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Linktexte – Ungestraft an den Pinguinen vorbei!

Die Zeiten, in denen reine Keywords als Linktext verwendet wurden, sind vorbei! In diesem Blogpost wollen wir dieser Aussage auf den Grund gehen und eine Linkbuilding-Strategie aufzeigen, die den Aufbau eines natürlichen Backlinkprofils unterstützt. Denn nicht nur Backlinks von starken und vertrauenswürdigen Seiten sind der Schlüssel für eine erfolgreiche Linkbuilding-Strategie, sondern Googles tierische Armee der Pinguine nimmt darüber hinaus auch die Linktexte unter ihre kritische Lupe.

Was ist das Google Penguin Update?

Beim Google Penguin Update handelt es sich um eine Reihe von Algorithmus-Updates und Data Refreshs. Inzwischen ist Penguin fester Bestandteil des Algorithmus geworden. Die Penguin Updates beschreiben also eine bedeutende Änderung an Googles Ranking-Algorithmus: Googles „Pinguine“ sollen Webspam in den Suchergebnissen aufdecken und abstrafen, weshalb das Penguin Update auch als Webspam Update verstanden werden kann. Doch wann kann überhaupt von Webspam gesprochen werden? Google wertet sämtliche Techniken als Webspam, von denen nicht die Nutzer profitieren, sondern die lediglich dazu dienen eine möglichst hohe Position in den Suchergebnissen zu erzielen. Webseiten, die also nach Googles Meinung zu Unrecht auf Toppositionen ranken, sollen von den Pinguinen abgestraft werden. Link Schemata werden von den Pinguinen identifiziert und abgewertet. Um also an den Pinguinen ungestraft vorbei zu kommen, ist ein natürliches Linktextportfolio unumgänglich.

Abbildung 1: Sichtbarkeitsentwicklung nach dem Pinguin Update 2.0

Abbildung 1: Sichtbarkeitsentwicklung nach dem Pinguin Update 2.0

Was ist ein Linktext und welche Rolle spielt er im Linkbuilding?

Gehen Sie ins Internet und öffnen Sie einen beliebigen Text. Schon beim Überfliegen werden Ihnen womöglich farblich markierte, klickbare Textabschnitte ins Auge fallen, welche Sie per Mausklick zu einer Ziel-Seite führen. Genau das sind Linktexte. Linktexte bzw. Ankertexte sollten so gewählt werden, dass sie den Inhalt der verlinkten Seite kurz und knapp zusammenfassen. Wird eine Seite beispielswiese mit „Dienstleister für Content Marketing“ verlinkt, geht es auf der verlinkten Seite mit hoher Wahrscheinlichkeit um Content Marketing.

Abbildung 2: Aufbau eines Links

Abbildung 2: Aufbau eines Links

Drei goldene Regeln der Linktext- und Linkzielwahl

Bereits bei der Wahl des Ankertextes sowie der Festlegung eines geeigneten Linkziels können Sie vieles falsch machen, da die Wortwahl für den Linktext direkt den Erfolg Ihrer Linkbuilding-Strategie bestimmt. Deshalb sollten Sie sich an die folgenden drei goldenen Regeln der Ankertext- und Linkzielwahl halten:

1. Achten Sie unbedingt auf ein natürliches Linktextportfolio! Linktexte sollten keines Falls manipuliert aussehen. Enthält eine Domain beispielsweise zu viele Keywordlinks, kann das für die Google Pinguine schnell unnatürlich wirken und als Webspam gewertet werden. Hier kann jedoch nicht pauschal gesagt werden, dass Keywordlinks einer Seite schaden. Keywordlinks können dosiert eingesetzt werden. Es kommt auf das Verhältnis zu den anderen Linktexten an. Deshalb sollte immer auf eine ausgewogene Mischung der verschiedenen Linktext Alternativen geachtet werden, um ein natürliches Linktextportfolio vorzuweisen. Näheres hierzu im weiteren Verlauf des Artikels.

2. Bei der Wahl des Linkziels sollten Sie unbedingt berücksichtigen, dass auf eine thematisch relevante Zielseite verlinkt wird, welche außerdem dem Inhalt des Ankertextes entspricht bzw. mit diesem in Verbindung steht. Linktexte sollten also aussagekräftige Informationen zur Zielseite des Links enthalten. Grund hierfür ist, dass der User auf eine Zielseite weitergeleitet werden soll, die für ihn interessant ist und weiterführende Informationen bereithält. Besteht keine Beziehung zwischen Linktext und Linkziel, so führt das nicht nur die User in die Irre, sondern sieht auch schnell nach Spam aus.

3. Weniger ist mehr: zu viele Verlinkungen auf einer Seite wirken unnatürlich. Zu viele Links lassen eine Seite schnell spammy wirken und können von den eigentlich wichtigen Inhalten ablenken.

Mögliche Linktexte für Backlinks

Während in der Vergangenheit bevorzugt Keywords als Ankertext verwendet wurden, so wird diese Strategie von Google heute als unnatürlich bewertet. Im Folgenden geben wir Ihnen einen Überblick darüber, welche Alternativen es zu einer bloßen Keyword-Verwendung bei Ankertexten noch alles gibt:

Seitentitel
Ein Ankertext kann dem Title Tag der Seite entsprechen. Ein solcher Tag wird von vielen CMS-Systemen meist automatisch gesetzt.

Natürlich
Von einem natürlichen Linktext spricht man, wenn dieser in keinerlei Beziehung zur Ziel–URL steht. „hier“, „wie hier“, „wie diesem“ sind nur drei Möglichkeiten von vielen.

Marke
Der Linktext entspricht dem Markennamen, also zum Beispiel „eology“.

Marke + Keyword
Eine weitere Alternative ist die Kombination aus Marke und Keyword: „Content Marketing bei eology“

Ganze URL
Auch kann man eine Unterseite einer Domain komplett ausgeschrieben verlinken: http://www.eology.de/leistungen/content-marketing/

Bei natürlichen Ankertexten kommt es also vor allem auf eine Mischung an!

Fazit

Ankertext und Linkziel spielen eine wichtige Rolle wenn es darum geht das Maximum aus einem generierten Link herauszuholen. Wollen Sie also ungestraft an den Pinguinen vorbeikommen, sollten Sie unbedingt auf natürliche Ankertexte mit einer Relevanz zur verlinkten Zielseite setzen. Denn die Pinguine haben es vor allem auf eines abgesehen: auf Auffälligkeiten im Backlinkprofil und somit auch auf die verwendeten Linktexte!

Autor:

Ramona Sahlmüller

Ramona Sahlmüller studierte in Bamberg BWL, Schwerpunkt Marketing/Controlling/Logistik. Bei der eology GmbH ist sie als Trainee im Bereich SEO und SEA Consulting tätig.

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