Native Advertising als Mehrwert für Dein Unternehmen nutzen

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Smart, unaufdringlich und mit echtem Mehrwert überzeugt Native Advertising als vergleichsweise elegante Möglichkeit der digitalen Werbung. Die Idee dahinter: Anzeigen, die Usern relevanten Content und Unterhaltung liefern und in diesem Zusammenhang gleichzeitig sanfte Empfehlungen für Produkte und Dienstleistungen mitliefern.

Native Ads fügen sich üblicherweise nahtlos und natürlich in redaktionelle Inhalte einer Website ein, indem sie dem jeweiligen Stil und Format der digitalen Plattform treu bleiben oder den Stil und das Format nachahmen. Für Unternehmen hat das unter anderem den Vorteil, dass Touchpoints entstehen und gewünschte Zielgruppen angesprochen werden, die sich aber nicht durch aufdringliche Werbung bedrängt fühlen.

Nutzen und Vorteile von Native Ads
Mögliche Umsetzungen von Native Ads
Die Frage nach der Zielgruppe
(Weitere) Fehler, die immer wieder über Erfolg oder Misserfolg von Native Ads entscheiden
Native Ads: Die wichtigsten Aspekte und Tipps im Überblick

Nutzen und Vorteile von Native Ads

Richtig und effektiv genutzt, bieten Native Ads einige sehr relevante Vorteile – vor allem verglichen mit herkömmlichen Anzeigenformaten:

  1. Optimierte Zielgruppenansprache: Native Ads können auf bestimmte Zielgruppen zugeschnitten werden – ideal, um gezielt und nachhaltig potenzielle Kunden anzusprechen.
  2. Effektive Lead-Generierung: Nicht nur die jeweilige Zielgruppe wird durch Native Ads auf bestimmte Produkte und Dienstleistungen aufmerksam, sondern auch Kunden, die Interesse an ähnlichen Inhalten haben.
  3. Steigerung der Markenbekanntheit: Native Advertising ist für Unternehmen ein sinnvolles und empfehlenswertes Mittel, um deren Markenbekanntheit zu erhöhen. Dabei wird die Marke unaufdringlich in einem möglichst natürlichen Umfeld präsentiert. Das schafft auf subtile Weise wichtige Touchpoints zur relevanten Nutzergruppe, die dadurch immer wieder an die Marke erinnert wird.
  4. Erhöhte Glaubwürdigkeit: Im Vergleich zu herkömmlichen Anzeigenformaten erkennen User Native Ads häufig als wesentlich hochwertiger und inhaltlich relevant an. Überzeugender Content bietet einen Mehrwert und wirkt allein deshalb glaubwürdig und vertrauensvoll.
  5. Gesteigerte Engagement-Raten: Vertrauenswürdiger und interessanter Content ermutigt User, sich mit dem Inhalt zu beschäftigen, statt diesen nur zu überfliegen oder gar zu ignorieren. Das steigert die Engagement-Rate deutlich.

Mögliche Umsetzungen von Native Ads

Die Möglichkeiten, native Ads auf Webseiten und digitalen Plattformen zu nutzen, sind sehr vielseitig. Hier ist ein kleiner Überblick über Umsetzungsarten, die sich immer wieder als sinnvoll und effektiv erweisen:

Sponsored Posts/Advertorial

Sponsored Posts und Advertorials sind Anzeigen in Form redaktioneller Inhalte. Sie können sich als Fachbeiträge, Artikel oder auch Videos präsentieren, die von einer Zielwebseite erstellt oder gesponsert wurden.

Empfohlene Inhalte

Innerhalb des Newsfeeds oder im Anschluss an Artikel oder Beiträge auf einer Webseite lassen sich in der Regel Empfehlungen für andere Artikel platzieren, die zum Thema passen oder dieses sinnvoll ergänzen. Auch hier können Native Ads effektiv eingesetzt werden.

Sponsored Posts via Social Media

Im Kontext Social Media lassen sich Native Ads häufig sehr erfolgreich umsetzen, wenn Unternehmen Influencer engagieren, um eine Dienstleistung oder ein Produkt zu bewerben. Die Community von Influencern vertraut dabei in aller Regel auf deren Zuverlässigkeit und Vertrauenswürdigkeit und wird Empfehlungen daher eher annehmen. Sponsored Content in diesem Zusammenhang kann daher sehr große Erfolge für Unternehmen liefern.

Produktplatzierungen

Native Advertising kann auch als Product-Placement funktionieren. Dabei wird das jeweilige Produkt oder eine Dienstleistung möglichst natürlich in den Inhalt eines Mediums integriert. Genutzt wird der positive Effekt dieser Art von Native Ads beispielsweise in Filmen. Hier lassen sich entsprechende Produkte, etwa Getränke oder bestimmte technische Geräte (Notebooks etc.), sinnvoll platzieren, sodass sie zwar zuverlässig wahrgenommen, aber nicht als störend empfunden werden.

In-Feed-Anzeigen

In-Feed-Anzeigen erscheinen Usern als Updates oder reguläre Posts in sozialen Netzwerken oder im Nachrichten-Feed.

Wichtig für die möglichst sinnvolle Umsetzung von Native Ads ist es vor allem, die unterschiedlichen Vorteile aber auch Herausforderungen zu bedenken, welche die einzelnen Formate mit sich bringen. Das hängt in erster Linie von den konkreten Zielen einer Kampagne und der Zielgruppe ab, die erreicht werden soll.

Die Frage nach der Zielgruppe

Verschiedene Faktoren tragen zur Entscheidung bei, welche Zielgruppe genau adressiert wird und wie eine Zielgruppe sinnvoll eingegrenzt werden kann. Wichtig sind hierbei in erster Linie:

  1. Die Art des Produkts oder der Dienstleistung: So wie eine Gesundheitsmarke oder Dienstleistung im Bereich Gesundheit auf Menschen mit bestimmten gesundheitlichen Bedürfnissen und Interessen ausgerichtet sein sollte, adressieren etwa Luxusmarken Personen oder Altersgruppen mit einem höheren Einkommensniveau. Die Zielgruppe muss folglich danach definiert werden, welche Art von Produkt oder Dienstleistung beworben wird.
  2. Format und Plattform: Anzeigen auf Social-Media-Plattformen wie Instagram oder TikTok eignen sich in erster Linie für eine jüngere Zielgruppe. Sollen eine ältere Zielgruppe oder gezielt Akademiker erreicht werden, eignen sich dagegen eher hochwertige Magazine, Fachjournale oder Tagezeitungen. Plattform und Format bestimmen also ebenfalls über den Erfolg von Native Advertising Kampagnen.
  3. Geografische Lage: Die Betrachtung lokaler Möglichkeiten von Nachrichtenanzeigen ist aufgrund von Internet, Digitalisierung und weltweiter Vernetzung etwas in den Hintergrund getreten.
  4. Demografische Merkmale: Alter, Geschlecht, Bildungstand und Einkommen gelten als die wichtigsten demografischen Merkmale, die bei der Auswahl einer Zielgruppe für Native Advertising berücksichtigt werden müssen. Hier kann das Beispiel Automobil dienen: Native Ads für Luxusfahrzeuge richten sich etwa an eine andere Zielgruppe als Anzeigen für Mittelklassewagen – oder auch diejenigen, die ausschließlich hybrid oder elektrisch von A nach B gelangen wollen.

Generell gilt: Native Ads und grundsätzlich Anzeigen jeder Art müssen zwingend die Bedürfnisse und Interessen der jeweiligen Zielgruppe befriedigen, um wirklich anzukommen oder im Idealfall einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Fehlt ein direkter Bezug zur Zielgruppe, wird die Kampagne mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht den gewünschten Erfolg erzielen können.

(Weitere) Fehler, die immer wieder über Erfolg oder Misserfolg von Native Ads entscheiden

Dass die Zielgruppendefinition maßgeblich zum Erfolg von Kampagnen beiträgt, sollte bereits deutlich geworden sein. Es gibt aber noch weitere (häufige) Fehler, die Einfluss nehmen können.

Native Ads sollen unaufdringlich und zuverlässig die richtige Zielgruppe ansprechen, Touchpoints schaffen, die durch Mehrwert überzeugen, und so Vertrauen bei den Nutzern aufbauen.

Für Unternehmen bieten Native Ads im Vergleich zu offensichtlich und eher konfrontativ werblichen Inhalten also die Möglichkeit, Nutzer in einer Weise zu erreichen, die ihnen einen echten Mehrwert bietet. Produkte oder Dienstleistungen werden in einem relevanten und vertrauensvollen Kontext präsentiert, der idealerweise bereits erste Fragen zu einem konkreten Zielgruppen-Thema beantwortet und dadurch eher überzeugt.

Native Ads: Die wichtigsten Aspekte und Tipps im Überblick

  1. Zielgruppe: Wer ist die Zielgruppe ist und wo liegen deren Interessen und Fragestellungen? Wie müssen Ads gestaltet sein, um diese Zielgruppe anzusprechen?
  2. Kontext und Integration: Anzeigen sollen sich natürlich in das umgebende Umfeld einbetten. Redaktionelle Inhalte müssen unaufdringlich wirken und sich nativ anfühlen.
  3. Mehrwert: Relevante und nützliche Informationen stehen im Fokus. Man kann zudem auf Fragestellungen der Zielgruppe eingehen, anstatt auf das Produkt oder die Dienstleistung hinzuweisen.
  4. Design und visuelle Elemente: Bilder oder Videos lassen Anzeige auffälliger und ansprechender wirken.
  5. Transparenz: Verwirrung und Täuschung kann bei den Nutzern schwerwiegende und langfristige Folgen haben. Die Anzeigen müssen unbedingt deutlich als Werbung gekennzeichnet werden.
  6. Tracking und Optimierung: Die Durchführung von A/B-Tests, die Überwachung der Engagement-Rates und andere relevante Metriken sind essentiell, um sicherzustellen, dass die gewünschten Ergebnisse erzielt werden. Ist das nicht der Fall, muss die Kampagne entsprechend optimiert werden.
  7. Der Call-to-Action: Eine klare Handlungsaufforderung ist auch bei Native Ads Pflicht, denn sie ermutigt die Nutzer dazu, auf die Website zu klicken

Über effektive und nachhaltige native Advertising-Kampagnen können Unternehmen ihre Markenbekanntheit erhöhen und in der Folge deutliche Umsatzsteigerungen erwarten. Relevant ist diese Art der Werbung vor allem deshalb, weil sie – sinnvoll und richtig eingesetzt – auf eine unaufdringliche und verbindende Art ein Vertrauensverhältnis zu Usern und der gewünschten Zielgruppe sowie potenziellen Kunden herstellt. Dieser ist einer der größten Vorteile im Vergleich zu herkömmlichen Werbeformaten, die eher kurzfristig motivieren und Kunden weniger binden.

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