Das 1×1 der SEO-Texte – Insights aus der Praxis

18 min

Was sind SEO-Texte überhaupt?
Wieso sollten Texte für Suchmaschinen optimiert werden?
Tipps aus der Praxis – Welche Kriterien sind für SEO-Texte wichtig?
SEO-Textstruktur – Das solltest Du bei der Gestaltung Deiner Inhalte beachten
Qualitätsstandards bei eology
Was sollte beim SEO-Texte schreiben vermieden werden?
Welches Ziel haben SEO-Texte?
Unser Guide „Schritt für Schritt zum gelungenen SEO-Text“
Mit diesen Tools kannst Du SEO-Texte optimieren
Was gibt es bei SEO-Texten in Hinblick auf Mobile First zu beachten?
Fazit – SEO-Texte verfassen
FAQs

Was sind SEO-Texte überhaupt?

SEO-Texte sind Texte im Internet, die gezielt so optimiert wurden, dass Suchmaschinen sie besser finden bzw. verstehen können. Das funktioniert, indem Suchanfragen durch Keywords im Text beantwortet werden. So wird Google das Signal übermittelt, dass der Content relevant für die jeweilige Suchanfrage ist.

Du findest optimierte Texte deshalb in Onlineshops, auf Landingpages, Ratgebern und so weiter. Denn: SEO-Texte können schlichtweg in jeder Content-Art vorkommen. Wer jetzt denkt, es handelt sich dabei um eine simple Aneinanderreihung von Keywords, liegt völlig daneben! Hinter SEO-Texten steckt mehr, als Du ahnst. Was genau, erfährst Du im Folgenden.

Wieso sollten Texte für Suchmaschinen optimiert werden?

Durch eine gezielte Optimierung von Texten schaffst Du es, Nutzeranfragen besser und gezielter beantworten zu können. Das liegt daran, dass Du Texte so aufbereitest, dass sowohl der Nutzer und als auch die Suchmaschine etwas damit anfangen können. Denn: Erkennt der Googlebot durch verschiedene Keywords, dass Inhalte Deiner Website das perfekte Suchergebnis auf eine Anfrage darstellen, werden sie dem Nutzer angezeigt. Dadurch schaffst Du es, mithilfe von Suchmaschinenoptimierung, Deine Zielgruppe perfekt anzusprechen. Das liegt daran, dass Du auf konkrete Nutzerfragen eine Antwort oder Lösung anbietest.

Außerdem kannst Du User gezielt und ohne großen Kostenaufwand, wie er beispielsweise durch Google Ads, Microsoft Advertising und Co. erzeugt wird, erreichen. Die Optimierungen sorgen für langanhaltende Sichtbarkeit und nachhaltige Rankingverbesserungen.

Tipps aus der Praxis – Welche Kriterien sind für SEO-Texte wichtig?

Natürlich gibt es verschiedene Anforderungen an einen Text, wenn er suchmaschinenoptimiert sein soll. Wir verraten Dir, worauf es ankommt!

Keywords

Das A und O eines jeden SEO-Textes ist das passende Keyword bzw. das richtige Keyword-Set. Bei einem Keyword, synonym auch Schlüsselbegriff oder Suchbegriff, handelt es sich um ein Wort, das in die Suchmaske einer Suchmaschine eingegeben wird und mithilfe dessen Nutzer im Internet suchen. Nach der Suchanfrage spielt der Suchmaschinen-Algorithmus die passenden Suchergebnisse aus, die sich komplett an dem eingegebenen Keyword orientieren.  Im Umkehrschluss heißt das: Befinden sich in Deinen Textinhalten nicht die passenden Schlagwörter, können Google und Co. den Content nicht den relevanten Suchanfragen zuordnen. Somit wärst Du für Suchende quasi unsichtbar. Das Ziel von SEO-Texten ist aber das genaue Gegenteil: Sichtbarer werden. Um dies zu ermöglichen und Deinen Text mit den perfekten, zielgruppengerechten Keywords zu füllen, solltest Du eine gründliche Keyword-Recherche durchführen.

TIPP!

In unserem Beitrag in unserem eo:magazine zum Thema Keyword-Recherche zeigen wir Dir Schritt für Schritt, wie Du eine gelungene Keyword-Analyse durchführst.

Suchintentionen

Die Suchintention des Nutzers ist ebenso wichtig wie das Keyword selbst. Denn dadurch erfährst Du, mit welcher Absicht der Suchende im Internet unterwegs ist. Das Nutzerinteresse unterscheidet sich dabei in 3 Bereiche:

SUCHINTENTIONERKLÄRUNGBEISPIEL
Informationale SuchintentionDer Nutzer sucht gezielt nach Informationen und Antworten auf eine bestimmte Frage oder ein bestimmtes Problem.„Spargel schälen“, „Maschendrahtzaun errichten“
Transaktionale SuchintentionDer Nutzer hat bereits klare Kauf- oder Handlungsabsichten.„Smart TV kaufen“, „Auto leasen bis 200€ monatlich“
Navigationale SuchintentionDer Nutzer möchte sich orientieren und/oder ist auf der Suche nach etwas ganz Bestimmtem.„Adidas Website“, „Apple Shop“

Die Suchintention hilft Dir dabei, Deinen Content passender auf die Absichten der Nutzer abzustimmen. Aber Vorsicht: Manche Keywords können mit verschiedenen Arten von Absichten verbunden sein. Ist das Nutzerinteresse bei einem Keyword also einmal nicht eindeutig zu identifizieren, kannst Du folgendermaßen vorgehen:

  1. Tippe das entsprechende Keyword in die Suchmaske der Suchmaschine ein.
  2. Betrachte die ersten 10-15 Suchergebnisse.
  3. Unterscheide zwischen Seiten, die Dich informieren wollen (informational), und Seiten, die Dir etwas verkaufen möchten (transaktional).

Hast Du diese Schritte durch, hast Du einen besseren Einblick, was Google für dieses Keyword gut in den Suchergebnissen positioniert und den Nutzern ausspielt. So hast Du Orientierung und weißt, welche Richtung Du mit Deinen Inhalten einschlagen kannst.

Der Screenshot der ersten Google-Suchergebnisseite zeigt Ergebnisse zur Suchanfrage "Buchhaltungssoftware". Dabei sind die Ergebnisse klar in transaktionale und informationale Ergebnisse einzuordnen.
Eine Betrachtung der Suchergebnisse gibt Dir oft einen guten Einblick dazu, was Google von einem Keyword erwartet und den Nutzern auf guten Positionen ausspielt

Nutzerorientierung

Einer der wichtigsten Punkte eines suchmaschinenoptimierten Textes ist es, dass nicht die Suchmaschine, sondern der Nutzer selbst im Fokus Deiner Optimierung stehen sollte. Was jetzt erst einmal widersprüchlich klingt, ist aber ganz einfach erklärt: Googles oberste Priorität ist es, nur die passendsten Suchergebnisse auf Anfragen auszuspielen, um Suchanfragen auch bestmöglich zu beantworten. Hierfür sucht der Suchmaschinen-Algorithmus nach Übereinstimmungen zwischen Suchanfrage und Website. Hast Du also die Fragen und Probleme der Nutzer im Blick und beantwortest diese konkret, sind Deine Inhalte prädestiniert dafür, auf einer guten Position zu landen. Um gefunden zu werden, sichtbar zu sein und Mehrwert zu bieten, ist es also wichtig zu wissen, wonach, wie und mit welcher Intention potenzielle Nutzer suchen. So kannst Du deren Ansprüchen und denen der Suchmaschine bestmöglich entgegenkommen.

„Den Nutzer nicht in den Fokus zu stellen, ist der schlimmste Fehler, den man begehen kann! Geringer oder gar kein Mehrwert sorgen für eine schlechte Nutzererfahrung und somit auch schlechte Signale, die an die Suchmaschine übermittelt werden.“

Dr. Beatrice
Eiring
, Head of Content Creation

Kurzer Exkurs: Wieso solltest Du für Google UND Nutzer optimieren?

Fakt ist: Egal ob SEO-Text oder nicht, Inhalte sind nie alleine nur für Suchmaschinen optimiert. Im Fokus steht der Nutzer bzw. die Zielgruppe, die damit angesprochen werden soll. Somit sollest Du nicht nur schauen, dass Du die Bedürfnisse der Suchmaschine befriedigst, sondern ebenfalls eine ausführliche Zielgruppenanalyse durchführen, durch die Du bessere Einblicke zu Deinen potentiellen Kunden und Nutzern erhältst.

Relevanz

Um überhaupt auf einer guten Position zu landen, müssen Deine Inhalte für Suchanfragen relevant sein. Das gelingt Dir, indem Du wichtige Keywords, für die Du Rankings erzielen möchtest, bereits in die Haupt- und Nebenüberschriften einbaust. Außerdem kannst Du durch eine WDF*IDF-Recherche nachhelfen, da diese Dir relevante Terme für semantische Zusammenhänge ausspuckt. Durch diese verstehen die Suchmaschinen den inhaltlichen Kontext besser und können Deinen Text leichter zu Suchanfragen zuordnen.

Einzigartigkeit

Der beste Content ist der, den es noch nicht gibt. Google erkennt, wenn Inhalte einfach nur abgekupfert werden. Deshalb solltest Du immer etwas Neues produzieren und dadurch Mehrwert für Deine Leser schaffen. Einzigartige Lösungsansätze, Tipps, Anleitungen, etc. kommen dabei besonders gut bei Nutzern an, die auf der Suche nach Problemlösungen oder Antworten auf ihre Fragen sind.

Holistischer Ansatz

Ein Thema sollte immer holistisch, also ganzheitlich, abgedeckt werden, um möglichst alle Fragen der Nutzer zu beantworten. Das bedarf natürlich entsprechend guter Recherche. Eine W-Fragen-Analyse ist deshalb essenziell. Nur so weißt Du, mit welchen Problemen/Fragen sich die Nutzer beschäftigen, und kannst diese beantworten. So schaffst Du es, mit Deinen Inhalten einen Mehrwert für die Nutzer zu bieten.

Auf einen Blick – Darauf solltest Du bei SEO-Texten NIE verzichten:

SEO-Textstruktur – Das solltest Du bei der Gestaltung Deiner Inhalte beachten

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Strukturierung Deiner Texte. Reine Textwüsten kommen im Internet gar nicht gut an. Du solltest SEO-Texte deshalb durch verschiedene visuelle Elemente auflockern. Dazu gehören:

  • Aussagekräftige Überschriften mit den wichtigsten Keywords
  • Textabsätze in angenehmer Länge
  • Fettungen, die die wichtigsten Aussagen der Absätze hervorheben
  • Sprungmarken zur besseren Orientierung
  • Tabellen oder Infoboxen für „snackable“ Content
  • Aufzählungen, sodass der Nutzer wichtige Informationen schneller erfassen kann
  • Bilder und Grafiken zur Auflockerung der Textelemente

„Online-Nutzer ticken und lesen anders als Offline-Nutzer. Häufig scannen sie den Text nur kurz oder querlesen ihn. Deshalb lohnt es sich, kurze Teaser-Texte einzubauen, die dem Nutzer schnellstmöglich eine Antwort auf seine Frage geben.“

Dr. Beatrice
Eiring
, Head of Content Creation

Qualitätsstandard für SEO-Texte bei eology

Bei uns ist kein Text wie der andere: Jeder Kunde, jedes Projekt und jeder Text wird neu recherchiert und erarbeitet. Dazu gehört nicht nur, dass sich unsere Content Creator ausgiebig mit dem jeweiligen Thema befassen, sondern ebenfalls, ein detaillierter Prozess, der sich mit der jeweiligen Zielgruppe unserer Kunden befasst. Die Aktualität der Informationen steht dabei an oberster Stelle, weshalb wir auch im Nachgang Content Hygiene-Maßnahmen anbieten. Diese sorgen dafür, dass Inhalte auf dem neusten Stand bleiben.

Unser Content Creation-Prozess umfasst außerdem eine ausführliche Keyword-Recherche, in der nicht nur ein umfangreiches Keyword-Set festgelegt wird, sondern außerdem die Nutzerinteressen hinter jedem Keyword betrachtet und in die Texterstellung einbezogen werden. So verfolgen wir mit unseren Texten immer einen holistischen Ansatz, der Nutzerfragen vollumfänglich beantworten soll.

Besonders wichtig ist es für uns auch, konkrete, vorhandene Nutzerfragen einzubeziehen. Mithilfe von W-Fragen-Tools, wie answerthepublic, recherchieren wir diese und bauen sie im Text mit ein. So erhöhen wir die Chance auf ein FAQ-Snippet für unsere Kunden, wenn die W-Fragen mit strukturierten Daten ausgezeichnet werden.

Zusätzlich bauen wir passende interne Verlinkungen in den Text ein und setzen gegebenenfalls auch geeignete externe Hyperlinks. Das sorgt für eine sinnvolle Struktur und sendet positive Signale an den Suchmaschinen-Crawler. Last but not least werden auch die Meta-Daten von uns gepflegt, sodass der komplette Inhalt rundum auf die Anforderungen der Suchmaschinen abgestimmt ist.

Was sollte beim SEO-Texte schreiben vermieden werden?

Methoden, wie Keyword-Stuffing, sorgen für sinnfreie und inhaltslose Texte. Klar ist: Ein SEO-Text, der ausschließlich für Suchmaschinen aufbereitet wurde, bringt dem Leser keinen Mehrwert. Das wiederum sorgt bei ihm für Unzufriedenheit. Richte Deine Texte also immer auf Deine Nutzer und Zielgruppe aus!

Welches Ziel haben SEO-Texte?

SEO-Texte verfolgen ein klares Ziel: Bessere Rankings. Erkennt die Suchmaschine, dass Deine Inhalte gut zur Suchanfrage der Nutzer passen, wirst Du mit Deiner Seite weiter oben auf der Suchergebnisseite (SERP) platziert. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass

  • Deine Website besser wahrgenommen wird
  • Nutzer Deine Website anklicken und besuchen (was zu mehr Traffic führt)
  • Deine Zielgruppe größer wird
  • Deine Conversions im besten Fall gesteigert werden

Unser Guide „Schritt für Schritt zum gelungenen SEO-Text“

Schritt 1: Themen-Analyse und Content-Lücken identifizieren

Weißt Du bereits, welche Themen für Deine Website interessant sind und über was Du überhaupt schreiben möchtest? Sehr gut. Wenn nicht, ist es wichtig eine Themen-Analyse durchzuführen. Hierfür bietet sich die Benchmark-Methode an, bei der Du Deine Konkurrenz unter die Lupe nimmst. Dabei sind vor allem folgende Fragen wichtig:

  1. Über welche Themen schreiben Deine Wettbewerber?
  2. Mit welchen Themen ranken sie gut?

Hast Du hier Themen identifiziert, die auch für Dich interessant sind, solltest Du überprüfen, inwieweit Du mit Deinem Beitrag weitere Details und Lösungsansätze geben kannst. Eventuell haben Deine Wettbewerber einige Fragen der Nutzer nicht beantwortet. Versuche genau bei diesen Content-Lücken anzusetzen und einen Mehrwert zu schaffen.

Schritt 2: Keyword-Recherche und Suchintentionen identifizieren

Nachdem Du Dich für ein Thema entschieden hast, geht es an die Keyword-Recherche. Hierbei identifizierst Du nicht nur ein Haupt-, sondern ebenfalls Nebenkeywords. Das Hauptkeyword ist dabei der Begriff, auf den Du den Fokus in Deinem Text legst. Dabei kann es sich auch um mehr als einen Schlüsselbegriff handeln. Über Nebenkeywords definierst Du alle dazugehörigen Wörter, die ebenfalls in den Text einfließen sollen.

Beispiel:

Wenn unser Hauptkeyword „SEO-Texte“ lautet, könnten relevante Nebenkeywords beispielsweise „SEO-Texte schreiben“, „SEO Content“, „Texte SEO optimieren“ oder „SEO optimiertes schreiben“ sein.

TIPP!

In diesem Beitrag in unserem eo:magazine zeigen wir Dir eine ausführliche Anleitung zum Thema Keyword-Recherche.

Nachdem Du die Keywords recherchiert hast, ist es wichtig herauszufinden, welche Suchintention sich hinter ihnen verbirgt. Über die Suchintention erkennst Du, in welche Richtung Dein Text geht. Soll der Text informieren, bieten sich Ratgeber, Anleitungen, How-Tos, usw. an. Ist das Keyword mit einer transaktionalen Suchintention verbunden, sind beispielsweise gründliche Produktbeschreibungen sinnvoll.

Schritt 3: Relevanzsteigernde Keywords finden

Seit dem BERT– und SMITH-Update versteht Google semantische Zusammenhänge und den Kontext von Inhalten immer besser. Aus diesem Grund rücken auch sogenannte „relevanzsteigernde Keywords“ immer mehr in den Fokus. Dabei handelt es sich um eine Sammlung von Begriffen, die im Zusammenhang mit Deinem festgelegten Keyword besonders häufig in bereits vorhandenen Texten im Netz verwendet werden. Google wertet diese Wörter dementsprechend als wichtig und relevant.

Relevanzssteigernde Keywords kannst Du Dir über sogenannte WDF*IDF– oder TF*IDF-Tools ziehen. Welche genau sich hierfür eignen, findest Du im Abschnitt „Mit diesen Tools kannst Du SEO-Texte optimieren“.

Schritt 4: W-Fragen-Analyse

Welche Probleme oder Fragen hat Deine Zielgruppe überhaupt? Das erfährst Du, indem Du eine W-Fragen-Analyse durchführst. Dort findest Du Fragen, die häufig im Netz zu einer bestimmten Thematik gestellt wurden. Anhand dieser Liste kannst Du dann Deine Textinhalte aufbauen. Nach dem vierten Schritt sieht unsere Analyse bisher folgendermaßen aus: Im Ausschnitt der Keyword-Recherche findest Du jetzt verschiedene Hauptkeywords, auf die der Fokus des Textes gelegt ist. Orange markiert sind die entsprechenden Nebenkeywords. Grün markiert siehst Du die relevanzsteigernden Keywords und in Rot die passenden W-Fragen, die im Text beantwortet werden sollen.

Der Screenshot zeigt eine ausführliche Keyword-Analyse zum Thema "Jeans Damen". Diese beinhaltet nicht nur Hauptkeywords, sondern ebenfalls Nebenkeywords (orange markiert). Zusätzlich fließen in diese Recherche relevanzsteigernde Keywords gefunden durch eine TF*IDF-Analysen (grün markiert) ein. Abschließens sind auch W-Fragen (rot markiert) vorzufinden.
Einblick in eine ausführliche Themen- und Keyword-Recherche

Schritt 5: Den Text verfassen

Nachdem Du jetzt eine ausführliche Analyse betrieben und Dir so eine solide Basis geschaffen hast, geht es an das Verfassen Deines SEO-Textes. Auch hierbei gibt es noch einige Punkte, die in Hinblick auf Suchmaschinen und Nutzer gestaltet werden können.

Suchmaschinen- und nutzergerechte Überschriften schreiben

SEO-Überschriften sind entscheidend dafür, ob ein Nutzer bei Deinem Text hängen bleibt oder doch lieber den Deiner Wettbewerber liest. Vor allem die Titel-Überschrift, auch H1-Überschrift genannt, ist dabei besonders wichtig. Baue hier unbedingt Deine Hauptkeywords ein. Die weiteren Unterüberschriften sollten dieses bestenfalls zusätzlich enthalten.

HINWEIS!

Das Hauptkeyword muss nicht zwingend in allen Überschriften vorhanden sein. Wichtig ist, dass die Überschriften sinnvoll sind. Sie müssen nicht auf Biegen und Brechen auf das Keyword maßgeschneidert werden. Dennoch gilt: Versuche es einzubauen, wo immer es passt.

Zielgruppen-Adressierung

Fachjargon oder Umgangssprache? Siezen oder Duzen? Es gibt verschiedene Stellschrauben in der Ansprache, an denen Du drehen kannst, um Deine Zielgruppe perfekt zu adressieren. Du kennst Deine Nutzer dabei am besten. Überlege Dir also, wie Du diese in Deinem Text anreden möchtest.

Keyword-Verteilung beachten

Gerade, wenn es um Deine Keywords geht, ist ein „Umso mehr, umso besser“ leider schon lange nicht mehr angesagt. Sogenanntes Keyword-Stuffing wird von Suchmaschinen gar nicht gerne gesehen. Dennoch ist eine angemessene Anzahl an Keywords wichtig, um Google und Co. zu übermitteln, für welche Suchanfragen Dein Text relevant sein soll. Je nach Länge des Textes variiert diese jedoch. Außerdem solltest Du die notwendige Keyword-Verteilung auch entsprechend des jeweiligen Themas anpassen. Nutzt Du beispielsweise bereits rankende Keywords der Google Search Console oder von Sistrix, musst Du dies in Deiner Keyword-Verteilung berücksichtigen.

Interne Verlinkungen setzen

Durch sinnvolle interne Verlinkungen kannst Du Nutzern weiterführende Informationen geben, die Du in Deinem eigentlichen Text vielleicht nicht ausführlich behandeln möchtest. Als Shopbetreiber hast Du die Möglichkeit Aufmerksamkeit auf weitere interessante Produkte zu lenken. Durch den gegebenen Mehrwert kannst Du die Dauer des Seitenbesuchs erhöhen, was nicht nur dem User durch das Mehr an Informationen nutzt, sondern ebenfalls positive Signale an die Suchmaschine sendet. Durch diese weiterführenden Links wird Google und Co. so auf wichtige Seiten aufmerksam gemacht. Das erleichtert dem Crawler seine Arbeit.

Netter Nebeneffekt: Durch den Verweis auf Zusatzinformationen kannst Du Dich auch in diesem Bereich bei Deiner Zielgruppe als Experte positionieren. Bist Du Shopbetreiber, gibst Du Deinen Nutzern durch die Präsentation weiterer interessanter Produkte einen Mehrwert und kannst zusätzlich Deine Conversions erhöhen.

Gute Strukturierung beachten

Bereits weiter oben haben wir Dir einige Tipps zur gelungenen Strukturierung von SEO-Texten gegeben. In erster Linie solltest Du dabei beachten, dass Du Deinen Lesern keine reine Textwüste präsentierst. Ermögliche ihnen durch visuelle, auflockernde Elemente einen abwechslungsreichen Lesefluss. Zusätzlich hilfst Du den Lesern dabei wichtige Informationen schnellstmöglich zu finden und erleichterst ihnen das Scannen des Textes.

Schritt 6: Korrektur lesen

Mangelhafte Rechtschreibung oder Grammatik stellt leider auch den besten Text in den Schatten. Überprüfe deshalb sorgfältig, ob Dein Text korrekt ist, um Deinen Lesern die höchstmögliche Qualität zu bieten. Zusätzlich empfiehlt sich in diesem Schritt ein erneuter Blick auf Deine Analyse. Hast Du alle wichtigen Keywords eingebaut? Sind alle relevanten W-Fragen beantwortet? Falls nein, kannst Du hier noch einmal nacharbeiten. Falls ja, geht es in den Endspurt.

Schritt 7: Das Snippet optimieren

Als beinahe letzten Schritt solltest Du nun noch das Snippet Deines Beitrags begutachten. Auch hier können Anpassungen einen großen Effekt erzielen! Durch einen ansprechenden Text und einen Call to Action kannst Du Nutzer zum Klicken animieren. Achte außerdem auf eine passende Länge für Meta-Title und -Description. Andernfalls werden Deine gut überlegten Texte ausgepunktet.

TIPP!

Du möchtest wissen, wie Du Snippets optimierst? Dann schau in unserem Beitrag dazu im eo:magazine vorbei!

Schritt 8: Indexierung bei Google einreichen

Ist Dein Text fertig, kannst Du aktiv die Indexierung in der Google Search Console anstoßen. Das beschleunigt das Crawlen und sorgt dafür, dass Google Deine neuen Inhalte schneller an Nutzer ausspielt.

Hier kannst Du die Indexierung Deiner Website aktiv anstoßen

Mit diesen Tools kannst Du SEO-Texte optimieren

Wir haben hier noch einige Tools, die Dir helfen könnten, wenn Du nun direkt mit den Optimierungen Deiner Texte starten möchtest.

KEYWORD-RECHERCHERELEVANZSTEIGERNDE KEYWORDSW-FRAGEN
– Google Keyword Planner
– Google Suggest
– termlabs.io
– KWfinder
– Keyword Explorer von Ahrefs
– termlabs.io
– WDF*IDF-Tool
– WDF*IDF-Tool von seobility
– W-Fragen-Tool
– answerthepublic
– ubersuggest
– hypersuggest
– termlabs.io

Was gibt es bei SEO-Texten in Hinblick auf Mobile First zu beachten?

Der Unterschied zwischen Desktop und Mobil sind die unterschiedlichen Bildschirmgrößen. Dank responsive Design müssen aber nicht zwangsweise zwei verschiedene Websites für die jeweiligen Endgeräte gebaut werden. Dennoch gibt es einige Aspekte, die Du beachten solltest.

Textlänge

Nutzer am Handy sind noch weniger gewillt, sich durch lange Textwüsten zu kämpfen, als diejenigen, die vor ihrem Desktop sitzen. Deshalb kann es helfen, wenn Du Informationen mobil etwas anders darstellst. Ausklappbare Elemente, sogenannte Akkordeons, sind in diesem Zusammenhang interessant. Dabei ist es jedoch wichtig, dass Du alle essenziellen Keywords bereits in einem Teaser-Text vor dem Ausklapp-Element einbaust, da Google empfiehlt alle relevanten Begriffe sichtbar darzustellen.

Lesbarkeit

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Lesbarkeit Deiner Seite. Hierzu gehören eine nutzerfreundliche Schrift-Art und -Größe.

TIPP!

Mithilfe der Toggle Device Toolbar kannst Du Dir anschauen, wie Deine Website auf verschiedenen Endgeräten ausgespielt wird. Mit einem Rechtsklick > Untersuchen gelangst Du dorthin (s. Video). Alternativ kannst Du auch die Shortcut (Mac: Strg. + Shift + M, Windows: Ctrl. + Shift + M) verwenden.

So gelangst Du zur Toggle Device Toolbar

Interaktivität

Buttons, Sprungmarken, Call to Actions – all das sollte auf einem mobilen Endgerät genauso einwandfrei bedienbar sein wie am Desktop. Achte deshalb darauf und kontrolliere, dass entsprechende Schaltflächen groß genug sind und nicht zu Problemen und einer Verschlechterung der Usability führen.

Fazit – SEO-Texte schreiben

SEO-Texte sind kein Hexenwerk, wenn man weiß, welche Elemente dafür wichtig sind. Alles in allem sollte aber dennoch immer der Nutzer im Mittelpunkt Deiner Text-Erstellung stehen. Nur, wenn Du ihm einen echten Mehrwert bietest, werden sich Nutzer länger auf Deiner Seite aufhalten und nicht so schnell abspringen. Durch diese positiven Signale wirst Du auch von Google mit guten Rankings belohnt.

FAQs

Können Webseitentexte nachträglich suchmaschinenoptimiert werden?

Ja, bestehende Texte können im Nachgang optimiert werden. Der Prozess ist jedoch wesentlich aufwendiger, da im Nachgang Suchintentionen, Fokuskeywords, etc. angepasst werden müssen. Oftmals fehlen außerdem relevanzsteigernde Keywords und Nutzerfragen, die durch eine ausführliche Recherche ermittelt werden müssen. All diese Aspekte müssen dann in den bestehenden Text eingebaut und zum Teil Passagen umformuliert werden.
Wichtig ist: Auch, wenn Du einen SEO-Text geschrieben hast, solltest Du regelmäßige Content-Hygiene betreiben, um Deine Inhalte aktuell zu halten und zu optimieren

Wie lang soll so ein SEO-Text sein?

Das kann nicht immer pauschalisiert werden. Die Länge ist nämlich ganz davon abhängig, worüber Du einen Text schreibst und was Du damit erreichen willst.

Sollen SEO-Texte eher ausgelagert oder selbst geschrieben werden?

Inwiefern Du Dir selbst zutraust, einen SEO-Text zu verfassen oder nicht, liegt an Dir. Prinzipiell kann jeder lernen, wie ein guter SEO-Text geschrieben wird. Dennoch gibt es einige grundsätzliche Regeln, die Profis im Schlaf und einfach besser können als ein Laie.

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