Localhost

Ein localhost wird verwendet, um eine IP-Verbindung oder einen Anruf zu einem lokalen Computer herzustellen. Er wird auch als Loopback-Adresse bezeichnet. Der localhost gibt dem Nutzer die Möglichkeit, den IP-Stack zu überprüfen und wird in der Regel in Zusammenhang mit Netzwerken verwendet. Dabei wird die IP-Adresse verwendet, um mit einem anderen Computer über das Internet zu kommunizieren. „Localhost“ bezeichnet somit den virutellen Server, der auf Deinem PC läuft.

Wofür nutzt man einen localhost?

Testen und Überprüfen mit dem localhost

Die Loopback-Adresse wird von Entwicklern genutzt, um Webanwendungen und -programme zu testen. Auch zur Überprüfung von Netzwerkverbindungen verwenden Netzwerkadministratoren den localhost. Für Programme, die hauptsächlich über das Internet kommunizieren, nutzen die Webserver hauptsächlich den lokalen Host. Verfügt Deine entwickelte Anwendung über einen Internetzugang, so ist es essenziell herauszufinden, ob diese auch so funktioniert, wie Du sie entwickelt hast. Dies ist zum Beispiel wichtig für neu konzipierte Apps. So können Netzverbindungen hergestellt werden und gleichzeitig Netzwerkfehler vermieden werden.

Websites blockieren mit dem localhost

Solltest Du eine schädliche Website blockieren wollen, kannst Du die Hosts-Datei des localhost nutzen. In dieser Datei können IP-Adressen den entsprechenden Domains zugeordnet werden. Über diese Adresse wird der Domainname übersetzt, wenn Du im Browser eine Adresse einer Website eingibst. In den meisten Betriebssystem existiert die Host-Datei noch, allerdings wird heute nur noch die globale DNS verwendet. In Deiner Host-Datei befinden sich vermutlich lediglich zwei Einträge:

  • 127.0.0.1 localhost
  • :: 1 localhost

Diese Dateien kannst Du bei Windows unter folgendem Pfad finden:
\system32\drivers\etc\hosts
Bei macOS oder anderen Unix-Systemen ist der Pfad wie folgt zu finden:
/ect/hosts

Wer bzw. was antwortet auf einen Ping mit der IP-Adresse 127.0.0.1?

Auf diesen Ping antwortet Dir quasi Dein eigener Computer. Die häufigste Verwendung für den localhost ist das Senden einer Ping Anfrage. Du kannst mit Hilfe der Windows-Eingabeaufforderung die Verbindung testen und gegebenenfalls Leistungsprobleme feststellen. Von der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers, kurz ICANN, wird die Zuweisung öffentlicher IP-Adressen geregelt. Wenn Du als Administrator angemeldet bist, öffnest Du die Eingabeaufforderung und folgst diesen Schritten:

  • Run-Funktion öffnen (Windows-Taste + R)
  • „cdm“ tippen und Eingabetaste drücken
  • Eingabe: ping 127.0.0.1 oder ping loclhost

Anschließend werden Dir die Ergebnisse auf dem Bildschirm angezeigt. Die Anzahl der gesendeten, empfangenen und verlorenen Daten werden aufgelistet. Außerdem kannst Du die ungefähre Laufzeit der Datenübertragung sehen.

Was versteht man unter einer IP Adresse?

IP ist die Kurzform für Internet Protokoll. Jedes Device, egal ob Computer, Laptop, Server, Mobiltelefon, uws. das mit dem Internet verbunden ist, bekommt eine weltweit eindeutige IP Adresse. Dies ist notwendig, um übermittelte Datenpakete korrekt transferieren zu können. Vergleichbar ist dies zum Beispiel mit Telefonnummern oder Postadressen. Diese stellen ebenfalls sicher, dass Deine Anrufe oder Deine Post zu Dir gelangen.
Mittlerweile wird zwischen zwei verschiedenen Versionen von IP Adressen unterschieden:

  • IPv4: besteht aus einer 32 Bit-Nummer, welche nach einem spezifischen Muster aufgebaut ist. Die Werte bewegen sich jeweils zwischen 0 und 255
  • IPv6: besteht aus 128 Bit-Nummern und wurde geschaffen, da durch die steigende Nutzung des Internetz die Version 4 langfristig nicht mehr ausreichen wird. Mit dieser Version stehen 340 Sextillionen mehr IP-Adressen zur Verfügung.

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