CPM – Cost per Mille

Die Abkürzung CPM bedeutet Cost per Mille und beschreibt die Kosten pro 1.000 Impressionen. Die Kennzahl wird vor allem im Marketing genutzt und findet sowohl online als auch analog Anwendung. Mit Hilfe des CPM können Marketing Kampagnen gezielt analysiert und ausgesteuert werden.

So kann er berechnet werden:

CPM = (Kosten / Impressionen) x 1.000

Ein Beispiel:

Du erstellst eine Werbekampagne mit insgesamt 4.000 € Budget pro Monat. Nach einem Monat hast Du insgesamt 3.000.000 Impressionen erhalten. Nun kannst Du anschließend den CPM der Werbeanzeigen berechnen:

(4.000€ / 3.000.000) x 1.000 = 1,33€ pro 1.000 Impressionen

Für den Preis von 1,33 € hast Du also 1.000 Impressionen erhalten. Diese Formel ist hilfreich, wenn die erstellte Kampagne auf Klicks ausgerichtet ist. Denn so kannst Du überprüfen, ob die Kampagne nicht nur gute Klickpreise erzielt, sondern auch günstig eine hohe Reichweite erzielen konnte.

Eine Bedeutung, viele Abkürzungen

In Deutschland wird häufig die Abkürzung TKP als Synonym für CPM verwendet und bedeutet „Tausend-Kontakt-Preis“ oder auch „Tausenderkontaktpreis“. Im englischen wird für CPM auch „thousand ad impressions“ als Beschreibung verwendet. Egal welcher Begriff letzten Endes genutzt wird, die Details bleiben gleich: Es geht stets um die Kosten pro 1.000 Impressionen.

Welche Plattformen nutzen CPM?

Theoretisch ist der CPM überall dort zu finden, wo Werbung geschaltet wird. Dies kann sowohl in der digitalen Welt der Fall sein als auch in der analogen. So werden unter anderem auch die Kosten von TV-Werbespots und Radiowerbung durch den CPM definiert. Viele werden die Kennzahl aber aus dem Onlinemarketing kennen. Hier spielt CPM nicht nur bei Werbung in Suchmaschinen eine Rolle, sondern auch bei Nutzern von AdSense oder für Verkäufer auf Amazon. Auch Soziale Medien nutzen cost-per-mille zur Berechnung der Kosten von Anzeigen.

Dabei spielt es keine Rolle, ob die Anzeigen auf mobilen Endgeräten oder über den Desktop ausgespielt werden. Allerdings können die cost-per-mille bei unterschiedlichen Geräten leicht variieren. Schließlich ist unter Umständen auch die Konkurrenz für Smartphones eine andere als am Desktop-Rechner. Außerdem ist es wichtig zu wissen, dass der TKP nicht die ideale Lösung für eine bestimmte Plattform ist. Je nach Art der Kampagne und dem verfolgten Zielen variiert auch die passende Abrechnungsmethode.

CPM bei Google Ads

Mit Hilfe der CPM können Kampagnen in Google Ads analysiert oder ausgesteuert werden. Für Werbetreibende kann es interessant sein die CPM zu berechnen, um der eigenen Kampagne einen zusätzlichen Messwert zu geben. Denn durch ihn können zum Beispiel Rückschlüsse auf das Brandbuilding getroffen werden. Somit besteht die Möglichkeit das Marketing in eine bestimmte Richtung zu steuern.

Allerdings kann CPM auch als Gebotsstrategie ausgewählt werden. Wenn die Kampagne vor allem für Sichtbarkeit sorgen soll und Klicks nicht das primäre Ziel sind, kann eine Kampagne mit Ausrichtung auf cost-per-mille durchaus Sinn machen. Denn dadurch erreichen die Anzeigen tendenziell mehr Nutzer und werden häufiger gesehen.

Aber nicht nur für Google Ads ist CPM eine wichtige Abkürzung. Auch für AdSense sind sie relevant. Dadurch wissen Blog- oder Webseitenbetreiber wie viel Geld Sie in etwa pro 1.000 Impressionen verdienen und wie interessant Sie gerade bei Google bzw. den Werbetreibenden sind. Denn ein hoher CPM Wert bedeutet viele Interessenten, die auf einen Platz auf der Webseite bieten.

CPM bei Amazon

Seit einiger Zeit ist Amazon ebenfalls eine interessante Webseite für Werbetreibende. Auch hier ist das Erstellen von Werbeanzeigen für ein gezieltes Marketing möglich. Amazon nutzt dafür, ähnlich wie Google, die Möglichkeit Anzeigen basierend auf CPC (Cost-per-click) oder CPM auszuspielen.

Da Amazon vor allem Produkte verkaufen will und überwiegend von Nutzern mit hoher Kaufintention genutzt wird, ist der CPM auch für Amazon eine überaus wichtige Kennzahl. Denn je mehr kaufinteressierte Kunden das eigene Produkt sehen, desto besser. Im Gegensatz zu Google sind Amazon-Nutzer häufig nicht auf der Suche nach Informationen, sondern wollen konkret ein Produkt erwerben. Demnach ist hier eine Ausrichtung auf CPM potenziell vorteilhaft.

CPM in sozialen Medien

Natürlich wird der CPM auch in den sozialen Medien genutzt. So wird durch den CPM auf LinkedIn oder Facebook, ähnlich wie bei Google, die Gebotsstrategie festgelegt. Wenn viele Nutzer erreicht werden sollen, dann ist CPM die beste Gebotsstrategie. Insbesondere bei sozialen Netzwerken ist CPM ein wichtiger Faktor, um die eigene Kampagne perfekt zu optimieren und einzustellen. Denn durch die umfangreichen Zielgruppeneinstellungen kann genau definiert werden, welche Nutzer am besten zur Werbeanzeige passen. Anschließend muss diesen Nutzern die Anzeige nur häufig genug gezeigt werden, bis sie kaufen. Falls die Zielgruppe sehr gut eingestellt ist, kann eine Ausrichtung auf CPM sehr wahrscheinlich sogar billiger sein als CPC, da die Nutzer dann aufgrund des großen Interesses auf die Anzeigen klicken werden. Mit CPM werden die Kosten bei vielen Klicks nicht steigen, während bei CPC das Budget bei vielen Klicks schnell aufgebraucht ist.

Für wen ist CPM interessant?

Er ist vor allem für neue Produkte interessant. Wenn bisher kaum jemand das neue Produkt kennt und deshalb auch nicht danach gesucht wird, kann mit einer auf CPM ausgerichteten Werbekampagne ein erstes Interesse geweckt und eine hohe Reichweite erzielt werden. Das gilt allerdings nicht nur für Produkte, sondern auch unbekannte Firmen. Diese können von einer guten Kampagne zur Steigerung der Firmenbekanntheit ebenfalls profitieren.

Des Weiteren ist er die perfekte Methode, um Retargeting Kampagnen zu erstellen. Mit angepasstem Content können diese Werbeanzeigen dafür sorgen, dass Nutzer schlussendlich doch noch bei Ihnen konvertieren. Denn häufig brechen Menschen den Kaufvorgang ab oder verlassen die Seite. Hier kann eine kurze Erinnerung mittels Retargeting dabei helfen, die verlorenen Nutzer zurückzuholen und zu überzeugen. Oft ist es nur eine kleine Erinnerung nach ein paar Tagen, um Besucher endgültig zu einem Kunden zu konvertieren.

Letzten Endes entscheidet die Erfahrung welche Methode die bessere ist. Erst nach dem Ausprobieren verschiedener Möglichkeiten lässt sich sicher sagen, welche die Beste ist.

Häufige Fragen zum Thema CPM:

Was bedeutet CPM?

CPM ist eine englische Abkürzung und steht für Cost per Mille. Übersetzt bedeutet CPM so viel wie „Kosten pro 1.000 Impressionen“. Vor allem im Marketing ist das eine wichtige Kennzahl für Kampagnen und wird sowohl online wie auch analog verwendet.

Kann ich CPC und CPM kombinieren?

Nicht innerhalb einer Kampagne. Allerdings können zwei verschiedene Kampagnen erstellt werden. Mit der CPC Kampagne möchte man Traffic generieren, während die CPM Kampagne für das Retargeting bzw. die Markenbekanntheit verwendet wird.

Wie wird eine Impression bei CPM gezählt?

Es wird jedes Mal eine Impression gezählt, wenn ein Nutzer die Anzeige sieht. Dies bedeutet, dass der gleiche Nutzer mehr als eine Impression erzeugen kann. Impressionen geben also nie die genaue Anzahl der Nutzer wieder, die eine Anzeige gesehen haben, sondern nur wie oft diese Anzeige ausgespielt wurde

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