eology eo:news So wird Dein Social-Media-Content bei Google sichtbar Instagram-Reels, TikTok-Videos oder X-Posts tauchen längst nicht mehr nur in der jeweiligen App auf, sondern auch in der Google-Suche. Mit den neuen Platform Properties kannst Du in der Google Search Console jetzt sogar messen, wie gut Dein Social-Media-Content dort performt.
Was früher eine geschlossene Welt war, öffnet sich zunehmend: Google zeigt seit letztem Jahr öffentliche Beiträge von Social Media Accounts direkt in den Suchergebnissen an, teils auch ältere Reels und Videos. Für Unternehmen und Creator bedeutet das eine zusätzliche Reichweitenquelle, ganz ohne zusätzliches Werbebudget. Gleichzeitig heißt das aber auch: Wer bei Google gefunden werden will, muss seinen Social-Media-Content genauso durchdacht aufbereiten wie eine klassische Website. Genau das beschreibt der Trend Social SEO.
Worauf Du bei Deinem Content achten solltest
Damit Deine Beiträge überhaupt eine Chance auf Sichtbarkeit in der Google-Suche haben, sind ein paar Grundvoraussetzungen wichtig:
- Öffentliches, professionelles Profil: Nur Business- oder Creator-Konten mit öffentlicher Sichtbarkeit werden von Google erfasst, private Profile bleiben außen vor
- Keywordoptimierte Captions: Präzise Beschreibungen statt vager Schlagworte erhöhen die Chance, über passende Suchbegriffe gefunden zu werden
- Aussagekräftige ALT-Texte: Sie helfen nicht nur bei der Barrierefreiheit, sondern auch Suchmaschinen beim Verständnis des Inhalts
- Strategische Verlinkung: Wer Social-Media-Beiträge auf der eigenen Website oder im Blog einbettet, verknüpft Social-Signale sinnvoll mit dem Ranking
- Durchdachte Profilgestaltung: Profilname, Bio und Highlights sollten relevante Suchbegriffe enthalten, statt nur kreativ zu klingen
Wer seine Social-Media-Kanäle so aufbaut, kann Reichweite auf zwei Ebenen gleichzeitig generieren: innerhalb der Plattform und in der Google-Suche.
Bislang war schwer nachvollziehbar, wie viel dieser zusätzlichen Sichtbarkeit tatsächlich ankommt. Mit den neuen Platform Properties ändert sich das: Der neue Property-Typ in der Google Search Console zeigt, über welche Suchbegriffe Nutzer zu Instagram-, TikTok-, X- und YouTube-Inhalten gelangen und wie sie mit den Beiträgen interagieren. Verifiziert wird direkt über den jeweiligen Social- oder Video-Account, eine eigene Website ist dafür nicht nötig.
So richtest Du eine Platform Property ein:
- In der Search Console „Property hinzufügen“ auswählen
- Eine der vier Plattformen wählen: Instagram, TikTok, X oder YouTube
- Anweisungen zur Autorisierung folgen und Verbindung bestätigen
Wie bei der klassischen Search Console stehen anschließend Leistungsbericht, Statistikbericht und Erfolge zur Verfügung, allerdings bezogen auf die Social-Media-Performance in Google Suche, Discover und Google News.
Gut zu wissen: Laut Transparency Report nutzten zuletzt rund 47,2 Millionen Menschen in Deutschland Instagram monatlich, deutlich mehr als Facebook mit etwa 32,9 Millionen. Wer also auf Instagram aktiv ist, erreicht hierzulande das größere Publikum, und dank der Platform Properties nun auch messbar über die Google-Suche.
Was bedeutet das für Dich?
Social Media und Google-Suche wachsen weiter zusammen. Wer seinen Content jetzt keywordorientiert aufbaut und die Platform Properties in der Search Console einrichtet, verschafft sich einen echten Wissensvorsprung, sowohl bei der Sichtbarkeit als auch beim Verständnis, was davon tatsächlich funktioniert.
Autor:in
AlinaRunge Werkstudentin MarketingAlina Runge studiert Mediendesign an der IU. Sie untersützt das Marketing-Team bei der Contenterstellung und Vermarktung der Agentur über die Social-Media-Kanäle sowie der Durchführung von Events. Außerdem ist Alina nebenbei als Fotografin selbständig.
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