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SEACamp 2017 in Jena – Recap

Noch ein bisschen verschlafen, aber gut gelaunt, haben sich um 6.30 Uhr vier Leute aus unserem SEA-Team auf ins SEACamp nach Jena gemacht. Dort sollten wir die Möglichkeit bekommen, viel Neues zu lernen und uns mit zahlreichen anderen Experten aus unserer Branche auszutauschen. Deshalb waren wir gespannt, mit wie vielen Ideen wir wieder zurückkommen würden.

Schon im Vorfeld wurde uns eine große Bandbreite verschiedener Vortrags-Themen angekündigt: Von Automatisierungsmöglichkeiten im Bereich SEA bis hin zu rechtlichen Stolpersteinen und Hintergründen versprach das Camp ein breit gefächertes Wissens-Angebot. Die Veranstaltung richtet sich an Anfänger, Fortgeschrittene sowie Experten und bietet dementsprechend Inhalte für jedes Level.

Das Camp fand im Hotel Steigenberger in Jena statt. Bei unserer Ankunft waren bereits viele der Teilnehmer da, lernten sich kennen und bedienten sich am üppigen Frühstücksbuffet. Mit der üblichen Grundausstattung – Namensschild, Bleistift, Block und T-Shirt – waren wir bewaffnet für einen Tag voller neuer Erkenntnisse, Ansichten und Einblicke.

3 Räume – 21 Themen, so sah der Tagesplan aus. Wer vortragen durfte, entschied das Publikum in einer demokratischen Abstimmung. Unter den Sprechern befanden sich alte Hasen, die bereits seit der ersten Veranstaltung vor fünf Jahren mit dabei waren, aber auch Neulinge, die zum ersten Mal ihr Wissen teilen wollten.

Abbildung 1: Begrüßung in Jena

Abbildung 1:Begrüßung in Jena

Ein Team sorgte dafür, dass die Stimmen ausgezählt und die Vorträge gerecht auf die Räume aufgeteilt werden konnten. Dies hatte in diesem Jahr sehr gut funktioniert, sodass die Raumgrößen für die jeweilige Anzahl an Interessenten ausgereicht hatten.

Die Vorträge

Da die Vorträge parallel in drei verschiedenen Räumen stattfanden, standen wir vor der Herausforderung, uns immer wieder für ein Thema entscheiden zu müssen. Manchmal fiel uns das nicht einfach. Zu viert konnte sich unser kleines SEA-Team aber auf alle Räume verteilen, sodass wir das geballte Wissen mitnehmen konnten.

Einige Learnings

  • Welche Rechtsfragen werden auch bei AdWords-Anzeigen immer relevanter?
  • Welche Möglichkeiten gibt es, die passende Zielgruppe zu finden und diese durch treffende Textanzeigen anzusprechen?
  • Wie und wo können Conversions auftreten? Was ist eine Conversion? Wann wird diese ausgeführt und wie viel ist diese wert?
  • Wie bewerte ich dabei den Beitrag von AdWords-, Facebook- oder anderen Kampagnen im Zusammenhang mit Conversions?
  • Welche Automatisierungsprozesse kann das Erstellen von AdWords-Kampagnen und Anzeigentexten erleichtern?

Positiv

  • Die Themen waren breit gefächert, wodurch für jeden von uns passende Vorträge dabei waren.
  • Die Raumaufteilung war gut gelöst und wir hatten immer genügend Zeit, um zwischen den Räumen zu wechseln.
  • Für jeden Kenntnisstand waren Themen dabei. Manchmal hatten wir uns vielleicht etwas anderes darunter vorgestellt oder uns neue Tipps gewünscht – aber dennoch konnten wir als Fortgeschrittene davon profitieren, Offensichtliches noch einmal zu hören. So war es zum Beispiel im Vortag zum Erstellen von Suchanfrageberichten: Dort wurden uns zwar viele Basics gezeigt, über die wir bereits Bescheid wussten, aber es war trotzdem gut, dass wir uns die Bedeutung von Suchanfrage-Analysen so wieder frisch ins Gedächtnis rufen konnten.
  • Anwendungsbeispiele: In der Theorie sind uns SEAs viele Funktionen und Anwendungsmöglichkeiten von AdWords bekannt – aber manchmal fehlt die Idee, für was man diese verwenden könnte. Der Vortrag zu IF-Funktionen und Datenfeeds verdeutlichte, dass man auch mal um die Ecke denken muss, um neue Möglichkeiten für sich zu entdecken: Wie erleichtern Datenfeeds die Anzeigenerstellung bei häufig wechselnden Sortimenten oder wie kann man z.B. Mobile-User konkret ansprechen?

Negativ

  • Manche Vorträge erfüllten nicht ganz das, was sie versprachen. Effektvoll angeteasert, hatten wir manchmal eine etwas höhere Erwartungshaltung.
  • Produktvorstellungen: Hinter manchen Themen hat sich letztendlich nur eine Vorstellung eines Produktes versteckt. Neue Tools unterstützen unsere Arbeit. Deshalb ist es immer gut, wenn man diese kennenlernt. Aber: Anhand der Titel der Vorträge war nicht immer klar ersichtlich, was genau hinter den angekündigten Themen steckte.

Das Essen

Besonders wichtig ist natürlich gutes Essen. Das haben auch die Veranstalter beherzigt. Deshalb gibt es dafür von uns ein großes Lob! Leider haben wir es nicht geschafft, uns durch das ganze Buffet zu essen. Aber wir haben jeden Bissen genossen. Begrüßt wurden wir von einem leckeren Frühstücksbuffet mit Häppchen. Auch beim Mittagessen und der Kaffeepause wurden wir mit verschiedensten Gerichten, Nachspeisen und Kuchen verwöhnt. Abends konnten wir eine kulinarische Weltreise machen: Italien, Asien, Deutschland und Frankreich – aus jedem Land gab es beliebte und bekannte Gerichte. Neu war dieses Jahr außerdem die Cocktailbar. Diese bot uns eine breit gefächerte Auswahl an leckeren Getränken.

Abbildung 2:  Buffet beim SEACamp

Abbildung 2: Buffet beim SEACamp

Fazit

Die allgemeine Stimmung im SEACamp hat uns gezeigt, dass jeder etwas aus der Veranstaltung mitgenommen hat. Die vielen, neugewonnenen Erkenntnisse werden sicher auch in der einen oder anderen Agentur bzw. in so manchem Unternehmen ihren Platz finden. Die unterschiedlichen Erwartungshaltungen wurden ebenfalls nicht enttäuscht: Ob konkrete Anwendungsbeispiele oder Einblicke in neue Themenfelder – es war alles dabei.

Für uns selbst können wir sagen, dass wir viele neue Ideen mitgenommen haben, von denen wir in Zukunft sicherlich die ein oder andere ausprobieren werden. Es ist gut, mal aus dem alten Stiefel auszubrechen und andere Sichtweisen kennenzulernen.

Abbildung 3: Unser SEA-Team   war von der Photobox begeistert

Abbildung 3: Unser SEA-Team war von der Photobox begeistert

5 Tipps für das SEACamp

  1. Ausgeschlafen sein: Ein Tag im SEACamp ist vollgepackt mit zahlreichen nützlichen Infos und guten Tipps. Natürlich möchte man davon so wenig wie möglich verpassen.
  2. Themen mit Bedacht wählen: Man kann nicht alle Vorträge hören, da immer drei parallel gehalten werden. Aus diesem Grund sollte man im Vorfeld überlegen, welches Thema für einen selbst am wichtigsten ist.
  3. Mut zum Wechsel: Nicht immer beschäftigt sich ein Vortrag mit dem, was man sich vorgestellt hat. Daher sollte man am besten einfach den Raum wechseln, wenn die eigene Erwartung nicht erfüllt wird.
  4. Vorher Fasten: Reichlich leckeres Essen sorgt für volle Mägen und zufriedene Teilnehmer. Um auch wirklich alles vom Buffet probieren zu können, sollte man am besten von vornherein ein bisschen Platz im Bauch lassen.
  5. Zeit für den Abend mitbringen: Neben dem leckeren Speisen- und Getränkeangebot sollte man sich im Rahmen des Abendprogramms auch die tollen Gespräche keinesfalls entgehen lassen.

Autor:

Franziska Schoppel hat Germanistik und Philosophie studiert. Bei der eology GmbH betreut sie unsere Kunden im Bereich SEA.

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