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Der SEO-Autopilot für Deinen WordPress Blog

wpSEO von Sergej Müller

Möchte man mit einem Blog in Suchmaschinen wie Google, Yahoo oder Bing vertreten sein, muss man es dementsprechend optimieren. Man benötigt Content, für den Besucher ein hübsches Template und für Crawler benötigt man auch Meta-Informationen. Ganz schön viel Holz auf einen Schlag, oder? Da müht man sich stundenlang für ordentlichen Content ab, achtet auf Keyword-Dichte und auf Lesbarkeit und am Ende merkt man, man benötigt immer noch die Meta-Daten. Viele haben dafür nach seitenlangen Content meist keinen Nerv mehr, den Inhalt des Textes in wenigen Worten noch einmal zusammen zu fassen. Ein Titel möchte das Posting ja auch noch haben.

Im Standard-Template bzw. in vielen anderen Templates auch wurde von Haus aus keine Rücksicht auf Meta-Angaben genommen. Man sucht vergebens Meta-Keywords, Meta-Description usw. Für den Benutzer heißt das noch einmal zusätzlich Arbeit am WordPress-Template. Hier muss man zuerst Custom Fields anlegen und diese dann mittels PHP im Template ausgeben. Leider ist nicht jeder Blog-Autor auch gleichzeitig ein findiger PHP-Programmierer, weshalb man hier schon manchmal vor einer imaginären Mauer steht.

Dank der intelligenten WordPress-Architektur ist es Programmierern ohne weiteres möglich Plugins für das GPL-Blogsystem WordPress zu programmieren, um den geplagten Blogautor die Arbeit in WordPress etwas abzunehmen. Hier gibt es viele Plugins, welche sich um Feature-Erweiterung von WordPress kümmern, z. B. automatische Tweets oder Facebook-Anbindung. Ebenso gibt es auch hochkarätige Vertreter für Suchmaschinenoptimierung. Die bekanntesten Namen im kostenlosen Bereich sind PlatinumSEO oder auch All-in-One SEO. Beide SEO-Plugins sind von der Struktur her relativ ähnlich, man muss seine Meta-Daten selber eingeben. Die Plugins kümmern sich weitgehenst um suchmaschinenfreundliche 301-Redirects (bei URL-Änderung) oder die Formatierung der Meta-Angaben. Der Vorteil ist ganz klar, die Plugins setzen alle nötigen Felder selber über einen WordPress-Hook in den Header. Nachteilig ist natürlich wieder, dass die Arbeit der Meta-Angaben-Recherche wieder beim Blog-Autor zurückbleibt.

Dass es auch anders geht, zeigt Sergej Müller, Programmierer des WordPress SEO-Plugins wpSEO. Der Fokus bei diesem kostenpflichtigen WordPress-Plugin liegt ganz klar auf dem Begriff „Autopilot“. Mit wpSEO wird dem Blogautor die ganze Arbeit was SEO betrifft abgenommen. Dabei findet sich das wpSEO Plugin nicht nur in „gewöhnlichen“ Blogs – auch größere Namen wie beispielsweise der WordPress-Blog von t3n setzt erfolgreich auf Sergej Müllers wpSEO. Das soll Grund genug sein, das WordPress-Plugin auf Herz und Nieren zu prüfen.

Download und Installation von wpSEO

Da wpSEO ein kommerzielles WordPress-Plugin ist, findet man es nicht in dem Pool der Plugins auf der WordPress-Homepage. Den Download findet man auf der Herstellerseite (www.wpseo.de). Die Installation gestaltet sich WordPress-Typisch einfach. Entweder man installiert es, indem man es über den Pluginmanager hoch lädt oder man entpackt es lokal und transferiert die Dateien mit einem FTP-Programm auf den Server in den Ordner /wp-content/plugins/. Um das Plugin auch nutzen zu können muss es noch aktiviert werden.

Grundlegende Einstellungen

Unter den Einstellungen von WordPress findet man jetzt den Menüpunkt wpSEO. Öffnet man diesen kommt man zu über 70 möglichen Einstellungen, die man vornehmen kann. Was die beste Einstellung für den eigenen Blog ist, muss man testen. Hier gibt es keine allgemeingültige Lösung. Gehen wir einmal die wichtigsten Punkte von wpSEO durch.

Admin Interface von wpSEO

Titel der Seiten anpassen

Wie der Titel der Sparte bereits sagt, geht es hier um den Title-Tag des Blogs. Hier kann man für jede erdenkliche Template-File des WordPress-Templates eine eigene Title-Struktur geben. Hier wählt man was gefällt. Man sollte aber darauf achten, dass wichtige Passagen weiter vorne im Title-Tag stehen. Je nachdem welchen Bereich man editieren will hat man auch unterschiedliche Möglichkeiten wie die Struktur des Title-Tags aussehen soll. Möchte man mehrere Elemente im Title-Tag haben empfiehlt es sich immer ein Trennzeichen zu wählen. Hier kann man seiner Kreativität Freigang geben und sich für ein Zeichen entscheiden. Standardmäßig wählt man neutrale Trennzeichen wie etwa «, » oder •.

Bei jeder Funktion steht ein kurzer Hilfetext mit dabei, von daher sollte man sich die Zeit nehmen und alles durchlesen und hinterher mehrere Möglichkeiten ausprobieren und die Möglichkeit finden, die einem am besten zusagt.

Description anpassen

Das Prinzip aus der ersten Rubrik wird auch hier angewandt. Man hat auch hier wieder die Möglichkeit für jede mögliche Rubrik die einem WordPress bietet die Meta-Description entsprechend den eigenen Vorstellungen anzupassen. Hier kann auch ein Standardwert angegeben werden, wenn beispielsweise für mehrere Kategorien derselbe Tag ausgegeben werden soll. Betrachten wir uns beispielhaft einmal die Einstellung für „Startseite“. Hier hat man drei Möglichkeiten.

  • Ausschnitt aus dem ersten Beitrag
  • Titel der aufgelisteten Beiträge
  • Standard-Wert

wpSEO von Sergej Müller

Wählt man hier z. B. Standard-Wert wird der von uns eingegebene Text wiedergegeben. Die Rubrik bietet noch die Möglichkeit an, die Anzahl der Wörter festzulegen die die Description füllen soll. Fans der Deutschen Sprache können auch festlegen, dass auf Vollständige Sätze geachtet wird.

Keywords anpassen

Im Grunde genommen kann man diese Rubrik überspringen, da Suchmaschinen die Meta-Keywords nicht mehr auswerten. Schaut man sich aber die Funktionen genauer an, lohnt es sich dennoch hier etwas Arbeitszeit zu investieren.

Wie von wpSEO bereits gewohnt können wir zunächst einen Standard-Wert definieren und die Struktur der Meta-Keywords für den WordPress Blog definieren. Mit „Anzahl der Wörter“ und „Zu kurze Wörter“ definieren wir, wie lang die Keywords sein sollen und wie lang ein Word davon mindestens sein muss. Setzt man den Wert des „zu kurzes Wort“ auf beispielsweise 5 würden die Wörter wp und seo ausgefiltert werden, wogegen wpSEO als Keyword betrachtet werden würde.

Möchte man gezielt manche Wörter nicht im Meta-Bereich von WordPress haben, kann man diese Leerzeichen-separiert und Case-Sensitive (Groß- und Kleinschreibung beachten!) in die Negativ-Liste mit aufnehmen. Sollten am Ende dann zu wenige Keywords für die vorher festgelegte Anzahl vorhanden sein, kann man die Option aktivieren dass diese mit den Daten des Standard-Wertes aufgefüllt wird.

Wie bereits erwähnt verfolgen Suchmaschinen die Keywords nicht mehr, aber wie versprochen lohnt es sich hier etwas Arbeit zu investieren, denn Sergej Müllers wpSEO hat hier einige nette Features um den Beitrag qualitativ nach oben verbessern. Denn mit den nächsten Optionen kann man wirklich einige nette Sachen im Blog anstellen. So kann man beispielsweise mit HTML-Hervorhebung den Blogbeitrag aufwerten, da die von wpSEO ermittelten Keywords (Substantive können gefiltert werden) auf Wunsch automatisch im Text des Blogbeitrags mit strong und em formatiert werden.

Duplicate Content vermeiden

Ein Thema das nach wie vor aktuell ist, ist das Problem mit Duplicate Content. Bekanntermaßen neigen WordPress-Blogs ja dazu, eine Schleuder für Duplicate Content zu sein. Das ist aber nicht so, weil WordPress ein so schlechtes Blogsystem ist (wäre das so, würde es ja keiner benutzen), sondern die Art wie das System die Artikel abspeichert. Etwas Theorie mit einleitenden Fragen im Voraus:

  • Welche Kategorie wähle ich für meinen Beitrag?
  • Welche Tags verwende ich ?
  • In welchem Monat / Jahr schreibe ich den Blog-Beitrag?
  • Wer ist der Autor des Beitrags?

Sieht man sich die Liste einmal an, wird man sehr schnell auf des Pudels Kern stoßen. Für jede dieser Fragen wird eine eigene Seite angelegt. So kann es z. B. vorkommen das ein Beitrag (vorausgesetzt diese 4 Kriterien sind erfüllt und nur 1 Tag und Kategorie gewählt) auf mindestens (!) 4 verschiedenen Seiten gefunden werden kann.

wpSEO nimmt sich aber auch hier rigoros dem Problem an. Das Zauberwort heißt hier robots-Angaben. Mit diesen Angaben kann man gezielt festlegen, welche Beitrags-, Archiv-,  Autor- oder Kategorie-Seiten den Meta-Tag „index“ oder „noindex“ haben sollen. Um das Ganze noch abzurunden kümmert sich wpSEO für uns auch automatisiert um das Canonical Tag.

SEO Optimierung für WordPress

Sonstige Einstellungen

Hier kann man noch einige kleinere Einstellungen vornehmen. So können wir uns z. B. im Dashboard den aktuellen PageRank und Alexa-Rank anzeigen lassen. Möchte man außerdem nicht, dass Google ein Abbild unserer Seite macht, sollte man das NoArchive-Tag von wpSEO setzen lassen. Hat man nicht immer die Zeit, hochgeladene Dateien suchmaschinenoptimiert umzubenennen, kann das auf Wunsch auch von wpSEO erledigt werden. Haken rein, fertig.

Import / Export

Hat man seine Einstellungen erfolgreich vorgenommen und möchte diese auf einem anderen Blog wiederverwenden oder einfach nur sichern bietet wpSEO noch die Möglichkeit die Einstellungen als XML zu exportieren oder auch ggf. zu importieren. So ist der Blogbetreiber immer auf der sicheren Seite.

Was kostet wpSEO?

Wie bereits erwähnt ist wpSEO ein kommerzielles Produkt welches von Sergej Müller vertrieben wird. Je nachdem wie man das Plugin nutzen möchte, hat man hier eine für jeden erschwingliche Lösung gefunden, denn die Lizenzgebühr ist nur einmalig nötig. Es gibt drei verschiedene Lizenz-Modelle:

  • Classic für 1 Installation 19,99 €
  • Deluxe für unbegrenzte Installationen auf eigenen Blogs 49,99 €
  • Premium für unbegrenzte Installationen in Kundenprojekten 99,99 €

Es sei erwähnt, dass sich nur die Nutzungsform in den Lizenzen unterscheidet, die Funktionen sind bei allen Varianten gleich. Ebenso sind Updates selbstverständlich inbegriffen. Für das erste Testen kann man 19,99 € ausgeben, merkt man dann dass man es auch auf anderen Blogs installieren möchte, muss man nicht etwa nochmal 49,99 € ausgeben, sondern einfach nur den Differenzbetrag von 30,00 € überweisen. Das ist wie ich finde eine sehr gut Lösung für den Kunden.

Zusammenfassung

Mit Sicherheit ist wpSEO für WordPress eines der besten SEO-Plugins auf dem Markt, wenn nicht sogar das Beste. Kein Plugin nimmt einem so gekonnt die Arbeit ab wie wpSEO, was die Anschaffungskosten schnell relativiert. Dabei ist man keineswegs nur an den Autopiloten gebunden. Wer möchte, kann dem Plugin auch mitteilen, dass man Meta-Description, Meta-Title und Meta-Keywords selber verteilen möchte, aber wer möchte das schon wenn einem das Plugin so schön die Arbeit abnimmt. In diesem Sinne – viel Spaß beim suchmaschinenoptimierten Bloggen.

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