So geht’s: Internationalen Content gekonnt umsetzen

Solltest Du über kurz oder lang überlegen Deine Website-Inhalte auch für das Ausland zu verwenden, kommst Du um Übersetzungen oder sogar die Neuerstellung von Texten nicht herum. Internationalisierter SEO Content ist für die Erschließung eines neuen Marktes unumgänglich. Um dort nachhaltig sichtbar zu werden und Deine neue Zielgruppe zu erreichen, gibt es jedoch einiges, was Du über guten internationalen Content wissen solltest. Denn Land ist nicht gleich Land und Sprache nicht gleich Sprache. Wir verraten Dir, worauf es ankommt!

Internationaler Content – Wofür brauchst Du das überhaupt und was ist wichtig?
Welche technischen Voraussetzungen muss internationaler Content erfüllen?
Die Keyword-Potenzial-Analyse – Die Grundlage für erfolgreichen Content
Für optimierten Content das Nutzerverhalten im Blick behalten
Übersetzen oder neu erstellen, das ist hier die Frage
Internationaler SEO Content – So erlangst Du Sichtbarkeit und Relevanz
Unternehmenserfolg mit internationalem Content Marketing vorantreiben

Internationaler Content – Wofür brauchst Du das überhaupt und was ist wichtig?

Um Deine Zielgruppe über Landesgrenzen hinweg perfekt zu erreichen, ist internationaler Content wichtig. Denn nur, wenn Du diese mit länderspezifischen Inhalten erreichst und sie ideal ansprichst, kannst Du erfolgreich sein. Dafür gibt es einige Faktoren, die sich zu Deinem einheimischen Content unterscheiden. Diese Fallstricke zu kennen und gekonnt zu meistern, ist notwendig, um auch im Ausland Top-Rankings erzielen zu können. Auch Länder, in denen die gleiche Sprache gesprochen wird, haben häufig kulturelle Unterschiede, die in Deine Inhalte einfließen sollten.

Zusammengefasst lässt sich sagen:

Internationalisierter Content ist der Grundbaustein für Deinen Erfolg im Ausland und sorgt für Sichtbarkeit Deines Webauftritts. Als wichtiger Rankingfaktor ermöglicht er Top-Platzierungen innerhalb des Suchalgorithmus Deines Ziellandes. Nur so erreichst Du dort gezielt potenzielle Kunden.

Die Zielgruppe im Ausland kennen – so geht‘s

Zusätzlich ist es natürlich wichtig, die richtigen Personen zu adressieren. Hierfür ist es wichtig, dass Du Deine Zielgruppe im Zielland kennst. Eine Zielgruppenanalyse ist deshalb der richtige Weg! Ähnlich wie bei der Definition Deiner einheimischen Zielgruppe betrachtest Du deshalb demografische, sozioökonomische und psychografische Merkmale. Diese werden mit Kultur, Mentalität, Religion und weiteren Charakteristika des Ziellandes angereichert.

Tipp: Wie genau Du eine Zielgruppenanalyse angehst, zeigen wir Dir in 4 einfachen Schritten im eo:magazine!

Welche technischen Voraussetzungen muss internationaler Content erfüllen?

Dein Content erreicht nur dann die richtigen Personen, wenn Du ihn erfolgreich in den SERPs platzieren kannst. Über Geo- und/oder Language-Targeting hast Du die Möglichkeit, Inhalte gezielt nach Sprache oder Region zu streuen. Eine weitere wichtige Voraussetzung ist die Vermeidung von Duplicate Content. Dies gelingt Dir beispielsweise durch den Einsatz von hreflang.

Tipp: Du möchtest mehr über die Verwendung des hreflang-Attributs wissen? Dann schau hier in unserem hreflang-Guide vorbei!

Die Keyword-Potenzial-Analyse – Die Grundlage für erfolgreichen Content

Bevor Du Content erstellst und nach Deiner eigentlichen Keyword-Recherche, ist es wichtig, eine Keyword-Potenzial-Analyse für Dein Zielland durchzuführen. Sie bildet die Basis Deiner Inhalte und ist deshalb essenziell für Erfolg. Denn: Sie sorgt dafür, dass die wirklich relevanten Schlagwörter darin auftauchen. Dabei gibt es oft große Unterschiede, zu den Keywords, die Du für Deine deutschen Inhalte ermittelt hast. Wichtig ist, nicht nur eine reine Keyword-Recherche durchzuführen, sondern auch die Potenziale anzusehen, die hinter dem entsprechenden Wort im Zielland stecken. Nur so kannst Du den Fokus auf das Wesentliche behalten und förderst gute Platzierungen bei den Suchmaschinen im Ausland.

MERKE:

Oftmals sind im Ausland auch Begriffe von Bedeutung, die Du in Deutschland gar nicht brauchst. Es kann deshalb möglich sein, dass Du für diese Keywords zusätzliche Landingpages oder Inhalte benötigst, um Nutzer darüber gezielt zu erreichen. Außerdem weißt Du so, auf welche Landingpages Du gegebenenfalls verzichten kannst, die bereits für den deutschen Markt bestehen.

Weitere interessante Einblicke, die Du durch eine Keyword-Potenzial-Analyse erhältst, sind Besonderheiten des Zielmarktes und die dortige Konkurrenzsituation. Derartige Insights geben Dir bereits erste Aufschlüsse zu Deinen Chancen im Ausland und Du kannst daraus gezielte Handlungsempfehlungen ableiten.

Tipp: Fachbegriffe und umgangssprachliche Ausdrücke der Sprache Deines Ziellandes solltest Du ebenfalls unbedingt berücksichtigen. Durch einen Muttersprachler bekommst Du unbezahlbare Einblicke in Redeweisen, Kultur und Wertvorstellungen, welche Deinen Content auf ein neues Level heben.

Für optimierten Content das Nutzerverhalten im Blick behalten

Das Suchverhalten der Nutzer ist von Land zu Land unterschiedlich. Dementsprechend musst Du auch Deine Inhalte anpassen. Dafür ist es nicht nur wichtig, Formulierungen und Arten der Suchanfragen zu analysieren, sondern ebenfalls Suchintentionen. Zusätzlich ist relevant, ob die Suche regionalen oder globalen Bezug hat, um mit dem richtigen Content darauf antworten zu können. Folgende Fragen solltest Du also in Bezug auf das Nutzerverhalten im Zielland klären:

Entsprechend der gesammelten Informationen kannst Du dann Deine Website aufbauen. Außerdem kannst Du diese Fragen jederzeit hernehmen, um bestehenden Content zu optimieren.

Übersetzen oder neu erstellen, das ist hier die Frage

Stupide Übersetzungen werden Dir keinen Erfolg bringen. Sicher kannst Du Inhalte einfach in eine Zielsprache übersetzen, sofern das Thema dort ebenfalls relevant ist. Dennoch gilt: Achte darauf, dass er länderspezifisch angepasst wurde. Nutze hierfür Deine Keyword-Potenzial-Analyse und bringe Suchbegriffe ein, die im Zielland relevant sind. Achte auch auf passenden Kontext durch semantische Begriffe und korrekte Redewendungen und Formulierungen. Das verhindert, dass Du direkt in ein Fettnäpfchen trittst. Die Zusammenarbeit mit Muttersprachlern kann hierbei eine große Hilfe sein. Auch Personen, die lange im Zielland gelebt haben, kennen die Kultur und Mentalität gut und können Dir mit Rat und Tat zur Seite stehen. Solltest Du für wichtige Keywords des Ziellandes noch keinen Text auf Deiner Ursprungswebsite haben, kommst Du nicht um eine Neuerstellung von Content herum. Es bietet sich an, hierfür spezifische Landingpages zu erstellen, die maßgeschneidert auf die Anforderungen der dortigen Zielgruppe abgestimmt sind.

Tipps für die Zusammenarbeit mit Muttersprachlern

Ist ein Land für Dich komplett fremd, kannst Du Dir den Einstieg mithilfe von Muttersprachlern erleichtern. Möchtest Du allgemein internationalisieren, solltest Du unbedingt Personen ins Team holen, die sich mit dem Zielland auskennen. Natürlich kannst Du auch nur projektbezogen mit Freelancern zusammenarbeiten – das hängt ganz von Deinem Vorhaben ab. Wichtig ist jedoch, dass Du in regem Austausch mit Deinem persönlichen Länder-Experten bleibst. Das hilft, Ängste vor einer neuen Markterschließung zu minimieren und Fehler präventiv zu vermeiden.

Ein Muttersprachler kann Dir beispielsweise direkt von Beginn an bei der Definierung Deines Keyword-Sets helfen. Durch sein Wissen erfährst Du, welche Begriffe relevant sind und unbedingt in Deinen Content einfließen sollten. Außerdem kennt er Redewendungen und Umgangssprache, die ebenfalls eingebaut werden können.

Für die Zusammenarbeit mit Muttersprachlern gibt es einige „Stolpersteine“. Genau, wie mit Deinen potenziellen Kunden aus dem Ausland, bestehen es auch hier kulturelle Unterschiede, die Du respektieren und berücksichtigen musst. Außerdem ist die Zeitverschiebung häufig trivial. Diese solltest Du deshalb für eine angenehme Zusammenarbeit immer im Hinterkopf haben und gegebenenfalls genügend Puffer für Projekte einplanen. So macht Dir das keinen Strich durch die Rechnung. Ebenfalls wichtig ist eine Abklärung des Budgets. Die Kosten für Content Creation oder Betreuung sind von Land zu Land und häufig auch von Person zu Person unterschiedlich. Auch die Abrechnungsdetails können somit variieren. Diese Punkte sollten deshalb im Voraus geklärt werden.

Um Stolpersteine zu vermeiden, empfiehlt es sich, dem Muttersprachler ein ausführliches Briefing zu schreiben. Dies sollte immer Dein erster Schritt sein, um präventiv möglichst viele potenzielle Fragen zu klären.

MERKE:

Hier gibt es definitiv nicht zu viel Input, den Du mitgeben kannst. Je detaillierter Dein Briefing, desto weniger Fragen bleiben offen!

Ein beispielhaftes Briefing findest Du in unserem Whitepaper „International durchstarten – Mit Online Marketing neue Märkte erschließen“ auf Seite 26. Dieses sollte natürlich in die entsprechende Sprache Deines Muttersprachlers übersetzt werden.

Alternativ kannst Du es Dir auch hier downloaden.

Vergiss nicht: Wichtig ist die perfekte Symbiose!

Du hast die Expertise zu Deinem Unternehmen, Deinen Leistungen und Produkten und der Muttersprachler bringt das Fachwissen zu Land, Kultur und Mentalität mit.

Internationaler SEO Content – So erlangst Du Sichtbarkeit und Relevanz

Wenn Du international durchstarten willst, ist die Kombination aus Sprache und Suchmaschinenoptimierung besonders wichtig. Durch eine gelungene Optimierung schaffst Du nicht nur mehr Trust bei den Suchmaschinen, sondern erreichst auch Deine Zielgruppe durch Top-Platzierungen besser. Dieses gute Ranking sorgt wiederum für Vertrauen der potenziellen Kunden in Deine Website, was eine Conversion wahrscheinlicher macht.

Tipp: Du möchtest mehr zu internationalem SEO wissen? Dann schau in unserem eo:magazine-Artikel vorbei!

Gerade in Bezug auf Content solltest Du drei wichtige Punkte beachten:

  1. Optimierung der Inhalte für den Zielmarkt durch korrekte Übersetzungen, Lokalisierung und Transkreationen.
  2. Beachtung von kulturellen und religiösen Einflüssen
  3. Vermeidung von Duplicate Content durch das hreflang-Attribut

Unternehmenserfolg mit internationalem Content Marketing vorantreiben

Du hast es geschafft: Deine Inhalte stehen und Deine internationale Website ist startklar, um neue potenzielle Kunden anzusprechen. Um die Verbreitung etwas anzuregen und folglich Deine Sichtbarkeit am Zielmarkt zu erhöhen, bietet sich gezieltes Content Marketing an. Durch Kampagnen dieser Art kannst Du beeinflussen, wo Deine Inhalte verlinkt werden. Das sorgt auch für mehr Traffic auf Deiner Website, mehr Trust bei den Suchmaschinen und kann zusätzlich die Kundenbindung erhöhen.

Tipp: Du möchtest wissen, wie Du Inhalte gekonnt außerhalb von Deutschland verbreitest? In unserem eo:magazine zeigen wir Dir Schritt für Schritt, wie Deine Content Marketing Kampagne ein voller Erfolg wird

Kontakt

Melde Dich
bei uns

  +49 9381 5829000