Überblick: Diese Social Ads sind das Richtige für Dein Unternehmen!

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Rund die Hälfte der Weltbevölkerung ist in den Sozialen Medien vertreten. Im Vergleich zum Vorjahr gab es dabei ein Wachstum um 13 Prozent. Außerdem interessant: Die durchschnittlicheNutzungsdauer in Deutschland liegt bei beinahe 1,5 Stunden täglich. Das heißt Du findest potenzielle Kunden „en masse“, die Du wiederum gezielt über Social Ads ansprechen kannst. Doch wie schaltest Du Letztere effizient und welche Plattform ist für Dich die Richtige? Wir verschaffen Dir einen Überblick!

Was sind Social Ads?
Was ist die Aufgabe von Social Media Advertising?
Welche Ziele kannst Du mit Social Ads verfolgen?
Wie funktionieren Social Ads?
Social Ads – Vor- und Nachteile im Überblick
Für welche Unternehmen sind Social Media Ads geeignet?
Anzeigen schalten – Ads bei XING, LinkedIn, Facebook, Instagram und Co. im Vergleich?
Social Media-Werbung: Zahlen sich die Kosten aus?
Fazit: Darum solltest Du Social Media Ads schalten

Was sind Social Ads?

Social (Media) Ads sind eine Form des digitalen Marketings und dienen der werblichen Ansprache Deiner Zielgruppe über soziale Netzwerke. Es handelt sich dabei um Werbeanzeigen, die im Zuge des Social Advertising auf Plattformen wie Facebook, Instagram, LinkedIn und Co. platziert werden, um Deine Reichweite zu steigern und potenzielle Kunden optimal anzusprechen. Werbung dieser Art ist ein Paid Media-Instrument des Marketing Mixes. Das heißt, alle Anzeigen werden auf gekauften Werbeplätzen innerhalb der sozialen Kanäle ausgespielt. Somit können Social Ads sowohl Deiner Social Media-Strategie, als auch in Deiner Paid Advertising-Strategie zugeordnet werden.

Was ist die Aufgabe von Social Media Advertising?

Social Ads sind ein sehr wirksames Instrument des Online Marketings. Der größte Pluspunkt: Durch die verschiedenen Kanäle sind sie sehr umfangreich. So eignen sie sich für unterschiedlichste Branchen und Unternehmen. Die Aufgabe dieser Werbeform ist es, potenzielle Kunden zielgerichtet und möglichst natürlich mit Werbung anzusprechen. Das heißt, dass Anzeigen zwar als solche gekennzeichnet werden, aber ohne größeres Aufsehen in den Feed des Nutzers integriert werden. So erzeugst Du eine subtilere Werbewirkung.

Welche Ziele kannst Du mit Social Ads verfolgen?

Mithilfe von Social Advertising kannst Du ganz unterschiedliche Marketingziele verfolgen. Zum einen kann Dich dieses Werbeformat sehr dabei unterstützen, die Bekanntheit Deines Unternehmens und Deiner Marke zu steigern. Es unterstützt die direkte Kommunikation mit Deiner Zielgruppe und mit potenziellen Kunden. Ebenso lassen sich klassische Umsatz- bzw. Conversion-Ziele durch Social Ads verfolgen.  Social Media Werbung ist also ähnlich wie Google Ads vielseitig einsetzbar und hilft Dir bei Deiner Zielerreichung.

Wie funktionieren Social Ads?

Um überhaupt Social Ads schalten zu können, benötigst Du einen Werbe-Account un ein Unternehmensprofil auf der entsprechenden Plattform. Je nachdem für welches soziale Netzwerk Du Dich entscheidest, hast Du verschiedene Möglichkeiten, was Platzierung, Medien, usw. angeht. Bevor du Deine Werbekampagne erstellst, solltest Du auf verschiedene Punkte achten, die beim Schalten von Social Media Werbung wichtig sind. Berücksichtigst Du Folgendes, steht dem Erfolg Deiner Kampagne nichts mehr im Weg.

Zielsetzung

Eine gute Zielsetzung ist das A und O jeder Werbemaßnahme. Sonst kann es sein, dass Du Geld ausgibst, ohne den gewünschten Erfolg zu erzielen. Deine Ziele können dabei ganz unterschiedlich sein. Gängige Absichten sind unter anderem:

  • Brandawareness gezielt steigern
  • Reichweite steigern
  • Das eigene Unternehmensprofil pushen
  • Neue Zielgruppen oder potenzielle Kunden ansprechen
  • Nachhaltig den Umsatz steigern
  • Conversions maximieren

Targeting

Nur mit der richtigen Zielgruppe kann Deine Ad auch die passenden Personen erreichen. Lege deshalb Faktoren wie Alter, Geschlecht, Wohnort, Interessen, etc. fest und richte Deine Kampagne danach aus. Definiere Deine Zielgruppe dabei so konkret wie möglich.

Erfolgsmessung

Um zu erkennen, wie gut Deine Werbeanzeige performt hat, musst Du ihren Erfolg messen. Achte dabei darauf, dass Du sinnvolle Parameter nutzt, um Deine Ads zu analysieren. Wichtige Social Media KPIs könnten dabei folgende sein:

Social Ads – Vor- und Nachteile im Überblick

VORTEILENACHTEILE
– Du erreichst den Nutzer in seinem privaten Umfeld. Bei Google sprichst Du den Nutzer dann an, wenn er gezielt nach etwas sucht. Bei Social begleitest Du den potenziellen Nutzer bei seiner „privaten Reise“.
– Effektiver und einfacher als klassische Werbemaßnahmen
– mehrere Milliarden aktiver Nutzer mit mehrstündiger Nutzungsdauer täglich
– Targeting mit Nutzerangaben und -verhalten sorgen für zielgerichtete Werbung
– Leichtere Kommunikationsmöglichkeiten garantieren bessere Kundenbeziehungen
– Direkte und barrierefreie Werbung
– Verhältnismäßig geringe Kosten (im Vergleich zu anderen Werbemaßnahmen)
– Für alle Unternehmen nutzbar
– Zielgerichtete Ansprache dank festgelegter Zielgruppe
– Nutzerzahlen steigen stetig weiter an, was den Markt/die Zielgruppe regelmäßig vergrößert
– Internationalisierung der Ads-Kampagne relativ leicht realisierbar
Detaillierte Messbarkeit der Kampagnen
– Nicht jede Plattform eignet sich für jedes Unternehmen – genaue Kenntnis der Zielgruppe und der entsprechend verwendeten Netzwerke sind Voraussetzung für den Erfolg
– Hoher Zeitaufwand für Pflege
– Jede Plattform funktioniert anders – Auseinandersetzung kostet ebenfalls Zeit
– Aufwendiges Monitoring

Für welche Unternehmen sind Social Media Ads geeignet?

Im Grunde kann jedes Unternehmen Social Ads schalten. Wichtig ist es dabei, auf den richtigen Kanal zu setzen. Da Budgets individuell einsetzbar sind, lohnt sich diese Werbeform selbst für kleine und mittlere Unternehmen. Je nach Zielgruppe und Werbeart können Werbeanzeigen schon für wenig Geld geschaltet werden. Welche Plattform für Dich und Dein Unternehmen die Richtige ist, zeigen wir Dir im nächsten Abschnitt.

Social Media Anzeigen schalten – Ads bei Facebook, Instagram, LinkedIn und Co. in der Übersicht

2024 feiert Facebook seinen 20. Geburtstag – unglaublich, oder? Die ehemals revolutionäre Plattform, deren Konzept weltweit erfolgreich ist, hat sich tatsächlich durchgesetzt und gehört zu den Big Playern der Tech-Branche. Mittlerweile gibt es zahlreiche „Nachahmer“, sodass uns eine breite Masse an möglichen sozialen Plattformen zur Verfügung steht.

Die Grafik zeigt die Entwicklungen im der einzelnen Social Media Plattformen im Laufe der Zeit. Hier siehst Du die beliebtesten Social Media Plattformen und wann sie gelauncht wurden.
Entwicklungen im Laufe der Zeit – Die beliebtesten Social Media Plattformen und wann sie gelauncht wurden
Die Grafik zeigt die monatlich aktiven Nutzer der beliebtesten Social Media Plattformen in Deutschland 2021. Gemessen wird in Millionen.
Die monatlich aktiven Nutzer der Social Media Plattformen in Deutschland

Facebook Ads

Bei Facebook handelt es sich mit rund 1,9 Milliarden aktiven Nutzern weltweit um das vermutlich global populärste Netzwerk. Das sorgt für eine immense Reichweite. Neben privaten Nutzerprofilen, können sich auch Unternehmen Profile auf der Plattform anlegen. Durch eben diese professionellen Unternehmens- oder Fanseiten wird Facebook für Firmen aller Art interessant.

Auf dem Bild ist eine Facebook Ad zu sehen, die im Feed des Nutzers platziert wird. Gekennzeichnet wird sie durch die Markierung "Gesponsert".
Beispiel einer Facebook Ad im Feed des Nutzers (zu erkennen an der Markierung „Gesponsert“)
Beispiel einer Werbeanzeige im Randbereich der Facebook Browser-Anwendung.
Beispiel der Facebook Werbeanzeigen im Randbereich der Browser-Anwendung

Werben auf Facebook

Durch zielgenaues Targeting kannst Du auf Facebook sehr effizient und oft relativ kostengünstig Social Ads schalten. Dabei hast Du die Möglichkeit, Nutzer nach Interessen und demografischen Merkmalen zu einer Gruppe zusammenzufügen. So kannst Du Deine ganz individuelle Zielgruppe erstellen und reduzierst Streuverluste.

Zusätzlich gibt es die Option, Kampagnen auf die Resonanz verschiedener Zielgruppen zu testen, falls Du Dir nicht zu 100 % sicher bist, wie Deine gewünschte Zielgruppe aussehen soll. Durch Tests findest Du dies heraus und kannst Deine Kampagnen präziser ausspielen. Ein klarer Vorteil ist die Möglichkeit des Retargetings bei Facebook. Das heißt, dass Du zu früher gestellten Nutzeranfragen gezielt Deine Social Ad platzieren kannst, um diesen Nutzer noch einmal anzusprechen. Aufgrund der hohen Relevanz der Anzeige ist die Chance höher, dass der Nutzer auf die Werbung anspringt.

Facebook Anzeigen haben nicht nur eine hohe Reichweite, sondern können auch Deinen Bekanntheitsgrad stark steigern. Dadurch kannst Du nicht nur Deine Follower-Anzahl erhöhen, sondern ebenfalls den Traffic auf Deiner Website.

Instagram Ads

Instagram ist ein Tochterunternehmen von Facebook. Anders als beim Mutterkonzern handelt es sich hierbei um eine audiovisuelle Plattform, bei der ausschließlich Bilder und Videos mit kurzen Beschreibungen oder Untertiteln verbreitet werden. Aus diesem Grund eignen sich Social Ads auf Instagram eher für Unternehmen, die mit bewegten Inhalten oder fesselnden Bildern arbeiten. Durch eine kreative Strategie gewinnst Du bei Instagram die Aufmerksamkeit und erreichst die Community.

Das Bild zeigt eine Instagram Ad, die im Feed des Nutzers platziert ist. Gekennzeichnet wird sie durch die Markierung "Gesponsert".
Beispiel einer Instagram Werbeanzeige im Feed des Nutzers (zu erkennen an der Markierung „Gesponsert“)
Das Bild zeigt eine Werbeanzeige, die innerhalb der Instagram Stories platziert ist. Dort erscheint sie zwischen Stories von Personen, denen der Nutzer folgt. Gekennzeichnet wird sie durch die Markierung "Gesponsert".
Beispiel einer Werbeanzeige in den Instagram Stories (zu erkennen an der Markierung „Gesponsert“)

Werben auf Instagram

Da bei Instagram in erster Linie der visuelle Content den Nutzer überzeugen muss, ist es wichtig, dass Du hier auf eine kreative Art Aufmerksamkeit generierst. Deshalb solltest Du einen klaren Fokus auf das Branding legen, um einen Wiedererkennungswert zu schaffen.

Genau wie Facebook gibt es auch bei Instagram eine Menge Targeting-Möglichkeiten. Bespielst Du Deine Zielgruppe also sowieso schon mit Facebook Ads, ist es relativ einfach eine Instagram Anzeige einzurichten. Du hast bei Instagram außerdem die Möglichkeit, Ads im Feed des Nutzers sowie in der Story-Funktion zu platzieren.

LinkedIn Ads

LinkedIn ist für den B2B-Bereich geradezu prädestiniert, da sich die Plattform sich auf die Pflege und den Ausbau von geschäftlichen Beziehungen spezialisiert hat. Als internationales Netzwerk hat LinkedIn 610 Millionen registrierte Nutzer – davon alleine 12 Millionen in Deutschland. Das Gute ist, dass hier durch die entsprechenden hinterlegten Positionen im Unternehmen sehr leicht zu erkennen ist, ob Du einen Entscheider angesprochen hast oder eben nicht.

Das Bild zeigt eine LinkedIn Werbeanzeige der eology GmbH, welche einen kostenlosen Core Web Vitals Crashkurs bewirbt.
Beispiel einer LinkedIn Ad der eology GmbH

Werben auf LinkedIn

Um über LinkedIn erfolgreiche Anzeigenkampagnen zu schalten, brauchst Du einen Zugang zum Kampagnen-Manager. Dort kannst Du Ziele und Budgets festlegen und hast die volle Kontrolle über Deine Kampagne. Bei der Wahl Deines Kampagnenziels hast Du folgende drei Kategorien zur Verfügung:

  1. Awareness
    Mit dem Ziel, die Brand Awareness zu forcieren
  2. Consideration
    Mit den Zielen, die Website-Besuche, das Engagement oder Videoaufrufe zu steigern
  3. Conversion
    Mit den Zielen, Leads zu generieren, Website-Conversions zu fördern oder potenzielle Bewerber anzusprechen

Zusätzlich kannst Du Kampagnen durch Targeting-Maßnahmen zielgenau ausrichten. Bei LinkedIn hast Du die Auswahl aus über 20 verschiedenen zielgruppenbezogenen Attributionskategorien. Diese sind gerade für B2Bler interessant, da hier beispielsweise „Jobbezeichnung“, „Karrierestufe“, „Unternehmensgröße“ und ähnliches in die Zielgruppe einbezogen werden können.

Xing Ads

Ebenso wie LinkedIn legt Xing seinen Fokus auf geschäftliche Beziehungen. Dadurch bietet sich diese Plattform ebenfalls stark für das B2B-Umfeld an. Anders als LinkedIn richtet sich Xing jedoch vorrangig an den deutschsprachigen Raum. Dadurch kannst Du hier weniger internationale Werbemaßnahmen betreiben.

Das Bild zeigt ein Beispiel einer Xing Ad (rot markiert), die wie eine reguläre Neuigkeit in Kachelform im Feed auf der Startseite ausgespielt wird
Beispiel einer Xing Ad, die wie eine reguläre Neuigkeit in Kachelform im Feed auf der Startseite ausgespielt wird

Werben auf Xing

Auch mithilfe von Xing Ads kannst Du Deine Zielgruppe hervorragend ansprechen. Das steigert nicht nur Deine Reichweite, sondern boostet auch Dein Unternehmensimage. Dabei kannst Du Deine Posts oder Videos bewerben, aber auch Deine Website, Stellenanzeigen, Events oder Gruppen pushen. Dadurch kannst Du Deine Unternehmensziele sehr gut erreichen. Xing Ads werden dabei sowohl im Browser als auch in der App prominent auf der Startseite platziert und erregen so hohe Aufmerksamkeit. Um eine Anzeige auf Xing zu erstellen, benötigst Du einen AdManager-Zugang, über den Du Deine Kampagnen verwalten kannst.

Twitter Ads

Twitter ist als Microblogging-Plattform dafür bekannt, dass Nutzer ihre Tweets (Kurznachrichten) veröffentlichen und so ihrer Meinung kundtun. Doch auch für Social Ads eignet sich das Netzwerk und bietet mit seinen rund 330 Millionen Nutzern weltweit eine große Reichweite. Mit Twitter Ads hast Du die Möglichkeit, Kurznachrichten als Medium und eine Art „Markenbotschafter“ für Dich einzusetzen. Sie unterstützen folgende Deiner Unternehmensziele:

  • Gewinnung von Neukunden
  • Promotion von Angeboten, Produkten oder Dienstleistungen
  • Steigerung Deiner Bekanntheit
  • Image-Boost
  • Leadgenerierung
  • Stärkung der Kundenkommunikation und -bindung

Der große Pluspunkt von Twitter Ads: Da Du hierfür nicht zwangsweise Bilder Twitter benötigst, sondern Text oft ausreicht, sparst Du Dir viel Zeit. So können Social Ads auf Twitter häufig ohne großen Aufwand und mit überschaubaren Kosten geschaltet werden.

Das Bild zeigt eine Twitter Werbeanzeige, die im Feed des Nutzers ausgespielt wird.
Beispiel einer Twitter Werbeanzeige, die im Feed des Nutzers ausgespielt wird.

Werben auf Twitter

Um auf Twitter Werbung zu schalten, benötigst Du neben Deinem privaten Profil ein Werbekonto. Dieses kannst Du in wenigen Schritten erstellen. Nachdem Du Dein Konto erstellt hast, solltest Du wichtige Account-Einstellungen vornehmen. Wichtig sind hierbei korrekte Einstellungen in Bezug auf Zielland und Zeitzone. Diese wirken sich auf die Rechnung und Analyse-Reportings aus. Außerdem hast du die Wahl zwischen folgenden Advertising-Zielen:

  1. Tweet-Interaktionen
  2. Klicks auf die Website oder Conversions
  3. App-Installationen
  4. Video-Anzeigen
  5. Follower
  6. Leads

Das Targeting ist bei Twitter ähnlich wie bei Facebook. Mithilfe verschiedener Targeting-Optionen erreichst Du Deine Zielgruppe ganz leicht. Diese kann sich beispielsweise nach gemeinsamer Sprache, Geschlecht, Interessen clustern. Zusätzlich ist es möglich, gezielt Personen von spezifischen Accounts, mit demselben Endgerät, ähnlichen Suchanfragen, gleichen geografischen Standorten oder mit hohen Kaufabsichten anzusprechen.

YouTube Ads

YouTube ist ein Tochterunternehmen von Google und mittlerweile die größte Videoplattform des Internets. Im Prinzip lässt sich YouTube fast schon als Video-Suchmaschine bezeichnen. Mit rund 1,9 Milliarden Nutzern ist es das zweitbeliebteste soziale Netzwerk und bietet Dir jede Menge Chancen und Möglichkeiten, Deine Zielgruppe mit Werbeanzeigen zu erreichen.


Werben auf YouTube

YouTube Ads werden über das Interface von Google Ads erstellt. Du hast dabei eine große Auswahl an Anzeigenformaten und unterschiedliche Targeting-Möglichkeiten.

Mit einem Klick auf dieses Bild gelangst Du zu unserem ausführlichen eo:magazine-Artikel zum Thema YouTube Ads!
Mit einem Klick auf das Bild gelangst Du zu unserem ausführlichen eo:magazine-Artikel zum Thema YouTube Ads!

Pinterest Ads

Erst relativ spät schaltete Pinterest die Möglichkeit frei, über die Plattform zu werben. Als visuelle Suchmaschine war dies jedoch nur eine Frage der Zeit, um Produkte effizient zu vermarkten. Weltweit sind rund 250 Millionen Menschen auf der Plattform aktiv, was eine potenziell große Reichweite verspricht. Voraussetzung für das Erstellen von Kampagnen ist ein Business Account, mit dem Du auf den Pinterest Ads Manager zugreifen kannst. Dieser ist stark angelehnt an den Werbeanzeigenmanager von Facebook. Hast Du hier also bereits Werbung geschaltet, solltest Du auch auf Pinterest relativ intuitiv mit dem Ads-Manager umgehen können.

Zu sehen ist eine Werbeanzeige auf Pinterest (rot eingerahmt), welche sich natürlich in den Feed des Nutzers einfügt. Die Werbung ist gekennzeichnet durch die Markierung "Anzeige von...".
Beispiel einer Pinterest Ad und deren Platzierung im Feed des Nutzers

Werben auf Pinterest

Werbung auf Pinterest soll den Nutzer nicht unterbrechen, sondern sich in dessen kreativen Informationsfluss einfügen. Du hast mit Pinterest die Möglichkeit, folgende Lösungen zu verfolgen:

  • Awareness: Steigere die Reichweite und Brand Awareness.
  • Markenpräferenz: Steigere den Traffic auf Pinterest und außerhalb.
  • Conversions: Steigere Umsatzzahlen, Registrierungen, etc.
  • Offline-Verkäufe: Steigere Verkäufe in Deinem physischen Geschäft

Durch das Erstellen einer spezifischen Zielgruppe sorgst Du für eine passgenaue Ansprache. So kannst Du Deine Kampagne effizient ausrichten.

Snapchat Ads

Snapchat Ads lohnen sich nur dann, wenn Deine Zielgruppe auch wirklich auf dieser Plattform aktiv ist. Fakt ist, dass 66 Prozent der Nutzer maximal 24 Jahre alt sind. Das schränkt Dich stark ein. Andererseits können Snapchat Ads perfekt sein, wenn Du bei der jungen Zielgruppe punkten möchtest.

Das Bild zeigt ein Beispiel eines Snapchat Geofilters zu Werbezwecken
Beispiel eines Snapchat Geofilters zu Werbezwecken
Zu sehen ist ein Beispiel einer Snapchat Werbeanzeige im "Entdecken"-Bereich der Plattform (rot markiert)
Hier ist ein Beispiel einer Snapchat Werbeanzeige im „Entdecken“-Bereich der Plattform
Das Bild zeigt einen Snapchat Filter von L’Oréal, der interaktiv für Nutzer platziert wird, um für ein bestimmtes Produkt zu werben
Das Bild zeigt einen Snapchat Filter von L’Oréal, der interaktiv für Nutzer platziert wird, um für ein bestimmtes Produkt zu werben

Werben auf Snapchat

Das Coole  an Ads auf Snapchat ist, dass es sich nicht um reine Werbeanzeigen handelt, sondern Du Snapchat-Linsen und Geofilter als Werbemittel einsetzen kannst. Beides sind die sogenannten „Filter“, die Nutzer verwenden, wenn sie über Snapchat Bilder versenden. Zusätzlich kann Deine Social Ad aber auch im „Entdecken“-Bereich der Plattform ausgespielt werden.

Um Werbung schalten zu können, benötigst Du genau wie bei anderen Social Media Plattformen den entsprechenden Ad Manager. Der Snapchat Ad Manager ist dabei vergleichbar mit dem von Facebook. Dort kannst Du in wenigen Schritten Deine Kampagnen und Anzeigen erstellen und auch auswählen, welches Ziel Du damit verfolgen möchtest. Deine Zielgruppe kannst Du entweder über geographisches oder demografisches Targeting segmentieren und ansprechen.

TikTok Ads

Die Zielgruppe von TikTok ist ganz eindeutig die Generation Z. Über zwei Drittel der Nutzer sind zwischen 16 und 24 Jahren alt. Das Videoportal ist die jüngste Social Media Plattform – vergiss das nicht, wenn Du dort werben möchtest. Anders als bei ausgereifteren Plattformen gibt es hier und da deshalb noch „Kinderkrankheiten“. Dennoch gibt es einige Möglichkeiten, um gut und gezielt Werbung zu schalten.

Beispiel einer Videoanzeige auf TikTok

Werben auf TikTok

Mit TikTok Ads hast Du die Möglichkeit, Deine Marke auf eine komplett neue, kreative Weise zu präsentieren. Das liegt daran, dass es ausschließlich Video-Anzeigen gibt. Du kannst zwischen fünf Kampagnenarten wählen:

  1. Erreichen: zur Steigerung der Brand-Awareness
  2. Traffic: zur Erhöhung der Website-Besuche
  3. App installieren: zur Download-Förderung
  4. Videoansichten: ähnlich wie „Erreichen“
  5. Wertvolle Interaktionen auf Website: zur Verbesserung des Performance-Marketings

Auch Targeting und Remarketing sind mit Social Ads auf TikTok möglich.

Social Media-Werbung: Zahlen sich die Kosten aus?

Die Kosten für Social Ads sind von verschiedenen Faktoren abhängig. Dazu zählen:

  • Plattform
  • Art der Werbung und Werbeformat
  • Die von Dir ausgewählte Zielgruppe

Oftmals gibt es keine festen Preise, an denen Du Dich orientieren kannst, da diese individuell pro Anzeige berechnet werden. Dennoch sind Werbemaßnahmen auf sozialen Plattformen sehr beliebt und das zu Recht. Sie sind nicht nur günstiger als Offline-Maßnahmen, sondern lassen sich außerdem besser auswerten. Da Du Budgets individuell festlegen kannst, läufst Du keine Gefahr, dass die Kosten ausufern. Durch eine Abrechnung mit dem CPC-Modell siehst Du wie erfolgreich Deine Anzeige ist. Ein großes Plus von Social Media Advertising ist zudem, dass die Anzeigen gezielt platziert werden können. So erreichst Du geschickt Deine Zielgruppe und die Kosten werden sich auszahlen.

Fazit: Darum solltest Du in Deiner Werbestrategie auch Social Media Ads schalten

Solange Du nicht ein kleiner stationärer Laden ohne jegliche Internetpräsenz bist, werden sich Social Ads definitiv innerhalb Deiner Werbestrategie lohnen! Gerade im Vergleich zu klassischen Offline-Maßnahmen, wie Printanzeigen etc., kann Social Media Advertising sehr zielgenau platziert und gemessen werden. Streuverluste werden reduziert, wodurch Du Werbebudgets effizienter einsetzen kannst. Last but not least ist die Reichweite ein großes Plus. Viele Menschen verbringen einen Großteil ihrer Freizeit auf sozialen Medien, deshalb kannst Du sie hier optimal ansprechen.

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