Neue Studie gibt detaillierte Einblicke in die ChatGPT-Nutzung

Neue Studie gibt detaillierte Einblicke in die ChatGPT-Nutzung

17.09.202502 min

OpenAI hat erstmals eine umfassende Studie zur Nutzung von ChatGPT veröffentlicht. Analysiert wurden 1,5 Millionen anonymisierte Chats sowie Verhaltensdaten von wöchentlich rund 700 Millionen aktiven Nutzern. Ziel war es, besser zu verstehen, wer ChatGPT verwendet, welche Aufgaben im Vordergrund stehen und wie sich die Nutzung entwickelt. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die KI-Plattform vom anfänglichen Trend-Tool zu einem breit akzeptierten Alltagshelfer entwickelt hat.

Wer nutzt ChatGPT?

Laut der Auswertung ist die Nutzerschaft inzwischen deutlich diverser geworden. Während in den Anfangszeiten vor allem Männer aktiv waren, sind heute 52 % der User weiblich oder haben weiblich klassifizierte Namen. Besonders stark vertreten sind junge Menschen: Fast die Hälfte ist zwischen 18 und 25 Jahre alt. Ältere Nutzer greifen dagegen häufiger im beruflichen Kontext auf das Tool zurück. Auch geografisch gibt es Verschiebungen: In Ländern mit niedrigerem oder mittlerem Einkommen wächst die Nutzung deutlich schneller als in wohlhabenden Regionen.

Wofür wird ChatGPT eingesetzt? Drei große Nutzungstypen

Die Studie unterscheidet drei Hauptmuster der Nutzung:

Das Bild zeigt graphisch die drei größten Nutztypen bei ChatGPT: Fragen stellen, konkrete Aufgaben geben und Gespräche führen.
Nutzungstypen bei ChatGPT
Quelle: eology

Insgesamt entfallen 30 % der Nutzung auf Arbeitsaufgaben, während der Großteil privat motiviert ist.

Wohin entwickelt sich KI im Marketing-Alltag?

Neben den quantitativen Daten zeigt die Studie auch qualitative Veränderungen: Negative Erfahrungen nehmen ab, positive Bewertungen steigen. Nutzer empfinden ChatGPT zunehmend als nützliches Werkzeug für Produktivität, Kreativität und persönliche Unterstützung. Abgesehen davon ist ChatGPT im Hinblick auf Datenschutz und Jugendschutz weiterhin kritisch zu betrachten und wird weiterhin erforscht und angepasst.

ChatGPT etabliert sich nicht nur als Tool für Content Creation – etwa bei Texten, Produktbeschreibungen oder SEO-Optimierungen –, sondern auch als Ideengeber für Kampagnen und als Instrument für schnelle Marktrecherchen.

Die Studie unterstreicht, dass generative KI längst kein Experiment mehr ist, sondern strategisch in Marketing-Workflows integriert wird. Besonders die Kombination aus skalierbarer Content-Produktion, individualisierter Kundenansprache und Datenanalyse in Echtzeit macht ChatGPT zu einem relevanten Wettbewerbsfaktor. Damit zeigt sich: Marketer, die KI-gestützte Tools intelligent einsetzen, verschaffen sich klare Effizienz- und Innovationsvorteile im digitalen Wettbewerb.

Jule Langheim studierte Medienmanagement an der Technischen Hochschule Würzburg. Bei eology ist sie im Marketingteam verantwortlich für die Contenterstellung und die Vermarktung der Agentur über die Social-Media-Kanäle.

Jule
Langheim
, Marketing Manager j.langheim@eology.de +49 9381 5829048