7 Paid Advertising Trends für 2022

Lucky number seven! Ebenso viele Trends haben wir ausfindig gemacht, die Dich im Paid Advertising-Bereich 2022 erwarten werden. Bist Du bereits darauf vorbereitet? Wir zeigen Dir, was Du im kommenden Jahr auf jeden Fall auf dem Schirm haben solltest!

Umstieg auf FLOC

Third Party Cookies schafft Google in Zukunft ab – das Aus für personalisierte Werbung? Nicht unbedingt: FLOC, die Kurzform von Federated Learning of Cohorts, ermöglicht Dir auch zukünftig zielgruppenspezifische Werbung auszuspielen. Sicher handelt es sich dann um keine konkreten und individuellen Nutzerprofile mehr, dennoch hast Du die Möglichkeit Gruppen zu targeten. Dies gelingt durch die Sammlung von anonymisierten Daten der Kohorten.

Wachsender Bedarf an First Party Daten

Auch First Party Daten gewinnen mehr und mehr an Bedeutung. Hier kannst Du verschiedene Marketingaktivitäten nutzen, um diese Informationen zu erhalten:

Daten, die Du über solche und ähnliche Aktivitäten erfasst, speicherst Du am besten in einem Customer-Relationship-Management System (CRM). Dadurch hast Du den vollen Überblick, kannst Inhalte Deiner Seite segmentieren und über Werbeanzeigen gezielt an passende Empfänger ausspielen.

Vor allem bei Google Ads kannst Du diese First Party Daten gekonnt einsetzen. Lädt ein Nutzer beispielsweise immer nur SEO-basierte Inhalte auf Deiner Seite runter, kannst Du Anzeigen anhand dieses Interesses ausrichten. Deine Kampagnen werden durch eine Triangulation der Verhaltensmuster und Informationen relevanter und performen besser.

Keyword-Recherchen für ideale Werbeanzeigen

Da direktes, individuelles Targeting erschwert wird, ist eine genaue Recherche, wie die Nutzer suchen, wichtiger denn. Keywords sind hierbei das Stichwort der Stunde! Lege den Fokus darauf, den Kunden zu verstehen und Informationen, Lösungen sowie Produkte anzubieten, die ihn genau bei seiner Suche oder seinem Problem abholen. Genaue Keyword-Recherchen und eine Analyse des Verbraucherverhaltens sind deshalb essenziell für Deine Werbeanzeigen.

Tipp: Du möchtest wissen, wie Du das Thema Keyword-Recherche angehst? Hier bekommst Du eine ausführliche Anleitung!

Fokus der Anzeigen: Die Zielgruppe

Oftmals werden Algorithmus-fähige Anzeigen erstellt. Somit liegt der Fokus der Kampagne darauf, in erster Linie der Suchmaschine zu gefallen, um so bessere Platzierungen zu erreichen. Die Aufmerksamkeit, die der potenzielle Kunde diesen schenkt, ist quasi das „Sahnehäubchen“ und die Belohnung hierfür. 2022 dreht sich das Ganze jedoch. Google möchte seinen Nutzern immer die relevantesten Ergebnisse präsentieren – sei es in den SERPs oder bei den Werbeanzeigen. Um dies zu ermöglichen, sollte die Zielgruppe bei Deinen Ads im Fokus stehen. Fakt ist: Qualitativ hochwertige, kundenorientierte Inhalte wird Google zukünftig noch verstärkt priorisieren.

Conversion Rate Optimierung

Um wirklich wettbewerbsfähig zu bleiben, musst Du im kommenden Jahr auf die Optimierung Deiner Conversion Rate setzen. Dies schaffst Du, indem Du möglichst alle Knackpunkte vermeidest, die das Leben der Nutzer schwer machen. Das kann beispielsweise dann auftreten, wenn Formulare, Buttons, etc. nicht mobil optimiert sind. Ein weiterer Fall könnte sein, dass ein Nutzer auf Deine Anzeige klickt und die Zielseite mit dem eigentlichen Angebot nicht übereinstimmt. Das schafft Unzufriedenheit und folglich schlechtere Conversion Rates.

Mobile Anpassungen sind jedoch nur ein Teil, den Du für eine Optimierung der Conversion Rate umsetzen kannst. Weitere Möglichkeiten, den ROI Deiner Werbekampagne zu verbessern, sind:

Achte auch darauf, dass Deine User Experience Deiner Kampagnen stimmen. A/B-Tests können Dir hierbei Aufschlüsse über mögliche Optimierungen geben.

KI für clevere Werbeanzeigen

An maschinellem Lernen und KI führt 2022 kein Weg mehr vorbei. Doch keine Sorge: Der Job der Paid Ads-Experten ist nicht in Gefahr! KI-gestützte Werbung ist der erste Schritt zu intelligenten Anzeigen, dennoch wird noch ein Mensch benötigt, der das Ruder in der Hand hält.

Auch Google Ads steigt mehr und mehr auf maschinelles Lernen um. Dadurch verspricht sich die Plattform eine bessere Ansprache der Zielgruppe, automatisierte Gebote und allgemeine Automatisierungsoptimierungen. So sollen folglich die Click-through-Rate und die Conversions verbessert werden.

Google Smart Bidding unterstützt Dich beispielsweise durch automatisierte Gebotsstrategien, wodurch Du Werbekosten senken und Deinen manuellen Aufwand reduzieren kannst. Das hilft Dir, eine effiziente PPC-Kampagne aufzusetzen. Zusätzlich konzentriert sich Google 2022 stark auf wertbasierte Gebotsstrategien. Durch Auto Applied Recommendation, kurz AAR, soll manueller Aufwand reduziert werden.

Zusätzlich möchte Google für 2022, dass Werbetreibende ihre Ads auf „Conversion Wert maximieren“ oder ROAS umstellen. Hierbei soll es Dir möglich gemacht werden, Deine für Dich wertvollen Conversions zu steigern und ebenfalls Deinen manuellen Aufwand zu reduzieren. Optional kannst Du noch einen Ziel-ROAS hinterlegen, welcher Dir die Einhaltung Deiner fest gesteckten Ziele ermöglichen soll.

Änderungen bei Kampagnentypen

Zwei große Änderungen stehen bei Google Ads 2022 außerdem auf dem Plan:

  1. Performance Max Kampagnen rücken in den Fokus
  2. Textbasierte Anzeigen werden im Juni eingestellt

Performance Max Kampagnen

Durch diesen Anzeigen-Typ kann Werbung im kompletten Google Ads Netzwerk geschaltet werden. Das ermöglicht eine variierende Ausspielung der Kampagne und bringt mehrere Vorteile mit sich:

Durch die Kombination der Kampagne mit maschinellem Lernen werden Auktionsdaten überwacht und automatische Gebote erstellt. Außerdem werden für diesen Kampagnentyp automatisierte Creatives verwendet, die auf Deinen Assets basieren. Durch datengetriebene Attribution im Suchnetzwerk wird zudem die Bekanntheit sowie die Conversion-Rate gesteigert. So soll die „maximale Performance“ aus Deinen Werbeanzeigen herausgeholt werden.

Textbasierte Anzeigen werden endgültig RSA-Kampagnen

Responsive Search Ads, kurz RSA, werden ab nächstem Jahr das Go-To, wenn es um Textanzeigen geht. Hierfür erstellst Du eine Variation an Überschriften und Beschreibungen, die Googles künstliche Intelligenz dynamisch in die richtige Kombination bringt. So werden Nutzer zielgerichteter erreicht und angesprochen, was wiederum die Conversion Rate erhöhen kann.

Lara Meyer hat ihr Bachelorstudium der Betriebswirtschaft, Schwerpunkt Betriebswirtschaft der Medien, an der FH in Würzburg abgeschlossen. Als Teil des eology-Marketing-Teams kümmert sie sich um die Verbreitung des gesammelten eology-Wissens, indem sie ihr Know-how in Magazinen, Blogs und Zeitschriften teilt.

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