalisierter Werbung, wie zum Beispiel Retargeting, bei dem Anzeigen an Nutzer gezeigt werden, die bereits auf einer Website waren, oder Lookalike-Audienzen, bei denen Anzeigen an Nutzer gezeigt werden, die ähnliche Interessen und Verhaltensmuster wie eine bestimmte Zielgruppe haben.

Personalisierte Werbung wird wahrscheinlich weiter an Bedeutung gewinnen, da sie es Unternehmen ermöglicht, ihre Werbekampagnen gezielt auf bestimmte Nutzersegmente auszurichten und somit die Effektivität von Anzeigen zu verbessern. Es ist jedoch wichtig, dass Unternehmen die Privatsphäre ihrer Nutzer respektieren und sicherstellen, dass ihre Daten sicher verarbeitet werden.

3. Mobile Advertising

Die zunehmende Bedeutung der mobilen Werbung ist ein wichtiger Trend in diesem Jahr: Da immer mehr Menschen über ihre Smartphones auf das Internet zugreifen, gewinnt die mobile Werbung zunehmend an Bedeutung.

Dies bedeutet, dass sich Unternehmen auf die Optimierung ihrer mobilen Werbemaßnahmen konzentrieren müssen, einschließlich der Entwicklung mobilfreundlicher Websites und der Verwendung mobilspezifischer Werbeformate. Darüber hinaus wird die Verwendung von standortbezogener Zielgruppenansprache und Personalisierung weiter an Bedeutung gewinnen, da Werbetreibende versuchen, ihre Zielgruppen auf mobilen Geräten auf personalisierte und relevante Weise zu erreichen und anzusprechen.

4. Video Advertising

Video-Werbung bezieht sich auf Werbekampagnen, die Video-Inhalte nutzen, um Produkte oder Dienstleistungen zu bewerben. Video-Inhalte sind immer beliebter und werden auch weiterhin eine wichtige Rolle im Paid Advertising spielen.

Es gibt viele Gründe, warum Video-Werbung eine wirksame Form der Werbung sein kann:

5. Nutzung von KI und Machine Learning

Ein weiterer Trend, auf den man achten sollte, ist der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) in bezahlten Werbekampagnen. KI kann Vermarktern helfen, ihre Kampagnen zu optimieren, indem sie Daten analysiert und Vorhersagen darüber trifft, wie Nutzer auf verschiedene Anzeigen reagieren werden. KI-gestützte Tools können auch Aufgaben wie Gebotsabgabe, Targeting und Budgetierung automatisieren, was Zeit und Geld für Vermarkter sparen kann.

6. Privatsphäre und Datenschutz

Die zunehmende Bedeutung von Privatsphäre und Datenschutz: Da die Besorgnis über den Datenschutz weiter zunimmt, wird erwartet, dass bezahlte Werbung transparenter und respektvoller gegenüber den Daten der Nutzer werden muss. Das bedeutet, dass Unternehmen stärker darauf achten müssen, wie sie Nutzerdaten in ihren Werbekampagnen erfassen, verwenden und weitergeben.

7. Integration von Social Media

Werbung in sozialen Medien wird auch 2023 ein wichtiger Trend sein. Social-Media-Plattformen wie Facebook, Instagram und Twitter haben sich zu leistungsfähigen Marketinginstrumenten für Unternehmen jeder Größe entwickelt. Mit dem richtigen Targeting und kreativen Strategien können Unternehmen ihre Zielgruppen auf diesen Plattformen effektiver als je zuvor erreichen.

Das sind die Paid Advertising Trends 2023 im Überblick!
Abbildung 1: Paid Advertising Trends 2023 im Überblick

Fazit

Es ist wichtig zu beachten, dass diese Trends nur Vorhersagen sind und es unmöglich ist, genau vorherzusagen, wie sich die Paid Advertising-Branche in Zukunft entwickeln wird. Es lohnt sich, die Entwicklungen in der Branche aktiv zu verfolgen und sich über neue Technologien und Strategien zu informieren, um sich auf zukünftige Veränderungen vorzubereiten.


Das waren die 7 Paid Advertising Trends für 2022

Lucky number seven! Ebenso viele Trends haben wir ausfindig gemacht, die Dich im Paid Advertising-Bereich 2022 betreffen.

Umstieg auf FLOC

Third Party Cookies schafft Google in Zukunft ab – das Aus für personalisierte Werbung? Nicht unbedingt: FLOC, die Kurzform von Federated Learning of Cohorts, ermöglicht Dir auch zukünftig zielgruppenspezifische Werbung auszuspielen. Sicher handelt es sich dann um keine konkreten und individuellen Nutzerprofile mehr, dennoch hast Du die Möglichkeit Gruppen zu targeten. Dies gelingt durch die Sammlung von anonymisierten Daten der Kohorten.

Wachsender Bedarf an First Party Daten

Auch First Party Daten gewinnen mehr und mehr an Bedeutung. Hier kannst Du verschiedene Marketingaktivitäten nutzen, um diese Informationen zu erhalten:

Daten, die Du über solche und ähnliche Aktivitäten erfasst, speicherst Du am besten in einem Customer-Relationship-Management System (CRM). Dadurch hast Du den vollen Überblick, kannst Inhalte Deiner Seite segmentieren und über Werbeanzeigen gezielt an passende Empfänger ausspielen.

Vor allem bei Google Ads kannst Du diese First Party Daten gekonnt einsetzen. Lädt ein Nutzer beispielsweise immer nur SEO-basierte Inhalte auf Deiner Seite runter, kannst Du Anzeigen anhand dieses Interesses ausrichten. Deine Kampagnen werden durch eine Triangulation der Verhaltensmuster und Informationen relevanter und performen besser.

Keyword-Recherchen für ideale Werbeanzeigen

Da direktes, individuelles Targeting erschwert wird, ist eine genaue Recherche, wie die Nutzer suchen, wichtiger denn. Keywords sind hierbei das Stichwort der Stunde! Lege den Fokus darauf, den Kunden zu verstehen und Informationen, Lösungen sowie Produkte anzubieten, die ihn genau bei seiner Suche oder seinem Problem abholen. Genaue Keyword-Recherchen und eine Analyse des Verbraucherverhaltens sind deshalb essenziell für Deine Werbeanzeigen.

Tipp: Du möchtest wissen, wie Du das Thema Keyword-Recherche angehst? Hier bekommst Du eine ausführliche Anleitung!

Fokus der Anzeigen: Die Zielgruppe

Oftmals werden Algorithmus-fähige Anzeigen erstellt. Somit liegt der Fokus der Kampagne darauf, in erster Linie der Suchmaschine zu gefallen, um so bessere Platzierungen zu erreichen. Die Aufmerksamkeit, die der potenzielle Kunde diesen schenkt, ist quasi das „Sahnehäubchen“ und die Belohnung hierfür. 2022 dreht sich das Ganze jedoch. Google möchte seinen Nutzern immer die relevantesten Ergebnisse präsentieren – sei es in den SERPs oder bei den Werbeanzeigen. Um dies zu ermöglichen, sollte die Zielgruppe bei Deinen Ads im Fokus stehen. Fakt ist: Qualitativ hochwertige, kundenorientierte Inhalte wird Google zukünftig noch verstärkt priorisieren.

Conversion Rate Optimierung

Um wirklich wettbewerbsfähig zu bleiben, musst Du im kommenden Jahr auf die Optimierung Deiner Conversion Rate setzen. Dies schaffst Du, indem Du möglichst alle Knackpunkte vermeidest, die das Leben der Nutzer schwer machen. Das kann beispielsweise dann auftreten, wenn Formulare, Buttons, etc. nicht mobil optimiert sind. Ein weiterer Fall könnte sein, dass ein Nutzer auf Deine Anzeige klickt und die Zielseite mit dem eigentlichen Angebot nicht übereinstimmt. Das schafft Unzufriedenheit und folglich schlechtere Conversion Rates.

Mobile Anpassungen sind jedoch nur ein Teil, den Du für eine Optimierung der Conversion Rate umsetzen kannst. Weitere Möglichkeiten, den ROI Deiner Werbekampagne zu verbessern, sind:

Achte auch darauf, dass Deine User Experience Deiner Kampagnen stimmen. A/B-Tests können Dir hierbei Aufschlüsse über mögliche Optimierungen geben.

KI für clevere Werbeanzeigen

An maschinellem Lernen und KI führt 2022 kein Weg mehr vorbei. Doch keine Sorge: Der Job der Paid Ads-Experten ist nicht in Gefahr! KI-gestützte Werbung ist der erste Schritt zu intelligenten Anzeigen, dennoch wird noch ein Mensch benötigt, der das Ruder in der Hand hält.

Auch Google Ads steigt mehr und mehr auf maschinelles Lernen um. Dadurch verspricht sich die Plattform eine bessere Ansprache der Zielgruppe, automatisierte Gebote und allgemeine Automatisierungsoptimierungen. So sollen folglich die Click-through-Rate und die Conversions verbessert werden.

Google Smart Bidding unterstützt Dich beispielsweise durch automatisierte Gebotsstrategien, wodurch Du Werbekosten senken und Deinen manuellen Aufwand reduzieren kannst. Das hilft Dir, eine effiziente PPC-Kampagne aufzusetzen. Zusätzlich konzentriert sich Google 2022 stark auf wertbasierte Gebotsstrategien. Durch Auto Applied Recommendation, kurz AAR, soll manueller Aufwand reduziert werden.

Zusätzlich möchte Google für 2022, dass Werbetreibende ihre Ads auf „Conversion Wert maximieren“ oder ROAS umstellen. Hierbei soll es Dir möglich gemacht werden, Deine für Dich wertvollen Conversions zu steigern und ebenfalls Deinen manuellen Aufwand zu reduzieren. Optional kannst Du noch einen Ziel-ROAS hinterlegen, welcher Dir die Einhaltung Deiner fest gesteckten Ziele ermöglichen soll.

Änderungen bei Kampagnentypen

Zwei große Änderungen stehen bei Google Ads 2022 außerdem auf dem Plan:

  1. Performance Max Kampagnen rücken in den Fokus
  2. Textbasierte Anzeigen werden im Juni eingestellt

Performance Max Kampagnen

Durch diesen Anzeigen-Typ kann Werbung im kompletten Google Ads Netzwerk geschaltet werden. Das ermöglicht eine variierende Ausspielung der Kampagne und bringt mehrere Vorteile mit sich:

Durch die Kombination der Kampagne mit maschinellem Lernen werden Auktionsdaten überwacht und automatische Gebote erstellt. Außerdem werden für diesen Kampagnentyp automatisierte Creatives verwendet, die auf Deinen Assets basieren. Durch datengetriebene Attribution im Suchnetzwerk wird zudem die Bekanntheit sowie die Conversion-Rate gesteigert. So soll die „maximale Performance“ aus Deinen Werbeanzeigen herausgeholt werden.

Textbasierte Anzeigen werden endgültig RSA-Kampagnen

Responsive Search Ads, kurz RSA, werden ab nächstem Jahr das Go-To, wenn es um Textanzeigen geht. Hierfür erstellst Du eine Variation an Überschriften und Beschreibungen, die Googles künstliche Intelligenz dynamisch in die richtige Kombination bringt. So werden Nutzer zielgerichteter erreicht und angesprochen, was wiederum die Conversion Rate erhöhen kann.

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