Google Analytics 4 – die neue Generation der Web-Analyse

Ab dem 01. Juli 2023 ändert sich so einiges bei Google Analytics. Das Analysetool des Suchmaschinengiganten, Google Analytics 4, wird dann als Haupttool zur Datenanalyse genutzt. Im ursprünglichen Universal Analytics werden dann keine Daten mehr verarbeitet. Folglich wird dieses komplett von Google Analytics 4 ersetzt. Um jetzt schon zu wissen, worauf es ankommt, bekommst Du die wichtigsten Infos direkt hier von uns.

Das reicht Dir nicht? Am 21. Juli geben wir zudem ein exklusives Webinar, in dem wir Dich auf den Umstieg zu Google Analytics 4 vorbereiten.

Was ist Google Analytics 4?

Cookieless Tracking stellt Online Marketer vor eine schwierige Aufgabe: Wie soll Targeting zukünftig aussehen und wie wird mit den (geringeren) Daten umgegangen, die einem zukünftig zur Verfügung stehen? In Hinblick darauf ist Google Analytics 4 revolutionär, denn es ermöglicht neue Optionen im Umgang mit datenbasiertem Performance Tracking. Hierfür wird Google Analytics 4, welches früher als „App“ + „Web“ bekannt war, als eine Art neue Property eingeführt.

Wieso erfolgt die Umstellung?

Die Umstellung auf Google Analytics 4 hat verschiedene Gründe. Zu den wichtigsten zählen:

Wie integrierst Du Google Analytics 4?

Möchtest Du zukünftig auf Google Analytics 4 setzen, musst Du im ersten Schritt eine Google Analytics 4-Property für Deine Website einrichten. Hierfür kannst Du den Einrichtungsassistenten von Google verwenden. Hast Du dies abgeschlossen kannst Du folgende Funktionen einsehen:

Welche Vor- und Nachteile bringt Google Analytics 4 mit sich?

Im Folgenden erhältst Du einen groben Überblick, welche Vor- bzw. Nachteile die Umstellung auf Google Analytics 4 mit sich bringt.

VORTEILENACHTEILE
·      Integration von Machine Learning und KI
·      Optimierter Datenschutz durch Cookieless Tracking und
      Anonymisierung der Daten
·      Einbindung von Modellierungsansätzen, um durch Cookies fehlende
      Daten auszugleichen
·      Optimierung der Visualisierungen
·      Erhöhte Datenkontrolle durch bessere Sammlung, Aufbewahrung,
      Löschen und Teilen von Daten
·      Abweichende Daten zu Universal Analytics durch veränderte
      Datenstruktur
      → schlechtere Planbarkeit durch mangelnde Bezüge zum Vorjahr
·      Abschaltung von Universal Analytics sorgt zu „Umstiegszwang“

Auch, wenn Nutzer mehr oder weniger „gezwungen“ werden, auf Google Analytics 4 umzusteigen, gibt es doch einige Vorteile, die das neue Analysetool mit sich bringt, und obwohl Interpretationen der Daten im ersten Jahr vermutlich eher schwierig werden, lassen sich über die Zeit wichtige Informationen davon ableiten. Diese werden vor allem in Hinblick auf Cookieless Tracking wichtig sind und einen großen Einfluss auf datenbasiertes Performance Tracking haben.

Welche Unterschiede gibt es zwischen Google Analytics 4 und dem ursprünglichen Universal Analytics-Tool?

Grob lässt sich sagen, dass der Fokus komplett umgestellt ist. Während Universal Analytics die Sitzungen im Zentrum der Analyse hatte, rückt nun der Nutzer selbst ins Rampenlicht. Zusätzlich werden die Visualisierungen optimiert und erhalten einen Rebrush. Dies wird vor allem aufgrund der neuen und verbesserten Analysemöglichkeiten wichtig, die unter Google Analytics 4 wesentlich umfangreicher und komplexer werden. Auch in Hinblick auf Zieldefinition tut sich etwas: Du kannst sowohl Standard-Ziele als auch ganz individuelle, eigene Ziele definieren.

Lara Meyer hat ihr Bachelorstudium der Betriebswirtschaft, Schwerpunkt Betriebswirtschaft der Medien, an der FH in Würzburg abgeschlossen. Als Teil des eology-Marketing-Teams kümmert sie sich um die Verbreitung des gesammelten eology-Wissens, indem sie ihr Know-how in Magazinen, Blogs und Zeitschriften teilt.

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