Google Ads verkürzt Zeit zur Überprüfung der Unternehmensidentität
19.05.2020
02 min
eologyeo:newsGoogle Ads verkürzt Zeit zur Überprüfung der Unternehmensidentität
Der Verifizierungsprozess für Unternehmen wird bei Google Ads verkürzt: Wo früher noch 30 Tage zur Verfügung standen, gibt es jetzt nur noch 21 Tage. Innerhalb dieser Zeit müssen Unternehmen Unterlagen einreichen, die den Richtlinien für eine Identitätsprüfung entsprechen. Durch die Überprüfung der Geschäftsabläufe sollen Nutzer Einblicke erhalten, ob sie den entsprechenden Anzeigen und Unternehmen vertrauen können. Google kündigte schon Ende letzten Monats an, dass die Suchmaschine eine Identitätsprüfung aller Marken verlangt, die über die Ads Plattform werben.
Was hat sich also geändert?
Im Groben tatsächlich der gesamte Zeitrahmen. Zwar bleibt der 30-Tage-Prozess zwar vorerst bestehen, jedoch müssen in dieser Zeit andere Dinge erledigt werden. Zuvor bestand eine Timeline von 30 Tagen, das heißt, dass Werbetreibende darüber informiert wurden, dass sie sich verifizieren müssen, wenn sie eine Anzeige schalten wollen. Ist dies nicht innerhalb dieser 30 Tage geschehen, wurde die Anzeige aus den SERPs entfernt. Jetzt wurde der Prozess dahingehend geändert, dass die Nutzer nur noch 21 Tage Zeit haben, um sich zu verifizieren. In den restlichen sieben Tagen entsteht somit quasi eine Art „Puffer“, in der dem Nutzer eine Warnung angezeigt wird. Somit wird nicht direkt der radikale Schritt gegangen Anzeigen zu entfernen, sondern dem Nutzer noch die Chance gegeben, die Identitätsprüfung durchführen zu können.
Diese Veränderung wird vorerst jedoch nur in den Vereinigten Staaten ausgespielt.
Das Verifizierungsprogramm an sich
Das Verifizierungsprogramm wurde ursprünglich für rein politische Ads eingesetzt und bereits im Jahr 2018 eingeführt. Jetzt soll das Ganze auf alle Advertiser ausgeweitet werden. Das Ziel ist dabei ganz klar: Mehr Transparenz zwischen Verbrauchern und Werbetreibenden. Anzeigen, die dem Nutzer ausgespielt werden, sollen somit Zusatzinformationen über das Unternehmen, das wirbt, geben. Dies können beispielsweise Informationen zum Standort des Unternehmens sein. Außerdem gibt die Funktion dem Nutzer die Möglichkeit bestimmte Anzeigen, die er nicht mehr sehen möchte, zu blockieren.
Vorerst betrifft die Änderung nur US Advertiser, doch Schritt für Schritt soll das Verifizierungsprogramm auch global ausgerollt werden. Folgendermaßen sieht es dann in Suchergebnissen aus:
Olga Fedukov absolvierte ihr Studium im Bereich Medienmanagement an der Fachhochschule Würzburg. Im Marketingteam von eology ist sie verantwortlich für die ganzheitliche Vermarktung der Agentur über diverse Kanäle. Darüber hinaus übernimmt sie die Planung und Koordination des Content-Bereichs auf der Website sowie der eology-Webinare.
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