Above the Fold

Woher stammt der Begriff „Above the Fold“

Den Ursprung hat der Begriff Above the Fold im Printbereich. Fold heißt zu Deutsch Falte. Es dreht sich also um alles, was oberhalb der Zeitungsfalte zu finden ist. So werden diese Inhalte in dem Teil der Zeitung sichtbar, der für den Leser ohne auffalten ersichtlich ist. Auf das Internet angewandt handelt es sich also bei Above the Fold-Content um Inhalte, die Nutzer zuerst sehen ohne weiter zu Scrollen oder tiefer gehend in die Website zu klicken. Er erhält diese Informationen somit auf einen Blick. Aus diesem Grund sollte Above the Fold-Content immer den relevantesten Part zeigen, um so die Neugierde des Lesers zu wecken. Du solltest deshalb den Aufbau und die Inhalte, die Du hier direkt ausspielst, klar überdenken.

Den Leser zum aktiven Scrollen oder Weiterklicken animieren

Im Startbild der Website sollten demnach auch Bilder oder Texte enthalten sein, die nur dann komplett ersichtlich für den Surfenden werden, wenn er aktiv scrollt. Dies kann z. B. auch durch Teaser, überlappende Textinhalte oder Pfeile erfolgen.
Eine genaue Analyse des Verhaltens Deiner Nutzer hilft Dir außerdem den Above the Fold-Content zu optimieren. So kannst Du beispielsweise über die Scrolltiefe oder die Bounce Rate herausfinden, bis wohin Deine Nutzer den Inhalt interessant fanden. Außerdem erhältst Du weitere Informationen dazu, wie Deine Websitebesucher mit Deiner Seite interagieren.

Wie ermittle ich den sichtbaren Bereich

Jetzt ist natürlich die Frage, welcher Bereich überhaupt ohne Scrollen zu sehen ist. Normalerweise definiert der Designer einer Website, welcher Bereich auf welchem Endgerät sichtbar ist. Dies wird durch die Pixelangabe festgelegt.
Folgende Optionen gibt es dabei:

  • Tablets haben einen sichtbaren Bereich von ca. 1024×768 px
  • Desktop-PC haben einen sichtbaren Bereich von ca. 1280×720 px
  • Smartphones bieten zu viele unterschiedliche Bildschirmgrößen, um sich auf eine genaue Pixelangabe festzulegen

Aufgepasst: Änderungen im Verhalten der Nutzer

Früher war es immens wichtig die Website so voll wie möglich zu packen, um den Websitebesucher so viel Input wie nur eben möglich zu geben. Doch das hat sich mittlerweile geändert. Viele Nutzer sind heutzutage mit dem Handy im Internet unterwegs. Dementsprechend hat sich deren Surfverhalten auch geändert.
Vermutlich kennst Du es von Dir selbst: Die Seite ist schnell geladen und noch schneller bist Du am Scrollen, um gleich zu finden, wonach Du suchst. Auch die Bildschirmansicht kann kinderleicht gewechselt werden – durch ein kurzes Wischen bist Du ruckzuck woanders. Deswegen stellt sich die Frage, ob der direkt sichtbare Bereich einer Website noch wichtig ist bzw. die gleiche Relevanz hat wie früher.

Die Antwort dazu ist ein ganz klares Ja! Above the Fold ist immer noch sehr wichtig. Das liegt an der wachsenden Ungeduld der Nutzer. Informationen auf Fragen sollen immer schneller und einfacher gefunden werden. Deshalb ist es wichtiger denn je, dass Du konkrete Antworten auf den ersten Blick lieferst. Du benötigst somit ein Umdenken bei der Gestaltung Deiner Inhalte und Deiner Website und auch bei dem richtigen Aufbau dieser.

Fazit: Der Wichtigste Part

Noch immer bringt Above the Fold-Content fast 80 % der Aufmerksamkeit für eine Website. Deswegen ist es immens wichtig die Aufmerksamkeit des Lesers in diesem Bereich der Website zu wecken und ihn zu fesseln. Denn ist erstmal die Aufmerksamkeit geweckt, wird er automatisch scrollen, um weitere interessante Inhalte zu finden. Bestenfalls regst Du den Nutzer damit außerdem dazu an, sich durch Deine Website zu klicken.

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